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974 Zinn, Erkennung und Bestimmung.

centrirter Salzsäure auszeichnet. Die Verbindung der Metazinnsä® 1 ®mit Salzsäure löst sich nicht in Säuren, wohl in reinem Wasser.wässerige Lösung verhält sich wie Chlorwasserstoff - Metazinnsäut®(s. S. 1041). Sie wird durch verdünnte Schwefelsäure wie durch S apetersäure und starke Salzsäure gefällt; Kali fällt aus der LösungMetazinnsäurehydrat, welches sich in überschüssigem Kali löst;Lösung wird durch überschüssiges Alkali gefällt, ebenso durch AE 9 ,metallchloride auch durch Salmiak und durch schwefelsaures Kali.alkalische Lösung der Metazinnsäure gesteht beim Erhitzen zu ein eldurchsichtigen Gallerte.

Ammoniak fällt Metazinnsäurehydrat aus seiner Lösung in g at> *verdünnter Säure, überschüssige concentrirte Schwefelsäure löst de®Niederschlag nicht wieder, auch nicht Weinsäure; Ammoniak fälltses Oxyd daher auch bei Gegenwart von Weinsäure. Kohlensäure -4.kalien fallen die salzsaure Lösung; der Niederschlag ist im Überschuss 1gen Fällungsmittel nicht löslich. Salpetersaures Silber giebt ein® 1 ’weissen Niederschlag, der sich in Ammoniak nur theilweise löst untZurücklassung von Metazinnsäurehydrat.

Galläpfeltinctur giebt in der salzsauren Metazinnsäure nach 61niger Zeit einen gelblichweissen Niederschlag.

Zinnchloriir giebt mit der Lösung der Metazinnsäure einen ge-liehen Niederschlag von metazinnsaurem Zinnoxydul (s. S. 1044).

Schwefelwasserstoff und Schwefelammonium verhalten sich g e Sdie Metazinnsäure wie gegen die gewöhnliche Zinnsäure,

Um gewöhnliches Zinnsäurehydrat und Metazinnsäure neben ein ader zu erkennen, bedient sich Löwenthal besonders der Zersetzung vFerrocyankalium, indem 1 Aeq. a-Zinnsäure 1 Aeq. Ferrocyankahvollständig ausfällt, während Metazinnsäure nicht zersetzend aufSalz wirkt (s. S. 1040).

Die Verbindungen der beiden Zinnsäuren mit Basen sehe*beim Zersetzen mit Säure die darin enthaltene Modification der Z®säure unverändert ab, welche sich dann leicht an ihrem Verhaltensonders gegen Salzsäure erkennen lässt.

Die Metazinnsäure giebt beim Schmelzen mit hinreichend La_ 11 'schem Alkali zinnsaures Salz, aus welchem Säuren dann gewöhn 1

Zinnsäure abscheiden. .

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Die quantitative Bestimmung von Zinn. Sehr häufigdas Zinn als Zinnoxyd Sn0 2 getrennt und gewogen.

Häufig ist das Zinn inMetalllegirungen zu bestimmen; es "' lf

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die möglichst zerkleinerte Legirung mit mässig concentrirtersäure (von etwa 1,3 specif. Gewicht) in einem geräumigen „

übergossen; sobald die anfangs sehr heftige Einwirkung nachg e ‘ l phat, wird die Masse erhitzt, bis sie rein weiss ist und sich kei nepetrige Dämpfe mehr entwickeln ; erst dann ist man sicher, dass jmetallisches Zinn oder Zinnoxydul mehr vorhanden ist; die Massedarauf in einer Forcellanschale im Wasserbade zur Trockne ^dampft, nach Zusatz von Wasser fdtrirt und ausgewaschen, j r J

Waschwasser Lackmus kaum noch röthtet; nach dem Tr° c ^ n< 7Q|jpiitz edas Oxyd am besten in einem Porcellantiegel bei heller Rotbg* f.erhitzt und dann gewogen. Die vollständige Austreibung „ <U L oxy ,lsWassers erfordert eine helle Rothgliihhitze. Das Glühen d