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Wurmsamen.

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Pjooges sind schwefelsaurer, phosphorsaurer und kohlensaurer Kalk,-‘isen, Chlor- Brom- und Jod-Natrium. jpp

Wurmsamen, Semen cinae, Semen santonici, nennt man dieaithenköplchen von Artemisia Vahliana Kost eie tzny (A. contra» a ^l), A. Sieben Besser (A. glomerata Sieber) und A. incultae 1 i 11 e. Diese Pflanzen gehören zur Familie der Compositae. Die® r ste ist in Persien und Kleinasien einheimisch und liefert den levan-, ls cheu Wurmsamen; die zweite findet sich in der Berberei aber auchfersien und Arabien; davon stammt der berberische oder afrika-^‘Sche Wurmsamen; von der letzten soll der ostindische Wurmsamen0l *»nen, der jedoch nach Anderen nichts ist als afrikanischer mitUl ’cuma oder Gelbholz gefärbt.

,. Der levantische Wurmsamen bildet kleine länglich eirunde gelb-“grüne später bräunlich werdende Köpfchen, deren Hülle aus dichthegenden drüsigen harzig glänzenden Blättchen besteht. Sie riechenr h camphorartig und schmecken widrig bitter. An dem afrikanischen, hrtnsamen finden sich meist noch dieBliithenstiele, die Köpfchen sindp aler iförmig, weniger entwickelt und haben eine Bekleidung von grauendtl gen Haaren. Der Geruch ist dem des levantischen ähnlich aber stärker.

'W’ackenroder ‘) hat eine vergleichende Untersuchung des levan-. hen und ostindischen Wurmsamens angestellt. Lufttrocken enthieltpher 0,39 Proc. flüchtiges Oel und 7,30 Proc. Wasser, dieser 1,78foc. flüchtiges Oel und 7,1 Proc. Wassej'. Ausserdem fand er in der

voll;

§ ausgetrockneten Substa

'

levantischer

ostindischer

Cerin.

0,35

0,48

Braune bittere harzige Substanz .

4,45

G,53

Grünes Weichharz.

G,Ü5

7,59

Bitteres Extract mit Salzen . . .

20,25

21,53

Gummiartigen Extractivstoff . • .

15,50

15,24

Extractabsatz.

8,00

10,25

Aepfelsauren Kalk

2,00

4,13

Faser.•.

35,45

35,57

Fremdartiges.

G,70

,

09,35

101,32

Vv ä- as braune bittere Harz erhält man nach Wackenroder aus demV er( ju l S e n Extract des Wurmsamens durch Ausziehen mit Alkohol undJ’'I arn ^ lsteri - Es ist geruchlos, klebt stark, verbrennt mit rossenderIn k 0 , e un, l Hinterlassung einer ohne Rückstand verbrennlichen Kohle,sich ab len ^ em Nasser es > n einem gewissen Grade löslich, scheidetlösen 61 ^ e ‘ rn Erkalten, wieder ab. Wasserfreier Alkohol und Aether^ avon auf, aber mit 64proc. IVeingeist findet leicht voll-en vm, 6 ^ 081111 ® stat L nac h d em Verdunsten zeigt der Rückstand Spu-1 Krystallisation. Auch in Alkalien ist es löslich.

^chön? grUne Weichharz wird nebst dem Cerin aus dem mit Wasser^ r ka]t Q „ en tarnen mit kochendem 84proc. Alkohol ausgezogen. Beim

Tr

scheidet sich das Cerin ab. Nach Verdunstung des Alkohols

'»mmsdorffa N. journ. Bd. XIV. S. 2.