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Neunter Band.
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989
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Zinnasche. — Zmnbeize. 989

8 ehen so in eine grössere Form, dass sie von allen Seiten frei ist und8 'esst dann so viel reines Zinn in dieselbe, dass die Zwischenräume■}nl allen Seiten aiisgefiillt werden und sich auch die Oberfläche desAerns mit Zinn überzieht. Die Platte wird jetzt ausgewalzt und dann2,1 Folie geschlagen. Das verzinnte Tabacksblei wird dadurche rhalten, dass man eine Platte aus Zinn und Blei nur durch Aufreiben'‘on geschmolzenem Zinn mit Colophoninm verzinnt, auswalzt u. s. w.

Die Zinnfolien sind zum Theil ziemlich reines Zinn (s. unter Zinn■Analysen von Stölzel S. 971); Baidock fand in Zinnfolien des Ilan-,,el » 34 bis 8 « Proc. Blei (s. S. 971).

Die Folien zur Spiegelbelegnng bedürfen zur Erlangung einergrösseren Festigkeit und Härte eines Kupfergehalfes, damit sie der•"echanischen Bearbeitung auf dem Belegtische besser widerstehen undi'hirch das Quecksilber nicht zu rasch angegriffen werden. Grössere Spie-r Selfolien erhalten einen grösseren Kupferzusatz als solche für kleinereb P' e gel (s. die Analysen von Stölzel S. 971).

Die Zinnproduction beträgt jährlich in Grossbritannien etwa*44000, Südasien mul Ostindien 150000, llolivia und Peru 30000,Wuchsen 2600, Böhmen 1200 und Spanien 800 Ctr. B. K.

,, 2 i n n a s c h e, Ci

b - 1037.

ms

Jovis s. unter Z i n n o x y d

2 in nbad s. unter Verzinnen.

Zinnbaum, Arbor Jovis, s. unter Zinnoxydulsalz

b - 1013. 3

j.. Zinnbeize. In der Baumwolle- Leinen- Wolle- und Seide-■bherei dienen verschiedene Zinnpräparate, namentlich das Chloriir,a j ls Chlorid und einige seiner Verbindungen nnd das zinnsaure NatronReizmittel. Sie verdanken ihre Tauglichkeit hierzu der Eigenschaft, er Lösungen, womit die Thier- oder Pflanzenfasern imprägnirt wor-sind, dass aus denselben unter verschiedenen Umständen basische<l *e oder die Basen im hydratischen Zustande, amorph, flockig und°® ei gnet an der Faser zu haften abgeschieden werden,s o ^ as Zinnsalz, krystallisirtes Zinnchloriir (Sn€l -)- HOW'• 99 !) wird in Färberei und Zeugdruck in doppeltem Sinne ge-baucht: als Beize, und wegen der Fähigkeit Sauerstoff'aufzunehmenj ä .^«‘ductionsmittel z. B. für Eisenoxydsalze, Manganoxyd (Bister),u>gblnu u. s. w.

es • ^ aS ^ or l' a lten der Lö;ung dieses Salzes zu Wasser wodurch. * n saure Lösung und unlösliches Oxychlorür zerfällt (s. S. 993)ot deutlichen Aufschluss, über seine Rolle beim Beizen. Derin e A ersc 'dag nimmt um 30 mehr zu, je grösser die zugesetzte Wasser-So Gn ,^ e *®t. Das abgeschiedene Zinnoxydul geht bald in Oxyd über,dass wenigstens ein Gemenge beider Oxydationsstufen, wenn nichtin ' 1 ?’ e ^^* lere als das auf der Faser Zurückbleibende, nachdem diese^ eine verdünnte Zinnsalzlösung gebracht ward, angesehen werdenUn f 3 '" ^ *^ as ox ydf r eie Zinnsalz in ganz luftfreiem Wasser vollkommen«hne die bemerkte Zesetzung löslich wie Einige annehmen (vergl.So ' - un d erfolgt das Zerfallen nur durch hinzugekommenen Sauerstoff,da ^. l ^ es ^’' r unsere Betrachtung gleichgültig, denn das Resultat ist8 nämliche. Das Zinnoxydulhydrat wie das Zinnoxydhydrat sind