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Neunter Band.
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799
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Wongshy. 799

y 1 geben beim Destilliren mit Wasser nach Hey er ein blaues nacheller ein bläulichgrünes oder gelblichgrünes Wolferl eiöl oder Ar-Ölc aöl von eigenthümlichem kamillenähnlichen Geruch; es reagirtSc hwach sauer, erwärmt sich schwach mit Jod, wird durch Salpeter-säure zersetzt und löst sich in 10 bis 60 Thln. absolutem Alkohol; die, r ube Lösung wird erst beim Erwärmen vollständig klar; es löst sich100 Thln. Alkohol von 0,85 specif. Gewicht.

NachPerretti’s 1 ) Angabe soll bei der Destillation von Arnicablumenwässrigem Alkali ein flüchtiges eigenthümliches Alkaloid übergehen.n esse 2 ) fand in dem so erhaltenen Destillat nur Ammoniak mit Spu-tetl von Trimethylamin.

Gie Wurzeln von Arnica montana L. geben beim Destilliren mitasser ein flüchtiges gelbliches Oel von 0,98 bis 0,99 specif. Gewicht, das* lc b in jeder Menge absolutem Alkohol und in 2 Thln. Alkohol von 0,85P e cif. Gewicht löst. Das Oel löst Jod ohne Wärmeentwickelung, durch■dpetersäure wird es grasgrün bis gelbbraun. Fe.

w ongshy, Wongsky; Chinesische Gelbschoten. EinChina oder Batavia eingeführtes Färbematerial, zuerst von Stein 3 ),8 Päter von v. Kur rer 4 ), Orth 6 ) u. A. untersucht.

. dieses Material besteht aus den Schoten einer Gentianee, nachaderen einer Gardenia (Gardenia grandiflora ) oder Scitemenea. DieOächaligen Kapseln sind lang und oval von verschiedener Grösse, sie®d röthlich gelb, ihr Geruch ist dem des Safrans ähnlich. Die Kap-el a enthalten eine grosse Menge Samenkörner.

Ger Wongshy enthält eine reichliche Menge eines gelben durchasser ausziehbaren Farbstoffs (s. unten), so dass 1 Thl. des Wongshyeh ßo Thle. Wasser beim Digeriren stark weingelb färbt; er enthält®8erdem Pektin, Schleim, Gerbsäure und etwas Fett. Der wässerigeszug von ■yy on g S hy ist im concentrirten Zustande feurigroth, wennaünnt gelb. Die alkoholische Lösung ist feuerroth.

Ger wässerige Auszug von Wongshy wird am besten mit lauwar-e Wasser bereitet; durch Kochen mit Wasser dargestellt, polarisirt8i i~ eiIn Erkalten. Die wässerige Lösung enthält Pektin, welchesa durch Zusatz von Alkohol oder von überschüssigem Aetznatroneidet, sowie nach Zusatz von wenig kaustischem Natron und Ueber-re ^ l S en mit Säure. In der Lösung bleibt der Farbstoff, der noch nichtAlt- ^geschieden ist; nach Stein ist er eine schwache in Wasser und

V lösliche Säure, welche mit den Alkalien und Erdalkalien gelbe

d 6lll ln< hi!>gen bildet; diese geben mit Säuren versetzt einen rothen aushol ® e ^ en entstandenen Farbstoff, der in Wasser unlöslich, in Alko-°rf r i ^ e(; h er wenig löslich ist.

o , r Earbstoff ist von Mayer 6 ) dargestellt und untersucht, vonÄug * e der näher untersucht und von ihm als Crocin (s. d. Art. 2teihtu’,. hl; 3, S- 226) beschrieben; wie der Name andeutet, ist nachSaf r leser Farbstoff' des Wongshy identisch mit dem Farbstoff deswelchen Quadrat darstellte (s. d. Art. Bd. VII, S. 51);

u - della eorresp. scient. di Roma. No. 30, 1861. — 2 ) Annal. d. Chem.

Prakt c?' Bd ' CXXIX, S. 254. — 3 ) Polyt. Centralbl. 1849, S. 1163; Journ. f.f - pr aWl , m - ffd.XLVIII, S. 329. — 4 ) Dingl. polvt. Journ. Bd. CXXIX, S.221— 6 ) Journ.W, ' '-.hei - '

d.ty

m- Bd. LXIV, S. 10; Pharm.Centralbl. 1854, 3.897.— 6 ) Aus: Bericht

S ' S H -' RU a ^' Bd - XXIV > S - 41 ; Bd - XXIX ) s - 3 - — Journ. f. prakt. Chem. Bd. LXXII,’ • kXXrv, S. 1; Chem. Centralbl. 1858, S. 26 u. 465.