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970 ' Zinn.

ringe Festigkeit hat, aber unelastisch und biegsam ist; bei 200°lässt das Zinn sich pulvern, und ist so spröde, dass es beim Schlag 011oder Fallen zerbricht.

Das Zinn schmilzt bei 228° C. (Crigthon und Rudberg)i * jel230° C. (Kuppfer), bei 232,7° C. (Persofi); die specifische Wär 10 ®ist im festen Zustande 0,0562, flüssig 0,0637; die latente Schmeißwärme zwischen 250° und 350° C. = 14,252 (Person); es siedet 1,1der Weissglühhitze. Das Zinn zeigt ein geringes Wärmeleitungsv® rmögen (422 das des Silbers =1000 gesetzt nach Calvert); es nim 1 ®eine schöne Politur an, und strahlt dann sehr wenig Wärme aus; dah® 1langsames Abkühlen von heissen Flüssigkeiten in solchen GefäsS®®(Anwendung zu Kannen für Caffee, Thee u. s. w.).

Das Zinn oxydirt sich bei gewöhnlicher Temperatur selbstfeuchter Luft und in AVasser sehr wenig, und behält daher langeseinen Metallglanz; man verzinnt daher Eisen, welches der Luft a® sgesetzt werden soll, um sein Rosten zu verhüten. AVird Zinn an ^Luft geschmolzen, so überzieht es sich mit einer grauen Haut von S uoxyd, stärker erhitzt bildet sich weisse Zinnasche; bei AVeissglühhh 26verbrennt das Metall mit leuchtender Flamme.

Erhitzt man Zinn in der inneren Löthrohrflamme, und wirftglühende Metall auf einen Bogen Papier mit aufgebogenem Rande, s °springt es auf dem Papier umher, und hinterlässt schwarze (Zinno*?

dul) oder braune (Zinnoxydul und Zinpoxyd) Spuren.

Das Metall oxydirt sich unter AVasser oder Kochsalzlösung anLuft ohne dass sich aber Oxyd löst. Es zersetzt das AVasser erst

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Glühhitze; verdünnte Schwefelsäure löst es kaum, concentrirte Schweisäure löst es beim Erhitzen unter Entwickelung von schwefliger Säut 0 'verdünnte Salpetersäure löst Zinn ohne Gasentwickelung unter Bil^ 11 ®^von Zinnoxydulsalz und Ammoniaksalz; mässig concentrirte Salpeters®® 1 ’®

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oxydirt es unter lebhaften Erhitzen zu Zinnoxyd; ganz concentrirtepetersäure wirkt sehr wenig darauf ein. Salzsäure löst Zinn lang^.j

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unter Wasserstoffentwickelung, rascher bei Berührung des ZinnsKupfer, Silber oder Platin; daher löst sich Zinn z. B. rasch in ® lD '

kupfernen Kessel. In Chlorgas verbrennt das Zinn zu Chlorid; die® eVerbindung bildet sich beim Auflösen des Metalls in Königswasser-Zinn verbindet sich mit Selen (s. Zinnseleniet), es schmilz 111Tellur zusammen; es bildet mit Silicium eine ductile Verbindungzelius). Auch die wässerigen Alkalien lösen Zinn unter Oxyd® 1und Entwickelung von AVasserstoflf.

Schwefelwasserstoff' wirkt nicht auf Zinn ein, das Metall läufther nicht an der Luft an wie Silber.

Wässerige organische Säuren wirken langsam auf Zinn ein, die

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entstehenden Verbindungen sind nicht merkbar giftig, daher dieA®^düng von Zinngefässen zur Bereitung besonders von sauren Spei seD ' j,Das Zinn findet vielfache Verwendung zu Gefässen u. dgl-seiner geringeren Veränderlichkeit an der Luft, und da die Salzegiftig sind wie z. B. Zink- Kupfer- oder Bleisalze und nicht g® ^wie z. B. Eisen- oder Kupfersalze. Da zinnerne Gefässe we ^ el ^; c btWeichheit des Zinns sehr dick und daher schwer sein müssen, um ^durch Stösse u. dgl. zu leiden, so überzieht man oft andere ^ et . a w j e jfiZinn (Verzinnen von Kupfer und Eisen). Häufig wird hierbeiGeräthen statt des reinen Zinns eine Zinnbleilegirung (s- untei