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936 Zinkoxyd,
bleibt; die Lösung enthält jetzt ausser Zink nur noch EisenoxydulManganoxydul, während Blei Kupfer Kadmium u. s. w. im ungelöst® 11Rückstand bleiben; die filtrirte Lösung wird dann mit Chlorgas o^ etetwas unterchlorigsaurem Natron behandelt um das Eisen und Mang® nin Oxyd zu verwandeln; wird nun die Lösung mit etwas kohlensaure* 11Natron versetzt, so fällt zuerst Eisenoxyd und Manganoxyd nebst wef 1 ®basischem Zinkoxydcarbonat, sowie auch Kobalt- und Nickeloxyd,diese Metalle vorhanden waren. Man kann die unreine Lösung, ufflb^sen und Mangan zu fällen, auch mit basisch-kohlensaurem Zinko*)digeriren, wo sich die genannten Oxyde abscheiden. Die filtrirtesung enthält reines Zinksalz; sie wird nun durch kohlensaures Natr oflgefällt, am besten in der Weise dass man in die kochende Lösung v0f>kohlensaurem Natron langsam gelöstes Zinksalz tröpfeln lässt, so da p ®die Flüssigkeit nicht aus dem Sieden kommt, und dass auch zul e ^'noch etwas köhlensaures Natron im Ueberschuss bleibt. Der Nied erschlag setzt sich bald ab, und wird vollständig ausgewaschen und S etrocknet, danach wird er in einem Tiegel massig erhitzt, bis Was serund Kohlensäure vollständig verjagt sind; Mohr nimmt dazu einen Gl® skolben, da die Hitze nur schwach zu sein braucht. Das so erhalt eI,eZinkoxyd wird nöthigenfalls nochmals mit Wasser ausgewaschenalle Spuren von Schwefelsäure oder Natronsalz zu entfernen; diesesP’ 9parat ist dann das Zincum oxydatum alburn via humida paratum manchPharmakopoen. .
Das Zinkoxyd kann auph durch Glühen eines Gemenges von 1calcinirter Soda mit 2 Thln. krystallisirtem schwefelsauren Zink 1111Auswaschen des Rückstandes erhalten werden.
Das Zinkoxyd bildet wenn es krystallisirt ist sechsseitige dur®sichtige gelbliche Säulen von etwa 6,0 specif. Gewicht. Das inangegebenen Weise aus Zink oder Zinksalz dargestellte Zinkoxydals weisses amorphes Pulver von ungefähr 5,6 specif. Gewicht erb®ten; es ist unlöslich in Wasser; nach Bineau t) ist manches(wohl das auf nassem Wege dargestellte)' in etwa 1 Millionend 1 ® 1 ^Wasser löslich. Beim Erhitzen wird das Oxyd vorübergehend cit' 0 ^gelb, beim Erkalten aber wenn es rein ist wied.er weiss; man hat *her geglaubt, dass auch die vorübergehende gelbe Färbung 'einem fremden Körper herrühre; diese Erscheinung zeigt sich aselbst bei dem reinsten Oxyd; unreines Oxyd besonders
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haltendes ist auch nach dem Erkalten noch etwas gelblich; reines ^oxyd wird dabei aber wieder vollkommen weiss. Das Zinkoxydtet beim Glühen mit hellem Licht; es leuchtet nach dem Glühen ^noch eine Zeit im Dunkeln. Es ist sehr feuerbeständig; nur intigsten Weissglühhitze soll es etwas flüchtig sein. Das Zinkoxyd _leicht durch Kohle reducirt, schwieriger durch Wasserstoff' oder K° ^oxyd, bei Anwendung einer starken Batterie von 370 BunsenElementen wird erwärmtes Oxyd reducirt (Lapschin und ge
witsch); mit Schwefel erhitzt giebt es Schwefelmetall und sch^® g äSäure, mit trockenem Chlorgas in der Glühhitze behandeltZinkchlorid welches überdestillirt und Sauerstoflgas. Es istBase, löst sieh in Säuren vollständig und ohne Aufbransen undamit die Zinkoxydsalze.
J ) Compt. rend. T. XLI, p. 509.