Zinkoxyd, kohlensaures. 9.37
Das Zinkoxyd verhält sich auch den schwächeren Basen M 2 0 3§ e genüber als Base; eine solche salzartige Verbindung von Zinkoxydf lt Thonerde ist der Gahnit; aus einer Lösung von Zinkoxyd in Kalip * a uf Zusatz von Chromoxydhydrat eine grüne Verbindung Zn O .j. r . 2 D 3 (Chancel). Ebelmen 1 ) erhielt solche Verbindungen krystal-indem er die Gemengtheile mit Borsäure längere Zeit in einem°nwaarenofen bis zum Verflüchtigen der Borsäure erhitzte; Chrom-x yd-Zinkoxyd : Zn O . Cr 2 0 3 , bildet kleine glänzende schwarzgrünectaeder von 5,309 specif. Gewicht; Eisenoxyd-Zinkoxyd: Zn O .y. 2 D 3 (natürlich als Franklinit vorkommend) bildet mikroskopische^ynzendg schwarze Octacder von 5,132 specif. Gewicht; Thonerde-^'nkoxyd (Gahnit): ZnÖ.Al 2 0 3 , farblose Octaeder härter als Quarz° ri 4,58 specif. Gewicht.
d , fst ein Gemenge von Zinkoxyd mit Eisenoxyd geglüht, so löstv on Sa ' 1re ^ araus das überschüssige Zinkoxyd, und lässt einen Körpern der constanten Zusammensetzung Zn0.Fe 2 0 3 (Reich).
-f. Das Zinkoxyd wird im Grossen als Malerfarbe unter dem Namenj i£w eiss (s. S. 962) gebraucht; dieses Product ist natürlich nicht rein;
s Dxyd wird ferner für arzneiliche Zwecke bereitet, als Floresa Uf C * °^dcinell, es wird nach der ^Vorschrift der Pharmakopoetrockenem oder auf nassem Wege dargestellt; zu dem ersterenq 3 natürlich reines Zinkmetall genommen werden um chemisch reineszu erhalten; das auf nassem Wege dargestellte Oxyd enthält1 meistens geringe Spuren Schwefelsäure und Natronsalz, es istW M ^ oc ^ erer als das durch Glühen erhaltene Oxyd und meistens auchVo * dichter löslich; es wird wegen dieser Eigenschaften in Englandyy Zu g 8 weise verwendet, während man in Deutschland das auf trockenem^argestellte chemisch reine Product vorzieht vielleicht mit Unrecht,officinelle Zinkoxyd muss rein sein, es darf an kochendesS6r nich ‘ a abgeben (Chlornatrium oder schwefelsaures Natron wennsich 0 - 18 * 61 ’ 1 Wege dargestellt undunvollständig ausgewaschen); es musso a 111 'verdünnter Säure ohne Gasentwickelung lösen (Kohlensäure<n o ^osserstoff, letzteres wenn Zinkmetall vorhanden); die AuflösungSiren etersaure darf weder auf Schwefelsäure noch auf Salzsäure rea-’ Sl e darf durch Schwefelwasserstoff nicht gefällt werden (Blei»eut 't^mium Arsen); Schwefelammonium muss die mit Ammoniak' llsir ^ e Lösung rein weiss fällen (dunklere Färbung bei Gegen-v ° n Eisen Kobalt Nickel); die mit Schwefelammonium ausgefällteIjÖsq ® ^ ar fweder auf Kalk noch auf Magnesia reagiren; die schwach saure^ m uss mit Blutlaugensalz einen rein weissen nicht bläulichen’"in!7 Cllla? (Eisen) geben. Auch Rhodankalium darf keine rothe Fär-A v °n Eisen) geben.
l>r ikat' an ^ erner angefangen das Zinkoxyd statt Bleioxyd zur I' a-ste Hu l ° n . Von Krystallglas zu verwenden, schon 1851 war bei der Aus-ter ln London solches Zinkkrystallglas von Paris ansgestellt; spä-lH SSer | l ^ tw *on 2 ) sich ein Patent für Zinkglasfabrikation ertheilen
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xyd, kohlensaures, syn. Zinkspath.
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fov"”. 81 - de chim. et de phye. [3.] T. XXXIII, p._34. — 2 ) Repert. of Pat.■ *861, -. - - - -
P. 104; Dingl. polvt. Journ. Bd. GLX, S. 397.