Zinkradicale, organische. 957
^ bi acht, so setzen sich beide unter beträchtlicher Wärmeentwickelung-'Oinäthylom ethylid (C 4 H 5 ) (C 2 fi 3 )Sn und Jodzink um !):
^ ^inkmethyl wirkt nach den Versuchen von Frankland 2 ) unterr achtlicher Wärmeenlwickelung auf eine ätherische Lösung von^,? ec ^ s ilberäthylchl°rür ein und es scheint zuerst Quecksilber-'ylomethylid (C 2 H 3 ) (C 4 B 5 )Hg 2 zu entstehen, welches aber beiet erholter Destillation in Quecksilberäthyl und Quecksilber-eth yl zerfallt.
A 11 tim ontrimethyljo d id wirkt energisch auf eine ätherischeVOn ^inkmethyl ein. Es entstehen hierbei An timo n tri m eth yl-A-ntirnonpentameth}'l (C 2 H 3 ) 5 Sb, die durch Destillation sichUnvollständig von einander trennen lassen (Bukton 3 ).p -Acetylchlorid und Zinkmethyl zeigen nach den Versuchen
. r e u n d ■») beim Zusammenbringen eine äusserst heftige Einwirkung,ab 6 j Sten Tropfen von Acetylchlorid vermischen sich zwar ganz ruhig,
Li e ,
et' ^ eac *'* on wind bald stürmisch und man muss diese Einwirkung
tii ZU8^ Srn '^ erst vorübergehen lassen, bevor man neues Acetylchlorid
oH" lf 0 p, zt ' entw ' c kelt Slc h hierbei ein Gas, welches wesentlich aus
Züu en ? aure un( i Methylwasserstoff besteht. Nach vollendeter Zerset-efl *o h S - WiT . d dunkelrothe Flüssigkeit mit Wasser gemischt destillirt,
in- Me 61 e * ne wässerige Flüssigkeit übergeht, auf welcher eine geringe
,ji' 5 a .® e eines gelben Oels schwimmt. Die wässerige Flüssigkeit liefert
], dem Sättigen mit Chlorealcium eine in Eigenschaften und Zu-
' Pi.- m . en $etzung mit dem Aceton (Acetylmethyl) übereinstimmende
j,, Ussi gkeit.
ge tlae , h-arbonylchlorid (Chlorkohlenoxydgas) wird von Zinkmethyl
j. ] at) den Versuchen von Butlerow 5 ) bei gewöhnlicher Temperatur
,j, i schneller beim Erwärmen absorbirt, indem lange Krystall-
0 , l ass ^ n e ntstehen, in welche alles Zinkmethyl sich verwandelt. Diese
Qich n s ich weder reinigen noch aufbewahren, und wurden daher,, Un tersucht. Mit Wasser zersetzen sie sich unter Gasentwickelung
j, Freiwerden von Wärme, es scheidet sich basisches Chlorzink ab
g z w . ( i ,e Lösung enthält neben etwas essigsaurem Zinkoxyd einen oder
e er j idd 0l 'ganische Stoffe, die man durch Destillation mit Wasser gemengt
. ieiebt" ^ usatz von kohlensaurem Kali scheidet das Destillat eine
{ d er w® Schicht ab, die für sich rectificirt bei 80° bis 81,5° C. siedet, in
« keh krystallinisch erstarrt, nach der Zusammensetzung wahrschein-
L\ tr - e ’ nen ge von C 8 lI 10 O 2 und C 0 If 8 O 2 . Die Flüssigkeit zeigt gegenu nt 1Urn und Chlorzink das Verhalten der Alkohole; ihre Eigenschaften3 ®^heiden sie jedoch durchaus von dem Propyl- oder Butylalkohol.
• \r e,, Clilorkohlensäure-Aethyläther wird nach Butlerow’s 0 )
fe D, wlv e n beim gelinden Erwärmen lebhaft von Zinkmethyl angegrif-1 ’ Chlorzink, Kohlensäure, Aethylen und Sumpfgas entstehen.
d aa y. e niger leicht wirkt der Chlorkohlensäure-Methyläther aufSe tleji JlI r Jrne thyl ein; man muss die Mischung beider in einer verschlos-ei ‘kalt ' > ' 1Ve doch unter 100° C. erwärmen, um eine Einwirkung zuen i e s bleibt jedoch immer eine ansehnliche Menge von Zink-
ßti - d * Chem * u • Pharm - Bd - CXI, s - 5o * “ Annal - d * Chem * u - Pharm.
_ v S <?' — 8 ) Chem. soc. Quart. Journ. Vol. XIII, p. 115; Jahresber. f.
U ■— *) Anna!, d. Chem. u. Pharm. Bd. CXIX, S. 11. — Bulletin
soc.
) aiiUOI. U. V/UCIU. U. 1 UiUUI.
euim. de Paris 1863, p. 588. — 6 ) A. o. a. 0.