Wolframnitrete. — Wolframocher. 765
^alihyd ra t
bildet sich Ammoniak, Wasserstoffgas und wolframsaures^, a Weser Körper zerlegt bei verhältnissmässig niedriger Temperatur8 ds Ammoniakgas in Stickstoff und Wasserstoffgas, das letztere wirktst leicht zersetzend auf den schwarzen Körper ein. Stärker in Was-erhitzt hinterlässt er reines Wolframmetall; wird er nicht zua jt dabei erhitzt, so bildet sich ein Wolframnitretamid W 2 N.WH 2 Ns grauliches Pulver.
We beiden Nitretamide sind daher schwierig rein darzustellen.lr d das letzte Nitretamid W 2 N.VH 2 N bei einer etwas höheren Tenn-is ra * Ur i als zu seiner Bildung erforderlich war, in einer Porcellanröhreeinem Ammoniakstrom erhitzt, so bildet sich
“Itref Dir i\t tut* . ....
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ein Triwolfram-re t W 3 N. Wird hierbei etwas zu stark erhitzt, so wird es zu Wol-
«netall reducirt (Uhrlaub).
Eine Verbindung von Wo lfr amsäure mit Wolframnitretamid,3WN.V r 2 NH 2 -j-2WO s , wird erhalten, wenn man Wolfram-big 6 ln «E’inner Schicht in einem Strom von trockenem Ammoniakgasrn(! | Znrn kaum sichtbaren Glühen erhitzt, so lange bis sich kein Wasser\\W bildet. Dieser Körper wird so als schwarzes Pulver erhalten.So P' e Wolframsäure in. Afterkrystallen nach dem Ammoniaksalz,^lb la ^ nian ^' esen Körper auch in Pseudomorphosen in schwarzen««jetallglänzenden Schuppen.
a 0 ■«•hescr Körper giebt bei Abschluss der Luft erhitzt Ammoniak,g e .® r Luft geglüht verglimmt er zu Wolframsäure; im Whsserstoffwird er zu Metall reducirt; von Säuren und Alkalien wird erv 0l| «"igegriffen; aber von unterchlorigsauren Alkalien unter EntwickelungLekgas und Bildung von wolframsaurem Alkali gelöst.
(iin er ? lr ^ wolframsaures Natron mit überschüssigem Salmiak unterkt as Ue cke von Chlorkalium in einem Platintiegel geschmolzen, die
liejj ^ zu erst mit Wasser, dann mit verdünnter Kalilauge (zum Auszie-
Iföfjj 8 w °lframsauren Kali) behandelt, so bleibt (neben dunkelrothenKör® 1- " von wolframsaurem W 7 olframoxyd-Natron) ein kohlschwarzer; üj ei . P. Zl,r öck, der früher für V 7 olframoxyd gehalten ward; er enthältund Wasserstoff, entwickelt beim Erhitzen für sich sowier 'itr et c J 1IT ’elzen mit Aetzkali Ammoniak; er ist daher mit dem Wolfram-ami 'loxyd vielleicht identisch oder eine ähnliche Verbindung 1 ). Fe.
°lframnitr ete. Stickstoffwolfram (s. d. Art. Bd. VIII,u nd unter Wolframnitretamide).
äü r ^fram O ch er, Wolframsäure natürliche, Scheel-S1 hat sich zu Huntington in Connecticut in den vereinigten
'prb, Wolframit und Scheelit auf einem Quarzgange gefunden,
s ' c li y 8 ^ e berzug, erdig, gelb, undurchsichtig, matt. Er schwärzt
8.
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eni Löthrohr auf Kohle in der Reductionsflamme ohne zumit Borax in der Oxydationsflamme ein farbloses odermi t n p^ er Reductionsflamme ein gelbliches beim Erkalten rothesGl lop pLorsalz in der Oxydationsflamme ein farbloses bis gelb-
4^«« blau 8 ' ' Ve ^ les ln der Reductionsflamme behandelt beim Erkalten^^«««tiak I« 1 Säure ist er unlöslich, in Alkalien besonders in
p^iätändig löslich. Nach J. D. Dana 2 ) findet sich der
,®> Jahresh Ulera \ u- Pharm. Bd. LXXXIII, S. 190; Pharm. Centralbl. 1850,^ beaoo« * r ' v - biebig und Kopp 1850, S. 303.
essen o ' «ad K.opp 185U,
n »Vst. 0 f Min. 4. Auf). S. 143.