Zinkradicale, organische. 951
S0 ® nc ^ e * ; wie Kalle ’) mittheilt, eine Umsetzung statt, wobeiylchloriir und benzylschwefligsaures Zinkoxyd entstehen,fii . 11 versetzt Benzylsulfonchlorid mit 3 Vol. reinem Aether und
' n einem mit Kohlensäure gefüllten Kolben allmälig Zinkäthyl zu,unt 61 t ? £m j ed esmäl wartet bis die Einwirkung, die nach einiger Zeitti 0 er ^ ärmeentwickelung erfolgt, vorüber ist. Nach beendigter Reac-s^, n , Wlrc ^ der -Aether durch Erwärmen entfernt, das überschüssige Zink-8 j ^ durch Wasser zersetzt und aus dem in Wasser unlöslichen Rück-s ü "r ^ urc ^ Kochen mit Salzsäure (wobei eine kleine Menge einese , S 1Ca riechenden Oels ungelöst bleibt vielleicht Sulfophenyläthyl) diea ndene Säure ausgezogen, welche beim Erkalten auskrystallisirt.Andere Chloride verhalten sich eigentümlich gegen Zinkäthyl.v en ^ i f a eh- Chlorkohlenstoff, C 2 Gl 4 , wirkt nach den Angaben
m a . e ^ 1 und Beilstein 2 ) sehr lebhaft auf Zinkäthyl ein, so dassl ritt 1 ^' n DUr * n deinen Portionen letzterem zusetzen darf, und den Ein-U der durch gelindes Erwärmen beförderten Reaction vor jedemAetb Zusatz a bwartet. Es entweicht hierbei ein Gemenge von
du IJylchlorür, Aethylen und Propylen, von welchen das erstej n ^ e ine Kältemischung verdichtet, letztere durch Einleiten in BromDp f 0l>, ide übergeführt wurden, die sich indessen durch fractionirte'Hation nicht von einander trennen Hessen.
. C 2 Ö 4 -f 3C 4 H 5 Zn = C 4 H 6 Gl + C 4 H 4 -f- C 0 II 6 -f 3 Zn Gl.als Chloroform wirkt nach Rieth und Beilstein 3 ) viel schwierigerder Chlorkohlenstotf auf Ziukäthyl ein, so dass man die Reactionki'M^ Erhitzen zum gelinden Sieden unterstützen muss, In der abge-Hi e ' * ;en Vorlage sammelt sich eine mit dem Amylen GjqH 10 im Allge-( ] a ^ n , en übereinstimmende Flüssigkeit, während etwas Gas entweicht,i m Brom geleitet ein Gemenge von Aethylenbromid und Propylen-r0tr, hl lieferte. C 2 HGl 3 -f 8 C 4 H 5 Zn = C 1 ? H 10 + 3 Zn Gl + C 4 » 6 .Das Auftreten von Aethylwasserstoffgas ist nicht nachgewiesen.Dringt man Bromoform mit Zinkäthyl zusammen, so findet wieheft** 0yeff un d Beilstein 4 ) angeben, selbst in der Kälte eine äusserstAetb ^ 6 Einwirkung statt, wobei als flüchtige Producte Propylen undylbromür auftreten.
^HBr 3 + 2 C 4 H ä Zn = C 6 H 6 + C 4 H 5 Br + 2 ZnBr.
flü i^ Uc h das Jodoform wirkt heftig auf Zinkäthyl, doch konnte keinheh Hges Product erhalten werden; es schien eine directe Verbindunge '' Körper zu entstehen,das p esent üch verschieden hiervon verhält
«che T h .. loro j° doform -
«et- Lösung von Zinkäthyl ein, und muss tropfenweise letzterer zuge-Werden. Man erhält hierbei Chlor- und Jodzink, sowie ein Gas-si off 0 ® 6 ’ ^ a3 grösstontheils aus Aethylen besteht, nebst et.was Wasser-
9 _, Und Aethylgas.
^ C 2 lIGl 2 | -f 6 C 4 IJ 5 Zn = 7 C 4 H 4 -f 4H + 4 ZnGl 4- 2 Znl.C 2 H^l 3 i -f 6 C 4 H 5 Zn = 3C 4 H 4 + 4 C 4 H 5 + 4 ZnGl-f-2 Znl.Einfach-Chlorkohlenstoff wirkt bei gewöhnlichem Druck nicht
sich nach Borodine 1 )Dieses wirkt äusserst heftig auf eine ätheri
8 l jlAnnal. d. Chem. u. Pharm. Bd. CXIX, S. 155; Chem. Centralbl. 1862,Ch ea ' 2 ) Annal. d. Chem. u. Pharm. Bd. CXXIV, • ■ . ) ' C ‘
6\ ' m - u. Pharm. Bd. CXXIV, S. 245. — 4 ) Compt. rend. T. LVIII, p. 172. —nnal - d. Chem. u. Pharm. Bd. CXXVI, S. 239.