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Zinnradicale, organische. 1021
alle anderen Zinnsesquiäthylverbindungen dienen kann, wendeta arn besten eine Legirung von 7 Tliln. Zinn und 1 Thl. Natriume j' Sie wird gepulvert mit Aethyljodür zusammengebracht, wobeij> rie lebhafte Einwirkung unter starker Temperaturerhöhung erfolgt,^.achdem diese vorüber ist, wird der Rückstand mit Aethyljodür zuöern dünnen Brei vermengt in Glasröhren eingeschmolzen, die man^ 20 Stunden lang auf 125° bis höchstens 130°C. erhitzt. Nach
Erkalten öffnet man die Röhren, wobei meistens wenig Gas ent-richt, behandelt den Inhalt der Röhren mit Aether, filti'irt und dampftj 6 Lösung nach Zusatz von etwas Weingeist ein. Nach dem Ver-r, ns ten des Aethers scheidet sich ein gelbliches Oel ab, dessen Menge aufsi \ s «tz von Wasser sich noch vermehrt. Destillirt man das Oel fürii^ ’ So geht zwischen 230° und 235°C. das reine Zinnsesquiäthyljodürer (Cahours).
^ur Darstellung dieses Jodürs aus dem Gemenge desselben mits ;' nnätl ‘ylj°dür verwandelt man beide erst in Oxyde (s. u.) und ver-(oa Zt die Lösung des Zinnsesquiäthyloxydes mit Jodwasserstoffsäurea er das schwefelsaure Zinnsesquiäthyloxyd mit Jodkalium), schüttelt mitioi" Un< ^ l asst die ätherische Lösung, welche alles Zinnsesquiäthyl-r enthält, an der Luft verdunsten. Man wäscht den Rückstand mitass er, trocknet mit Chlorcalcium und rectificirt ihn.c i ^ a s Zinnsesquiäthyljodür ist eine farblose schwere stark lichtbre-(l®?^ e Flüssigkeit von 1,833 specif. Gewicht bei 22°C. Cahours,h. , Onach Löwig)die unzersetzt bei 235° bis 238°C. siedet (Cahours,v Ca Löwig siedet sie bei 180°bis200°C.). Es erstarrt in einerMischungVej fester Kohlensäure und Aether. Mit Weingeist und mit AetherIgi'J’ispht es sich in jedem Yerhältniss, in Wasser ist es wenig löslich,v C lt in wasserhaltigem Weingeist. Es besitzt einen durchdringendende 6 Augen angreifenden senfölartigen Geruch. Es löst Jod inji Kälte mit brauner Farbe auf; beim Erwärmen verschwindet dasUnter Bildung von Zinnäthyljodiir und Aethyljodür.ks absorbirt Ammoniakgas unter Wärmeentwickelung und ver-er i. elt sich in eine weisse Masse, die man in deutlichen Krystallenq l alt 5 wenn man eine Lösung des Jodürs in mit Ammoniakgas gesät-Wasserfreiem Weingeist auflöst und das Gemisch während eini-f a .. Kunden im Wasserbad erhitzt. Beim Erkalten scheiden sich2^,? Se dünne Prismen von der Zusammensetzung (C 4 Hg) 3 Sn 2 I -|-Uiirt 3 aus ‘ Oie Verbindung schmilzt bei gelindem Erwärmen und subli-z; e etwas höherer Temperatur. Sie ist in Weingeist in der Wärme\y a lc h leicht löslich, wenig in Aether. Sie löst sich auch in kaltem'^rlrT'’ . wir<1 a ' ,er beim Kochen damit zersetzt. — In gleicher Weiseatj,j a ^ s ieh das Zinnsesquiäthyljodür gegen Ammoniakbasen wie Aetliyl-V er . 0< ^ er Amylamin. Wasserfreies Amylamin erwärmt sich beimL,, r rr j| Se ben mit Zinnsesquiäthyljodür; die Mischung erstarrt aber bald.(0 n. Umkrystall Liren aus Weingeist erhält man die VerbindungWä r *' 3 J —f— 2 C 10 H 13 N in weissen Krystallschuppen, die beim Er-
®u leicht schmelzen und in höherer Temperatur sublimiren.h a ] ( j . uilin mischt sich mit Zinnsesquiäthyljodür, verwandelt sich aber. e * nc krystallinische Masse, welche durch Abpresseiffymd Um-\vi r( j isiren aus heissem Weingeist in gelblichen Tafeln erhaltengei s j. , u Aether ist die Verbindung schwieriger löslich als in Wein-> kaltes Wasser löst nur wenig davon, kochendes aber viel, und