Band 
Neunter Band.
Seite
971
JPEG-Download
 

Zinn. 971

s ^® Irun ge n ) verarbeitet, weil sie wohlfeiler, härter und leichterheizbar ist; solche Legirungen dienen auch als Metallloth (s. unter°then Bd. IV, S. 936); die Legirungen mit Kupfer zeichnen sich durch^osse Härte und Zähigkeit aus, besonders das Kanonengut und die°ckenspei$e. Dünn ausgewalztes Zinn ist das sogenannte Stanniolg ep die Zinnfolie (über Darstellung s. unter Zinn Gewinnungy sie dient namentlich zum Belegen von Spiegeln, zumEinpaeken

( j| )n keife, Chocolade, auch von Schnupftabak. Die Zinnfolie besondersn , zu m Spiegelbelegen verwendete ist häufig nicht reines Zinn, wie^Wehende Analysen zeigen von Spiegelfolie (1, 2 und 4) und vonaiin i°l (4) wie es zum Verpacken u. dgl. verwendet wird 1 ).

1.

2.

3.

4.

Zinn . . .

97,60

2,16

97,81

98,47

96,21

Kupfer . .

1,23

0,38

0,95

Blei . . .

0,04

0,76

0,84

2,41

Eisen . . .

0,11

0,10

0,12

0,09

Wismuth .

Spur

—

—

Nickel . .

—

—

—

0,29

^ a ldock 2 ) fand verschiedene Zinnfolien sehr bleihaltig, oder2 ^ ll ger aus bleireicher Legirung bestehend: 1) gewöhnliche Zinnfolie,f 0 1 j® etr i e bene Zinnfolie, 3) zum Einpacken von Tliee benutzte Zinn-4) sogenannte reine Zinnfolie, 5) Zinnfolie zu Kapseln.

1. 2. 3. 4. 5.

Zinn . . . 13,1 23,4 11,3 65,6 15,4

Blei . . . 86,9 76,6 88,6 34,4 84,5^as eigentliche Stanniol ist fast reines Zinn.

I as reinste Zinn des Handels ist das Banca- und Malaccazinn;U ^ e r fand in 20 Sorten Bancazinn weniger als Viooo fremder Me-0, 0 u (Ei8en > Tupfer, Blei) irh Durchschnitt 99,961 Zinn, 0,006 Kupfer,r e j Ülei, 0,019 Eisen; auch das englische Körnerzinn ist fast ganz1^ 1 Un d enthält meistens nur Spuren Eisen (0,1 bis 0,2 Proc., zuwei-^öh ' l f )er au ch Kupfer bis zu 1 Proc.); unreiner ist das deutsche undAb tl ' 1S0 ^ e ^ lnn und das peruanische Zinn. Kersten untersuchte dass c h| a 2? Szinn vom Altenberger Zwittergestein (1), so wie das peruani-r e „ ^' nn (2); Salzsäure löst aus dem ersten Zinn nur Eisen und Spu-z Urr , an gan, während Wismuth, Kupfer, Wolfram, Arsen und AntimonSen .. le baus dem peruanischen Zinn löste die Säure Zinn, Blei, Ei-blij^^rend Antimon, Kupfer, Arsen (auch Wolfram s. S. 969) zuriick-’ die quantitative Analyse ergab in 100 Thln.:

‘alle

1 .

2.

Zinn.

97,83

93,50

Eisen.

0,11

0,07

Blei.

—

2,76

In Salzsäure unlösliche Thle.

1,90-9

3,76 9

den M 611n Auflösen von Zinn in Salzsäure bleiben die meisten frem-nu r e ‘ a lle als schwarzes metallisches Pulver ungelöst zurück (s. oben),tt hierbei etwas Arsen als Arsen Wasserstoff fort. Zur Lntersu-

Vßii

"*) Chem^w 61 ’ P ° lyt - Jollr "' Bd. CJ,V, S. 124; Clicm. Centralbl. 1860, S. 202. —lv°]f r • Fevr. 1862; Chem. Centralbl. 1862. S. 32. — 3 ) Wismuth Kupfer

ntimon und Spuren Arsen. - s - 4 ) Antimon mit Spur Kupfer und Arsen.