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Zinkradicale, organische.

fiel*

auf Zinkäthyl ein; Anderthalbfach-Chlorkohlenstoff verwancsich sehr leicht mit Zinkäthyl in Einfach-Chlorkohlenstoff, indem gleich'zeitig Aethylchlortir und Chlorzink entstehen (Rieth und Beilstei"

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Das Stibäthylchlorid Sb (C 4 H 5 ) 3 Clo wirkt auf Zinkäthyl selb 3 *beim Erhitzen der Mischung zum Sieden nicht ein, aber das Stibäthy 1 'jodid Sb (C 4 B 5 ) 3 f 2 entwickelt schon beim Mischen mit Zinkäthyl) °’ ieBukton 1 ) angiebt, viel Wärme, indem eine teigige Masse und darübereine gelbliche Flüssigkeit entstehen. Bei der Destillation in ei« e ^Atmosphäre von Leuchtgas geht zuerst etwas Aether (von dem nichreinen Zinkäthyl herrührend) über, dann zwischen 150° bis 160°Stibäthyl und zwischen 160° bis 170° C. eine kohlenstoffreichere Fl*’ 8 'sigkeit, deren Zusammensetzung annähernd durch die Formel Sb (C 4ausgedrückt ist; nach Bukton wahrscheinlich ein Gemenge von An* 1montriäthyl Sb(C 4 Hä) 3 und A ntimonpentäthyl Sb(C 4 H 5 ) 5 sei,ches letztere theilweise zerfallt:

Sb (C 4 H 5 ) 5 = Sb (C 4 H 5 ) 3 —)— C 4 H 4 —j— C 4 Il ß ^

Das Verhalten des Zinkäthyls gegen Aethylalkohol ist ni cbgenauer untersucht worden; mit Amylalkohol setzt es sich nach Ri etund Beilstein 2 ) in Zinkamylat und Aethylwasserstoff um.

Zinkäthyl verhält sich gegen zusammengesetzte Aetherarte”

eigenthiimlich. Wird zu Borsäureäther Zinkäthyl gebracht, so

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wie Frankland 3 ) angiebt, allmälig eine beträchtliche TemperaWjerhöhung ein, so dass man gut thut, nur portionenweise das Ziukä*^hinzuzufügen und jedesmal wieder abzukühlen, bis endlich überschiis 8 ^ges Zinkäthyl vorhanden ist. Bei der Destillation geht bei 95° C. 9°^äthyl (C 4 H 6 ) 3 Bo über, während im Rückstand eine Verbindung v wZinkäthylat und Zinkäthyl bleibt, die beim Erkalten zu einer grosskOstallinischen Masse erstarrt.

3C 4 H 5 O.Bo0 3 + 3C 4 H 5 Zn = Bo (C 4 B 5 ) 3 +3 (C 4 H 5 O.ZnO>

Es ist unbestimmt, ob das in dem Boräthyl enthaltene Aethylspriinglich in dem Zinkäthyl (Kekule 4 ) oder in dem Borsäure» 4 * 1

enthalten war. In ersterein Falle hätte das Zinkäthyl einfach «

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Sauerstoff dem Borsäureäther entzogen; in letzterem Falle aber hä*; .

Bor und Zink sich gegenseitig ausgetauscht. Nach Frankland ist■ ^letztere richtig, indem bei der Behandlung von Borsäure - Aethy* 11 j,mit Zinkmethyl Bormethyl Bo (C 3 H 3 ) 3 entsteht, d. i Borsäure, i«eher der Sauerstoff durch eine äquivalente Menge Methyl vertretenZinkäthyl wirkt nach Frankland 0 ) auf Oxaläther allmahgter Wärmeentwickelung und Entbindung eines Gemenges von Aet J „und Aethylwasserstoffgas. Diese Gasentwickelung rührt aber nur .,, c r)einer secundären Zersetzung her, die sich fast ganz durch Aba«vermeiden lässt. Man erhält hierbei eine strohgelbe ölartige Flüssigwelche sich nicht destilliren lässt; vermischt man sie mit Wasset

sobei

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findet eine reichliche Entwickelung von Aethylwasserstoff statt un äder Destillation geht anfangs Alkohol, dann aber eine ölartige. auf

ser schwimmende Flüssigkeit über, welche Frankland als Le«

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J ) Chem. Soc. Quart. Journ. T. XXII, p. 115*, Chem. CentTalbl. 1860 , ^Jahresber. 1860, S. 371. — a ) Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. CXXVl, * vo* 1

3) Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. CXXIV, S. 129. Vorläufige MittheimFrankland und Duppa Annal. d. Chem. u.Pharm. Bd. CXV, S. 319- '

d. organ. Chem. — B ) Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. CXXVl, S- 109.