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Zinnbeize.

weiss von Farbe; sie bilden mit den Pigmenten Lacke, die im Ganz® 11ähnlich den entsprechenden Thonerdelacken jedoch etwas lebhafter » sdiese sind. Eine wichtige Rolle spielt das Zinnsalz beim Scharlachfärbe 11auf Wolle mittelst Cochenille oder Lacdye; diese Pigmente liefern 1111Thonerdebeizen mehr ins Karmoisinroth ziehende Töne. Für Aufnahmesogenannter Damplfarben werden Baumwollstoffe zuweilen durch Beiz 611in Zinnchlorürlösung vorbereitet; die Stoffe stehen aber beim Trockne 11der Beize in Gefahr mürbe zu werden (siehe Eisenbeizen, 2. A' 111 'Bd. II, 3,S. 594), man verhütet dies, wenn man sie vor dem Trockne 11 ,durch eine Lösung von essigsaurem Natron gehen lässt.

Das wässerige Zinnchlorid (s. S. 995), von den Färbei ugewöhnlich Zinncomposition oder auch sonderbarerweise Physik S enannt, wird auf verschiedene Weise dargestellt. Folgende Meth°'den sind die gebräuchlichsten. 1. Einleiten von Chlorgas in *löstes Zinnchlorür. 2. Versetzen einer Zinnchlorürlösung mit Chl°™wasserstoffsäure und Salpetersäure und Erwärmen bis die höhere tWdationsstufe gebildet ist. 3. Zusammenbringen von metallischem Zi 0 ”mit Salzsäure und Salpetersäure. Sowohl die concentrirten Lösung® 11wie die verdünnten verhalten sich je nach der Darstellungsart versch 1 ®^den. Das aus Chlorür mittelst Chlorgas dargestellte Zinnchlorid Df“sich aus concentrirter Lösung grösstentheils überdestilliren und es bl elnur wenig Zinnsäure zurück, von der die damit verbunden gewes® 11 ®Salzsäure überdestillirt ist. Zinnchlorid, das mittelst Salpeters» 111 ^gemacht worden, trübt sich beim Erhitzen, es geht Salzsäure und elzuletzt etwas Zinnchlorid über, während die Hauptmasse des Zinns aZinnsäure zurückbleibt (s. S. 1036). Eine Lösung des mit Salpeters» 11 ^bereiteten Zinnchlorids lässt, wenn sie’ im verdünnten Zustande gßk® 0 ^wird, Zinnoxydhydrat fallen, bei der mit Chlorgas bereiteten gesch' e

Unter Zusatz schwefelsauren Alkalis wefd®

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dies viel weniger leicht. _ _ . _ . _ . .

die auf beiden Arten dargestellten Lösungen, namentlich die verdi 111 ®tere, und schneller beim Kochen als in gewöhnlicher Temperatur iogeschiedenes Zinnoxydhydrat und freiwerdende Salzsäure zerlegt.

Das Doppelchlorid von Zinn und Ammonium, das sogenannte P lU . jsalz Sn Gl 2 . Nft 4 €l (s. S. 997) in verdünnter Lösung gekocht, ^ebenfalls leicht zerlegt, indem sich Zinnoxydhydrat daraus abscheide 1 ; ,

Das Zinnchlorid wird vielfach in der Seidefärberei, namentlichdas ins Gelbliche ziehende Roth das Ponceau oder Hochroth angwendet; es dient zum Aviviren der türkischroth gefärbten Garne 0Stoffe. In grosser Menge wird dasselbe auch unvermischt oderSalmiak versetzt, oder anstatt beider das Pinksalz als Zusatz zuDampffarbelacken gebraucht. . . .

ZinnsauresNatron,Präparirsalz, Stannate de Soude , prcißQf ^Salt , welches bereitet wird durch Einträgen von Zinngranalien in sch irl ^_zendem Natronsalpeter und Auflösender Salzmasse, oder durch Sch 111 ^zen von Aetznatron und Einträgen von Zinnsäure (wozu im Gr° ä ® _natürlicher Zinnstein genommen wird), oder durch Koche* von Wjtronlauge mit Bleiglätte und Zinngranalien, wird in neuerervielfach als Beize namentlich solcher Gewebe gebraucht, die aus 1D Uwolle und Wolle bestehen, um erstere Faser für Aufnahme der ,^ grStoffe in höherem Grade empfänglich zu machen, so dass beide in gier® .Tiefe des Tons aus dem Bade oder dem Dampfkasten, nachdemfärben aufgedruckt wurden, hervorgehen. Die Lösungen des zinnsai