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1020 Zinnradicale, organische.
Menge von Aethyljodür in starken Glasröhren 12 Stunden lang auf 120 0erhitzt. Der' Inhalt der Köhren wird nach dem Erkalten zuAether gebracht und nach 24stündigem Digeriren der Lösung 111Kohlensäure gefüllte Gefässe filtrirt, worin sich eine flockigeMasse absetzt. Die hiervon abfiltrirte Lösung wird auf Vs ihressprünglichen Volumens abdestillirt, der Rückstand mit Vs Volumen g“wohnlichem Weingeist versetzt und weiter eingedampft, bis ein kn*gelbliches Oel sich unter einer farblosen zähen Flüssigkeit abscheiDieses gelbe Oel ist nach dem Abwaschen mit Weingeist undErhitzen auf 170° bis 180°C. reines Zinnsesquiäthyl. Es ist nach K umiz ein fast wasserhelles schweres Oel, wenig lichtbrechend, rieC ^eigentümlich faulen Früchten ähnlich. Es ist nicht angegeben,es unzersetzt flüchtig ist oder nicht. Es vereinigt sich direct schonder Kälte mit Sauerstoff, Clflor, Brom oder Jod. ,
Zinnsesquiäthylbromür: (C 4 Hg) 3 Sn 2 ßr. Man erhält es ‘
leichtesten durch Behandlung von Zinnsesquiäthyloxyd mit Brom"
serstoffsäure. Es ist eine farblose dünnflüssige stark lichtbrecheD
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Flüssigkeit von 1,630 specif. Gewicht, die bei 223 9 C. siedet. Es rie °
sehr stechend senfölartig, löst sich leicht in Aether und selbst m
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dünntem Weingeist, sehr wenig in Wasser (Löwig. Cahou 1
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Kulmiz). Die Dampfdichte fand Cahours = 9,924, entsprech eIeiner Condensation auf 4 Vol. ^
Zinnsesquiäthylchlorür: (C 4 H ä ) 3 Sn 2 Gl. Es lässt sichBehandlung von Zinnsesquiäthyloxyd mit Salzsäure, leichter nochZusatz von Salzsäure zu einer wässerigen Lösung von Schwefels» 111Zinnsesquiäthyloxyd darstellen. Es ist eine wasserhelle stark lieb*chende Flüssigkeit von 1,428 specif. Gewicht bei 8°C. nach Cali 011(1,320 nach Kulm iz), die bei 209° C. siedet. Die Dampfdichte dess e * ,wurde bei 285° C. zu 8,430 gefunden, wonach obiger Formel ^ ^
Dampf entsprechen. Es erstarrt etwa bei 0° zu farblosen Pn snlEs besitzt einen äusserst heftigen angreifenden Geruch. ,
Es soll nach Kulmiz mit Platinchlorid zwei krystallisirbare V ei „düngen bilden : (C 4 H 5 )3 Sn 2 Gl -)- PtGl 2 und (C 4 H 5 ) 3 Sn 2 Gl —(— 2 F* jjj.Auch mit Goldchlorid und Quecksilberchlorid bildet es kry= tsnische Verbindungen. , p.
Z i nn s es quiät hy 1 cy anü r (C 4 H 5 )3 Sn 2 Gy, erhält man durch
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entstandene Verbindung in schneeweissen Krystallen, die von eine* jfig beigemengten grauen Substanz durch Auflösen in Weingeistfreiwilliges Verdunsten der Lösung getrennt werden. . e .
Es bildet seidenartige biegsame Prismen, schmilzt schon beilindem Erwärmen und lässt sich unzersetzt sublimiren. Beim r* lsC c j rErhitzen wird es theilweise zersetzt. Es ist in der Kälte fast g el <jlos, beim Erwärmen entwickelt es einen zugleich an BlausäureZinnsesquiäthylverbindungen erinnernden Geruch. .
Zinnsesquiäthyljodür: (C 4 H 6 ) 3 Sn 2 {. Es entsteht in g erI ”j c h'Menge bei dem Erhitzen von Zinn mit Aethyljodür auf 150°C., r ^licher wenn man eine Legirung von Zinn mit Natrium anweD ^Auch bildet es sich durch Einwirkung von Jod auf Zinnbiäthyl nAethyljodür : (0 4 H 5 ) 4 Sn 2 -f- 2 I = (C 4 H 5 ) 3 Sn 2 I -f- C 4 H 6 ;l. u0 kt
Zur Darstellung dieser Verbindung, welche als Ausgang Y
pelte Zersetzung aus Zinnsesquiäthyljodür und Cyansilber, die m» 11einer Retorte zusarnmenbringt. Beim gelinden Erwärmen sublimi 1 ' 1 '