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Zinnfolie. — Zinnjodide. 1001

^insaurem Kali giebt mit Flusssäure gesättigt und abgedampft blät-1 Krystalle, welche sich in 2,3 Thln. siedendem Wasser und inbis 16 Thln. Wasser von 18° C. lösen.

Zuweilen wird ein dem vorigen gleich zusammengesetztes Salz infolgen Krystallen, rhombischen Pyramiden, erhalten, besonders beimi q yystallisiren mit Zusatz eines Tropfens Flusssäure: diese lösen sichn ^ Thln. kochendem Wasser und 27 Thln. Wasser von 18° C.

, Das Kaliumsalz verliert das Krystallwasser erst über 100° C.; iner Rothglühhitze schmilzt es unter Verlust von Fluorwasserstoff.

2. Saures Salz, 3 KF . HF . 2 SnF a = 2 (KF.SnF 2 ) -f- KF.

’ krystallisirt in nadelförmigen monoklinometrischen Combina-

^ Kupfer-Zinnfluorid, CuF . SnF 2 -(-4HO, krystallisirt in luft-es tändigen blauen monoklinometrischen Combinationen.j. Lithium-Zinnfluorid, LiF . SnF 2 -|-2HO, bildet selten deut-. e Krystalle von monoklinometrischer Form, meistens nur krystalli-°he Krusten oder undeutliche mikroskopische Krystalle.j Magnesium-Zinnfluorid, MgF . SnF 2 -)- 6 HO , krystallisirthexagonalen luftbeständigen Combinationen.

... Mangan-Zinnfluorid, MnF . SnF 2 -j-6HO, bildet blassrothehzende an der Luft allmälig mattwerdende Krystalle; es ist isomorphdem Magnesiumsalz.

^ Natrium-Zinnfluorid, NaF . SnF 2 , ist nicht in bestimm-ten Krystallen erhalten; es löst sich in 18 bis 19 Thln. Wasserv °h 20° C.

Nickel-Zinnfluorid, NiF.SnF 2 -j- 6 HO, ist isomorph mit dema §tiesiasalz.

Strontian-Zinnfluorid, SrF . SnF 3 -j-2 HO, bildet kleine mo-hklibometrische Krystalle.

Silber-Zinnfluorid: AgF.SnF 2 4 HO. Die Krystalle sinddeutlich, sie'schmelzen schon unter 100° C.; das Wasser geht aberst kei höherer Temperatur zugleich mit Flusssäure fort,p. In übersättigter Lösung des Doppelsalzes bildeten sich rectangu-dre Tafeln eines wahrscheinlich wasserarmeren Doppelsalzes.

^ink-Zinnfluorid, ZnF . SnF 2 -)- 6 HO, ist isomorph mit demd 8nesiumsalz, leicht löslich in Wasser. Fe.

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Zinnfolie s. unter Zinn s. 971 und unter Zinn Ge-sS. 988.

Zinnglanz, syn. Stannin.

Zinngraupen s. unter Zinnerz.

Zinngraupen, weisse, syn. Scheelit.

Port' Es giebt zwei Jodide, das dem Oxydul pro-

8o -hhle Zinnjodiir Sn f, und das dem Oxyd analoge Zinnjodide ; ö 2 ' Die Existenz eines Zinnsesquijodid Sn 2 1 ist noch zweifelhaft;I^llt 7l° sun 8 von J°d * n Jodkalium (1 At. Jod auf 2 At. Jodkalium)g e lk le Zinnchloridlösung nicht; beim Abdampfen scheidet sich eins ücht S /-r> U * ver a k’ °k dieses das Sesquijodid ist, ist nicht weiter unter-ßt (Bo ullay).