040 Ziukphyllit. — Zinkraclicale, organische.
talle Bd. VI, S. 297). Phosphorzink ist in neuester Zeit von Hoo*'lef !) dargeatellt und untersucht.
Zinkoxyd in Phosphordampf geglüht giebt eine schwarze krystai'liuische Masse mit etwas rothem Phosphorzink (s. unten); mit Salzsäm ebehandelt löst ein Theil der Masse sich unter Entwickelung von selbst'entzündlichem Phosphorwasserstoff,, es bleibt aber ein krystallinische 9Phosphorzink ungelöst zurück.
Zinkoxyd in Phosphorwasserstoffgas geglüht giebt ein g ril ’ 1schwarzes pulveriges in Salzsäure unlösliches Phosphorzink. Auf g 6 'löstes essigsaures Zink wirkt Phosphorwasserstoff nicht ein.
Phosphorzink von der Formel Zn 3 P ward durch starkes Glüh® 11von 2 Aeq. Zinkoxyd mit 1 Aeq. Phosphorsäure und 7 Aeq. Kohle Weiner Thonretorte erhalten; es fand sich im Halse der Retorte als dich'tes dunkelstahlfarbenes sprödes Sublimat; Salzsäure löst es unter Entwickelung von nicht selbstentzündlichem Phosphorwasserstoffgas.
Beim Glühen von metaphosphorsaurem Natron mit Zinkspäne®in einer beschlagenen Glasretorte bildete sich Phosphorzink als ge^'rothes wolliges Sublimat neben einer schwarzen geschmolzenen M» sse 'die Zusammensetzung ist nicht bestimmt.
Das gelbrothe sublimirte Phosphorzink enthält vielleicht die totWModification von Phosphor; es ist luftbeständig; beim AbschlussLuft erhitzt wird es vorübergehend schwarz; an der Luft erhitzt verbrennt es mit weisser leuchtender Flamme; Salzsäure wirkt nicht d» rauf ein. Die neben der vorgehenden erhaltene geschmolzene schwär* 6Masse hinterlässt beim Auskochen mit Salzsäure ein aus grauen metaglänzenden Blättchen bestehendes krystallinisches Pulver von Ph°'phorzink ZnP; es verbrennt beim Erhitzen an der Luft, wird a®selbst von heisser Salzsäure nicht zersetzt. Ft-
Zinkphyllit, syn. Hopeit.
Zinkpol, früher als Bezeichnung für den positiven PolSäule genannt, weil hier gewöhnlich Zink den Schluss der Säule bn(s. unter Elektricität 2. Aufl. Bd. II, 3, S. 710).
Zinkradicale, or ganische OrganozinkVerbindung* 5 j
Das Zink vereinigt sich mit den Alkoholradicalen (Methyl, AethylAmyl) zu eigentümlichen Verbindungen, die man in der Regel diifdie Einwirkung von Zink auf die Jodüre der Alkoholradicale gewi 15 ^Diese Verbindunngen sind unzersetzt flüchtige Flüssigkeiten,
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äusserst leicht oxydirbar sind, so dass sie an der Luft rauchensich selbst entzünden. Bei sparsamem Zutritt von Sauerstoffg aS j !)ä g
einigen sie sich damit zu starren Körpern und zwar scheint es,sie zuerst 1 Aeq., dann aber noch ein weiteres Aequivalent tstoff binden. Chlor, Brom und Jod vereinigen sich mit ihnen 511ohne Zersetzung. .Tod bildet damit Jodzink und das Jodiir des Aholvadicals; das zuerst entstandene Jodzink vereinigt sich anfan£> S j o( j1 Aeq. der organischen Zinkverbindung, die erst durch weiteresvöllig zersetzt wird. ,;jf
Ausser mit Sauerstoff und Zinkjodiir (wahrscheinlich auch C
’) Annal. <1. Cliem. u. Pharm. Bd. C, S. 101.