958 Zinkschwefelcyan. — Zinkspath.
methyl unzersetzt. Bei dieser Umsetzung wird viel Gas frei, welch e j|zum Theil aus Kohlensäure, Aethylen und Sumpfgas besteht, aber allCMethyljodiir enthält, und es bilden sich zugleich Kohlensäure undthyläther, aber keine Essigsäure. .
Auf Borsäureäther wirkt nach Versuchen von Franklanddas Zinkmethyl in derselben Weise wie das Zinkäthyl. Vermischt m a "eine starke ätherische Lösung von Zinkmethyl unter Abkühlung ^Borsäureäther, so entweicht selbstentziindliches Bormethylo* 1(C 2 Ii 3 )3 Bo, das man durch Einleiten in concentrirtes Ammoniak, "’°mit es eine flüssige Verbindung bildet, verdichten kann. A■ S-
Zinkschwefelcyan s. Zinksulfocyanid S. 900.
Zinkseife. Zinkoxyd verseift die Fette schwer; leichterden solche Zinkseifen durch doppelte Zersetzung erhalten.
Zinkseleniet. Beim Erhitzen von Zink mit Selen
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sich nur auf der Oberfläche des Metalls ein Ueberzug von Selenzi' 1wird Selendampf über rothgliihendes Zink geleitet, so erfolgt diebiiulung unter Explosion.
Das Selenzink ist ein citrongelber pulveriger Körper; verdünn
Salpetersäure löstwelches sich aber(B erzel ius).
daraus das Zink auf, und scheidet zuerst Selenbei fortgesetzter Einwirkung als selenige Säure
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Zinkselenocyanid bildet sich beim Lösen von ZinkZinkoxyd in Selencyanwasserstoffsäure. Das Salz krystallisirt in p rlSmatisclien Nadeln, es ist nicht zerfliesslich (Crookes).
Cameron ! ) konnte weder beim Auflösen von Zink in Sau 1,noch bei Einwirkung von Schwefelwasserstoff auf eine Legirung *Zink mit Natrium Zinkwasserstoffgas erhalten.
Zinksiliciumfluorid, Siliciumfluorzink, Kies e 1 'flu orzink. Die Lösung von Zinkoxyd in Kieselflusssäure giebt b eAbdampfen ein Salz 3 Zn F . i Si F 3 -)- 20HO; es bildet durchsicW’^farblose luftbeständige Säulen, welche sich leicht in Wasser(Berzelius).
Zinksilicat, syn. Kieselzinkerz.
Zinkspath, Smithsonit, kohlensaures Zinkoxyd, ^sisch-kohlensaures Zinkoxyd, Galmei,Kohlengalm ei, rh°boedrischer Zinkbaryt, Zvnc carbonate , Carbonats ofZinc , Cala ,n ^ZtiO.COj nach den Analysen von Smithson 3 ) des aus SoW® lä .shire und Derbyshire in England, von Karsten 4 ) des vom AMenb 6 *bei Aachen, von Brilon in Westplialen, von Nertschinsk in Siü^Uj,von Berthier 8 ) des aus Wales, von Taina in Sibirien, von Ao’P^j,bei Huy in Belgien, von Combecave bei Figeac in Frankreich, sF. v. Ko bell 6 ) des von Nertschinsk in Sibirien, von Schmidt 7 )
l) Anna), d. Chem. u. Pharm. Bd. CXXIV, S. 129; Journ. f. pi' ak > jgjiBd. LXXXIX, S. 38; Chem. Centralbl. 1863, S. 1. — 2) Chem. News. T- II, P' pe s-Jahresber. 1860, S. 181. — 8 ) Gehlens’ Journ. f. Chem. Bd. II, S. 368. L ^
sen Syst. d. Metallurgie Bd. IV, S. 427. — ß ) Traite d’essais T. II, P-«) Journ. f. prakt. Chem. Bd. XXVIII, S. 480. — 7) Ebendas. Bd. LI, S. 26 ^