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W olframnitr etamide.

wobei es seinen Gehalt an Wolfram behalten soll. Le Gnen 1 ) setzt d® 9geröstete Wolframmineral (um Arsen und Schwefel zu entfernen)

zu 2 Proc. dem schmelzenden grauen Gusseisen zu; nach ihm vfifdadurch das Eisen härter, zäher und zugleich elastischer, so dass s °ches Roheisen zu vielen Zwecken besonders brauchbar ist, so beso°ders für Gusseisenkanonen.

Koller 2 ) soll zuerst die Darstellung von Wolframstahl betrieb®®haben, und nach ihm ist der Gehalt an Wolfram im orientalisch^Damaststahl die Ursache seiner Härte. Caron 3 ) schmilzt Stahl 1)111 bis 5 Proc. Wolframerz, oder 20 Thle. Stahl mit 80 Thln. Gussei 3011und 2 Thln. Wolfram. ,

Nach verschiedenen Angaben soll der durch Schmelzen vonfram mit Stahl erhaltene Wolframstahl kein Wolfram enthalten;wert 4 ) fand aber in solchem Stahl von Wien 1,0 bis 2,8 Proc., 1Stahl von Bochum 2,7 bis 3,0 Proc. Wolfram nebst etwa 1 Proc. Kohl e ®stoff. Caron fand in besonders zähem und hartem Stahl 0,0023 00,0028 Wolfram. Er glaubt dass solcher Stahl zu Instrumenten ®*Art brauchbar sei, besonders auch für Waffen, für Säbel und Büchs 0 ®laufe. Sau er wein 5 ) fand in einem sehr harten Wolframstahl 4 05 Proc., in einer weicheren und zäheren Sorte 0,9 Proc. Wolfram- (Die Angaben über die Eigenschaften des Wolframstahls sind s e ^verschieden; nach früheren Angaben sollte der Stahl durch den G^®^an Wolfram wesentlich an Härte, Festigkeit und Dichte gewinnenWolframstahl sollte demnach viel mehr leisten als der beste Gusssf®^des Handels; bei einer Reihe von (15) Versuchen im Wienernikum ergab sich auf der Zerreissmaschine die absolute Festigkeit .Wolframstahl zu 1015 bis 1393 Centner für den Quadratzoll,tere Angaben haben dagegen behauptet, dass der Wolframstahl s ^

durchaus nicht vom gewöhnlichen Stahl auszeichne, dass er übi'iff®^auch gewöhnlich kein Wolfram enthalte. Doch sind auch in neii® 3 ^Zeit Versuche angegeben, nach welchen die Festigkeit des Disens

Zusatz von Wolfram bedeutend zunimmt. Es fragt sich, ob nicW^jDarstellungsweise von wesentlichem Einfluss auf den Gehalt des St® , ^an Wolfram und dadurch auf seine Beschaffenheit und EigenschaftLe Guen vermuthet dass auch das im Wolframit enthaltene Manga® 11

bei von wesentlicher Einwirkung ist.

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Wolframnitretamide. Stickstoffwolfram mitframamid. Diese Verbindungen entstehen bei Einwirkung von #moniakgasauf Wolframehlorid; es existiren wahrscheinlich verschmderartige Verbindungen. g.,1'

Ein Stickstoff-Amidwolfram |2WN.WH 2 N wird neben ^miak erhalten durch Erhitzen von Wolframperchlorid in trocAmmoniakgas. Es ist eine schwarze zusammengesinterte halbm (glänzende Masse. Dieser Körper hinterlässt in Kohlenpulv erüberhaupt bei Abschluss der Luft geglüht reines Wolfram; anerhitzt verliert er Ammoniak und verbrennt zu Wolframsäure. W® 3 ‘Alkalien und Säuren wirken nicht darauf ein; beim Schmelz 0

*) Annal. de chim. et de phys. [3.] T. LXIX, p. 280 [4.] T. h P‘

2 ) Dingl. polyt. Journ. Bd. CL, S. 315. — 3 ) Annal. de chim. et de U'V' gLXYIII, p. 149. —• 4 ) Giebel und Heintz, Zeitschr. f. d. Naturw. Bd. X >

— 5 ) Polyt. Centralbl. 1864. S. 487.

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