1004 Zirmjodosulfid. — Zirmlegirungen.
Zinnjodosulfid s. unter Zinnsulfid 8. 1048.
Zinnkies, syn. Stannin.
Zinnkupferglanz-, syn. Stannin. ^
. Zinnkupfergrün s. Zinnsaures Kupferox)
8. 1043.
Zinniegirurigen. Das Zinn lässt sich mit vielen Meta 11 ®”legiren, die Legirungen zeigen zuin Theil neben der Ductilität des ^eine grosse Härte; geringe Mengen von Zinn genügen oft der Legi lU ” cbesondere Eigenschaften zu ertheilen.
Zinn und Antimon s. bei Antimon (2. Aufl. Bd. II, L *-’•und Britanniametall (2. Aufl. Bd. II, 2, S. 454).
Matthiessen hat das specifische Gewicht solcher Legirunge 11stimmt:
gef.
ber.
gef.
ber.
gef.
Sn Sb 6
6,739
6,752
Sn 2
Sb
6,929
6,984
Sn 20
Sb
7,208
SnSb 4
6,747
6,770
Sn 4
Sb
7,023
7,082
Sn 40
Sb
7,276
Sn Sb 2
6,781
6,817
Sn 6
Sb
7,100
7,133
Sn loc
,Sb
7,279
Sn Sb
6,844
6,889
Snjo
, Sb
7,140
7,186
Sn 200
,Sb
7,284
bet-,7 W
'U
Ißl’t
Zinn und Arsen. Arsen verbindet sich beim Erhitzen leicM ^Zinn. Die Masse ist weiss hart und spröde, blätterig, strengflussig e ” ^Zinn; bei einem grossen Gehalt an Arsen löst sich das Arsen-Zinn n lC flIJSalzsäure, bei geringerem Arsengehalt löst es sich unter Entwickeltes ^Arsenwasserstoff, während arsenreiches Zinn zurückbleibt (Soube 11 ^],Zinn und Blei. Diese Legirungen sind wichtig wegen der .fachen Benutzung statt reinen Zinns als Loth u. s. w. (s. unter & i)legirungen 2. Aufl. Bd. II, 2, S. 96). Calvert und John® 0 ^haben die Wärmeleitungsfähigkeit solcher Legirungen untersucht) ^des Silbers = 1000 gesetzt ist sie bei Sn 5 Pb = 385 und niffl 1 ’ 1steigendem Bleigehalt ab, so dass sie bei SnPb 5 = 299 ist. .
Nach Matthiessen ist das specifische Gewicht der LegirüDfe
gef. ber.Sn 6 Pb 7,927 7,948Sn 4 Pb 8,188 8,203Sn 2 Pb 8,779 8,781Sn Pb 9,400 0,474
gef. ber.SnPb 2 10,080 10,136SnPb 4 10,590 10,645SnPb« 10,815 10,857
Dür-
ft
Bolley 2 ) giebt das specifische Gewicht und den SchmeWsolcher Legirungen an:
spccif. Schmelz- specif. Schmelz-
Gew. punkt. Gew. punkt.
Sn 3 Pb 2 9,038 210°C.
9,433 2359,797^46
Man hat früher angegeben, dass verdünnte Säuren wie Essig u- a ri\$_i>i„:. _ j,- _ nur p ^
Sn 4 Pb 8,234 187«C.Sn 3 Pb 8,409 181Sn 2 Pb 8,726 197
Sn PbSn.> Pb»
specif. ScbmelrSn Pu Gew ■ P askt 3
alh * 10,052
10,331 28310,596 292
derg 1
SnPb 3
SnPb 4
aus emer Blei-Zinnlegirung, die nicht zu viel Blei enthält, n ullösen; nach Pleischl 3 ) wird gleichzeitig immer Blei gelöst, ^
• * "* - * clclS
immer
ihm fällt auch Blei aus Zinnoxydulsalzlösung reichlich Zinn; “““..»infällt dagegen das Blei nicht aus seinen Lösungen; und Zinn beh»
125-
L Compt. rend. T. XLVII, p. 1069; Dingl. polyt. Jonrn. Bd. CLII, S.
2 ) Dingl. polyt. .Tourn. Bd. CI.XII, S. 217; Jahresber. 1S61, S. 279 . g.
- - - n, Bd. CLJU m
Sc
3 ) Wiener Akad. Ber, Bd. XLIII, S. 555; Ding], polyt. Journ.