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Xanthamid. — Xanthamylamid.

X.

Xanthamid syn. Xanthogenamid, s. unter Aeth® 1 'sulfokohlensäure Abkömmlinge 2. Aufl. Bd. I, S. 255. Diesebindung lässt sich als sulfocarbaminsaures Aethyloxydtrachten.

Xanthamylamid, syn. sulfocarbamins a ure

oder oxysulfocarbaminsaures Amyloxyd. prodo^der Einwirkung von Ammoniak auf Amylbioxydsulfocarbonat (s. 2.A .Bd. I, S. 891). Von Johnson 1 ) untersucht. Formel : C 12 ff 13

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oder C 10 H u Ö . C 2 S 2 O . H 2 N. Dieser Körper wird erhalten durch .geriren von 3 Vol. concentrirtem wässerigen Ammoniak mit 1Amylbioxysulfocarbonat. Die so erhaltene teigige Masse wird 111Wasser verdünnt auf ein feuchtes Filter gebracht und ausgewascj 1Nach Abfliessen des Wassers wird die Masse auf ein trockenes f* efgebracht, dann im Yacuum und zuletzt in einem Strom von trock® DKohlensäure getrocknet.

Die Bildung ist folgende: g

2 (C 12 H u O,S 4 ) -f- 2NH 3 = NH 4 0 .C 10 H n O.C 2 S 4 + C ls H 13 NO s Sj-r

Amylbioxysulfo- Amyloxydsulfokohlen- Xanthamylamid-

carbonat saures Ammoniak 9

Das Xanthamylamid ist ein schwach gelbgefärbtes Oel,in Wasser unlöslich ist, sich mit Alkohol und Aether leicht n j lS . < L 1) ;lässt. Es ist flüchtig, lässt sich aber nicht ohne Zersetzung destifl 1 ^bei 184° C. siedet es und zerfällt in überdestillirendes Amylsulfhy ^und zurückbleibende Cyanursäure. An der Luft erhitzt brennt ® 3

leuchtender Flamme.

A rof

Das Xanthamylamid zerfällt beim Kochen mit Alkalien malkohol und Alkalimetallrhodanür. Brom bildet damit eine weiss®Masse, die in Alkohol gelöst auf Zusatz von Wasser ein farbl° se3 q 6 1abscheidet. Chlorwasser bildet aus Xanthamylamid ein flüchtig® 8 ^und scheidet Schwefel ab. Jod bildet beim Lösen in Xanthamy^^tin der Wärme ein farbloses Oel. Bauchende Salpetersäure wirkt ^zersetzend darauf ein. Schwefelsäure löst es in der Kälte unz® 1beim Erwärmen tritt Verkohlung ein. lisch 0

Die Lösung des Xanthamylamid in Alkohol wird durch alkoh 0Lösung von Silbersalpeter, Kupferoxydsalz, essigsaurem Blei 0 ,® r g j e l4tinchlorid nicht gefällt; eine wässerigeLösung vonPlatinchlo 11 jgjt)einen reichlichen gelben Niederschlag, der sich in Alkoholund beim Verdunsten in rothen Krystallen erhalten wird. \>oM sC ^ eschüssige8 Xanthamylamid in Alkohol gelöst in eine alk®Lösung von Quecksilberchlorid gegossen, so scheidet sich . ^l e ' rmylamid-Quecksilberchlorid C 12 H 13 N0 2 S 2 -f- 4 Hgt“ 1

iihtii'H 1,

t) Chern. Soo. Quart. Journ. T. V, p. 142; Annal. d. Cbem. u.LXXXIV, S. 336.