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Zinnsäure. 1037

//^ystalle sind farblos diamantglänzend von 6,72 specif. Gewicht;bi ^ zen das Glas. Diese Krystalle sind nach Daubree gerade rhom-0 j .? Prismen; sie sie sind also verschieden von den quadratischendie ‘^ ern des natürlichen Zinnsteins; das Zinnoxyd ist daher dimorph;künstlichen Krystalle sind isomorph mit dem Brookit.

Deville 0 erhielt Zinnoxydkrystalle durch Glühen von amorphem*hnoxyd in einem Strom von Chlorwasserstoffgas; bei einem raschen^ a sstrom bilden sich grössere Krystalle als bei einem langsamen Gas-8t • >Dl ’ t ^ ese Krystalle sind nach ihm quadratisch wie die des Zinn-nicht rhombisch wie Daubree angiebt sie erhalten zu haben,glä 2 ) bemerkte, dass sich beim Schmelzen von unreinem Zinn

dn zende sehr harte und spröde Nadeln von Zinnoxyd gebildet hatten.In f ■^■ tIlor phes Zinnoxyd wird leicht durch Erhitzen des Zinns an derVo galten; es bildet sich zuerst hier eine graue Haut, ein Gemengejj^.^binoxyd mit etwas Metall, welches früher als Zinnasche Cinis Jo-Zeichnet ward (doch hatte später auch das Zinnoxyd selbst diesen2 j attl en); durch längeres Erhitzen wird es zu reinem Zinnoxyd. Wird2 a sogleich zum Kochen erhitzt so verbrennt es mit weisser Flamme zun ° x yd, früher als Flores stanni seu Fl. Jovis Zinnblumen bezeichnet.2 - Gas Zinnoxyd bildet sich auch beim Glühen von Zinnoxydul oder0 ÖSea quioxyd oder deren Hydrate an der Luft. Oxalsaures Zinn*Za« U * n kleinen Quantitäten bei Zutritt der Luft erhitzt giebt ein sehres Zinnoxyd (Vogel 3 ).

, Gas amorphe Zinnoxyd ist ein weisses oder gelbliches Pulver,es ,° leä sich beim Erhitzen vorübergehend dunkelgelb bis braun färbt;s elh St ^ ait untl "drd deshalb zum Poliren von Steinen, von Marmorst Granit wie zum Poliren und Schleifen von Stahl u. dergl. an-sein specif. Gewicht ist 6,6 bis 6,9, seine cubische Ausdeh-(J 0 ^ beträgt zwischen 0° und 100°C. =0,0016 (Kopp); oder 0,0017° u Ie und P(ayfair).

jjj. .Zinnoxyd das krystallisirte wie das amorphe ist sehr streng-und nicht verdampfbar; es wird von Säuren auch von concen-SeI teU aufgeschlossen; nach Rose bildet es beim Erhitzen mit

^.^efelsäurehydrat eine syrupartige Masse, welche beim Verdünnen*en a * nre ‘chend Wasser alles Zinnoxyd wieder fallen lässt. Beim Schmel-Vq Dll t saurem schwefelsauren Kali löst sich das Zinnoxyd, auf ZusatzNasser scheidet es sich wieder vollständig ab (Rose). Durchb e - nae } ze n mit kohlensaurem Alkali wird Zinnoxyd nicht gelöst; nur01 Schmelzen mit kaustischem Alkali wird es löslich. Beim Schmel-q,.. rtll t Schwefel bildet sich Schwefelzinn und schweflige Säure, durchSo ae n in Chlorgas geht es in Zinnchlorid über (auch Zinnstein wird? rsetzt )! durch Glühen mit Wasserstoff, Kohle, Kohlenoxyd, odero,i ^Wasserstoff wird es reducirt, ebenso beim Erhitzen mit Kalium

aer Natrium.

&at ^* aS Zinn °xyd wird vor dem Löthrohre mit Soda leichter auf Zu-k ° n ® orax oder besser Cyankalium in der inneren Flamme zu einem8 aii Gn ^hnbaren Metallkorn reducirt. Zinnoxyd wird mit salpeter-re U' Kobaltoxydul befeuchtet vor dem Löthrohre blaugrün.

■Gas Zinnoxyd wird namentlich auch als Zusatz gebraucht bei dem

P. iyl Com Pt. rend. T. LIII, p. 161. — a ) Chem. Soc. Quart. Journ. Vol. X,' " 8 ) Pharm. Centralbl. 1855, S. 413.