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Neunter Band.
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948 Zinkradicale, organische.

gut gekühlter Vorlage versehenen und mit Kohlensäure gefüllten R etorte befindet, so geht die Einwirkung ziemlich regelmässig vor 9lCund im Destillate befinden sich zwei Schichten, deren obere ein Gfmenge von Aether und unzersetztem Phosphorchlorür ist, während di®untere aus einer Verbindung von Triäthylphosphin und Zinkchlor 1besteht. In der Retorte ist dieselbe Verbindung zum Tlieil in Ge 9 ^ aeines Harzkuchens zurückgeblieben. Setzt man hierzu festes Kalihydr 9und fügt allmälig Wasser zu, so destillirt das Triäthylphosphin mitWasserdämpfen über. Diese Umwandlung zeigt die Gleichung:

3 C 4 H 5 Zn 4- PGl s =

(C 4 H 5 ) 3 P + SZnGl.

Zinkäthyl Triäthylphosphin

Das Chlorzink verbindet sich zum Theil mit dem Triäthylphospl" 0und wird durch Behandlung mit Kalihydrat davon getrennt.

Zinkäthyl und Phosphoroxychlorid. Wird letzteres tropf® 0weise zu einer ätherischen Lösung von Zinkäthyl gebracht, so schejanfangs eine gelinde Einwirkung stattzufinden; nach kurzer Zeit W rsie aber so heftig, dass eine Explosion des Apparates eintreten ka [0 °Wird dagegen zu reinem erwärmten Zinkäthyl Phosphoroxychl° rItropfenweise zugesetzt, so entsteht sogleich eine lebhafte Einwirku 0 ^’die sich aber leicht regeln lässt und ohne Gefahr zu Ende geführt ^4,den kann. Man erhält eine dickflüssige Masse, die nach einigerglasartig erstarrt. Auf Zusatz von Wasser entwickelt sich viel G ^(wahrscheinlich Aethylwasserstoff, von Zinkäthyl herrührend), es s c ^ e *det sich basisches Chlorzink ab, und die Lösung liefert beim VerdunstKrystalle eines Doppelsalzes von Teträthylphosphoniumchloriir und Chl°^zink. In gleicher Weise verhalten sich beide Körper, wenn man zuPh 0 ^phoroxychlorid allmälig Zinkäthyl fliessen lässt. Die Zersetzungsich durch folgende Gleichung ausdrüeken (Pebal 1 ):

P0 2 Gl 3 + 4 (C 4 H 5 ) Zn = P (C 4 H 5 ) 4 Gl . Zn Gl + 2ZnO +

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Zinkäthyl und Kupferjodür oder Kupferchlorür wirken t 10 *^den Versuchen von Wanklyn und Carius 2 ) schon in der Kälte an „Gasentwickelung auf einander. Das entweichende Gas enthält A eto l clen, Aethylwasserstoff und Aethylgas, von letzterem um so mehr* lweniger heftig die Reaction erfolgt z. B. bei Anwendung einer äth esehen Zinkäthyllösung. Der Rückstand besteht aus metallischem K U P j,und Zinkchlorid. Zur Erklärung des Vorganges dienen folgende Gchungen:

2 CuJ 4- 2 C 4 H 5 Zn = 2 ZnGl 4- 4 Cu 4- 2 C 4 fJ 5 . u..i Cu, Gl 4- 2 C 4 H^Zn = 2 Zn Gl 4- 4 Cu 4- C 4 ff 4 + Ci \

Chlorsilber verhält sich ähnlich gegen Zinkäthyl, nurEinwirkung heftiger (Buktou. Wanklyn und Carius). fl ;t

Eisenjodür entwickelt, wenn es mit Aether iibergossen u0 ^ j 3 seiner ätherischen Lösung von Zinkäthyl versetzt wird, viel G a9 ’ 9hauptsächlich aus Aethylen besteht, und um so weniger Aethy bAethylwasserstoff und Wasserstoffgas enthält, je niederer die Temp® ^tur erhalten wird. Der Rückstand in der Retorte bildet nach der0 ,. e , rwaschen mit reinem Aether ein schwarzes Pulver, welches aus E’ 9

*) Annaf d. Chem. u. Pharm. Bd. CXX, S. 198.

2 ) Annal d. Chem. u- Pharm. Bd. CXX, S. 69; Chem. Centralbl. 1862,

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