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766 Wolframoxybromid. — Wolframoxyde.

Wolframocher auch in Hexaedern aber selten zu St. Leonhard bei h 1 'moges in Frankreich mit Wolframit und Quarz. ■£•

Wolframoxybromid s. unter Wolframbromid e 'Wolframoxychlorid s. unter Wolframoxy de.

Wolframoxydblau s. blaues Wolframoxy^unter Wolframoxyde.

Wo lfr am O xy de. Das Wolfram kann durch freien Sauers* 0 ^

wie durch Salpetersäure, Schwefelsäure u. s. w. oxydirt werden; eSbildet ein niedriges braunes Wolframoxyd WOj, dann ein höhereOxyd die Wolframsäure W0 3 , und ein zwischen beiden stehendblaues wolframsaures Wolframoxyd W 2 0 5 oder WO ä . WOg‘

Wolframoxyd.

Braunes Wolframoxyd, Wolframsuboxydul, W0 2 (° aC ^Persoz WO ä ). Dieser Körper wird durch Reduction von Wolfr®^säure mittelst Wasserstoff bei schwacher Rothglühhitze oder dur ,Glühen der Säure mit etwas Kohlenpulver erhalten. Es darf hie rb ^weder zu stark noch zu schwach erhitzt werden, weil sich sonst i 01 ,steren Falle metallisches Wolfram, im letzteren blaues Wolframoxyd bi*“®

Das so erhaltene Wolframoxyd ist ein braunes Pulver mit vi°*tem Schein einen dunkelkupferrothen Strich gebend; hat man Wol»®säurekrystalle in Wasserstoff reducirt, so wird es als metallglänzen ^krystallinisches Pulver erhalten. Auf nassem Wege wird dieses Oxyd f ^Wolframsäure erhalten, wenn man es wiederholt mit Salzsäure un ,behandelt, bis es sich vollständig in kupferrothe metallglänzende P 1 ^chen verwandelt hat, die man bei abgehaltener Luft abwäscht, und d®unter Wasser aufbewahrt. Wird das Wolframchlorid W Gl 2 durch ’ser zersetzt, so bleibt das braune Oxyd als violettbraunes Pulver12,11 specif. Gewicht zurück. e .

Das braune Wolframoxyd hält sich auf trockenem Wege d®stellt an der Luft unverilndert, wenn cs in Wasserstcffgas nach ^vollständigen Erkalten zuerst längere Zeit auf bewahrt war, sonst oxy ^es sich schnell an der Luft; an der Luft erhitzt verbrennt es sogl elC s , e rWolframsäure; Säuren greifen dieses Oxyd kaum an, nur Königs"^[ rverwandelt es in Wolframsäure. Wolframoxyd wird bei gelinderhitze durch Ammoniakgas reducirt, indem sich ein Stickstoff und fserstoif enthaltendes Metall bildet, dessen Zusammensetzung nicht ^bestimmt ist. Das auf nassem Wege dargestellte Oxyd oxydirt ^ ,,selbst unter Wasser leicht zu Wolframsäure; es wirkt auf Kupf er {r ;rsalze und auf Quecksilberchlorid reducirend; es löst sich in concefl^p,ter Kalilauge unter Entwickelung von Wasserstoff' zu wolfram s ® 2 iiSalz. Das feuchte Oxyd löst sich in Salzsäure oder Schwefels ® 11rothen Flüssigkeiten. $11*

Durch Glühen mit kohlensaurem Natron bei Luftabschluss 1es in Metall und Wolframsäure.

Wolframsaures Wolframoxyd. ^

Blaues Wolframoxyd, Wjolframsuboxyd: Wg9* yef'WOj . WO 3 (nach Persoz W0 4 oder W 0 3 -f~ -W-O s ).