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983
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Zinn, Gewinnung. 983

r Finkler 1 ) mengt zur Vermeidung der Zinnausscheidung in meh-0 le ^ kleineren Körnern 5 Grm. Zinnstein mit 5 Grm. reinem Kupfer-15 r ^ut das Gemenge in eine Kupfertute, schüttet darauf 10 bisj W Fluss (2 Soda und 1 Mehl) und 1 Grm. Boraxglas, bedeckt• nZe mit einer Lage Kochsalz, thut ein Stück Holzkohle oben auf und( j e tni ' zt 1 Stunde lang zuletzt bei Weissglühhitze unter der Muffel. Von^ erhaltenen Regulus wird dann der Kupfergehalt des zugesetztenu Pferoxyds abgezogen.

ü ^ie Zinngewinnung ist scheinbar sehr einfach, da es sich nurd* e ßeduction des Zinnoxyds und Ausschmelzen des Metalls han-ni 1 * ^* ese ^e wird aber wesentlich erschwert durch die im Erze meistfehlenden Erden und metallischen Beimengungen.q flie Erden sind gewöhnlich sehr strengflüssiger Natur (Quarz,Gneus u. s. w.); wollte man zur Verschlackung derselben Zu-g e ^ a S e (eisenhaltige Substanzen, Kalk) in der erforderlichen Mengej, ig ^ en i so würde dadurch ein grösserer Brennmaterialaufwand veran-^ und zu einer grösseren Zinnverschlackung Veranlassung gegebenUiit en ’ * nt ^ em Zinnoxyd nicht nur mit der Kieselsäure, sondern auch*lem Eisenoxydtil und dem Kalk sich verbinden würde.e j ^ aU z * e ^ es deshalb vor, unter Verminderung der Zuschläge^ n ur unvollständig geflossene strengflüssige Schlacke zu erzeugen,- °he aber Zinnkörner mechanisch einschliesst und davon durch wie-Umschmelzen (Schlackentreiben) oder mechanische Auf-

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re itung getrennt werden muss.

Die fremden metallischen Beimengungen, im metallischen, oxydirtene »icirten oder geschwefelten Zustande vorhanden, werden beim Schmel-Sie ZUm d^eil zerlegt und ihr Radical verunreinigt das Zinn. UmstQ(; VOr d em Schmelzen möglichst zu entfernen, werden die Erze gerö-re ’ d' e dabei gebildeten lockeren Oxyde von dem specifisch schwere-Uo i lnriox yd durch Schlämmen getrennt, beide Processe nöthigenfalls° x C ' t nals wiederholt, auch wohl vorhandenes Wismuth oder Wismuth-,. aus ( f er gerösteten Masse durch Salzsäure ausgezogen und dannCh ßeduction des Erzes vorgenommen. Trotz dieser umfangrei-Ij^^fbeiten ist man nicht im Stande, die fremden Oxyde nament-ken r ' senox yd völlig zu beseitigen, welches letztere dann bei dem ho-,} e «eductionspunkt des Zinnoxyds sich ebenfalls reducirt, theilweisesich Dfengang se } ir störende Ansätze (Eisensauen, Bühnen) bildet, theilsHat' 0114 ^ em Zinn vereinigt, dasselbe hart und eine nochmalige Raffi-l0 ® desselben erforderlich macht.

des a krend bei reineren Zinnerzen (England) die zur Gewinnungden q ns erforderlichen Arbeiten in einem reducirenden und solviren-ziu Schmelzen des Erzes und einer Raffination des erfolgenden Roh-U) e ? s . bestehen, so kann bei unreineren mit strengfliissigen Erden undHüji^ 18c k en Substanzen vermengten Erzen (Sachsen) die Zinngewin-8 nachstehenden Gang nehmen :

darte quarzige Erze z. B. Zinnzwitter werden in abwechselndenstjjjf? 1 In ‘l Brennmaterial zu abgestumpft pyramidalen Haufen aufge-t Utl Zt 1111 d mürbe gebrannt, dann mittelst Poch- und Waschvorrich-! '®et^ e .* ner mechanischen Aufbereitung und wenn dadurch con-_ rir t in gewöhnlichen Flammöfen oder in solchen mit rotirendem

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er S-- U. hüttenm. Zeitung 18G4, S, 17.