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Zucker.
und Ameisensäure, beide durch Zerlegung von etwas Oxalsäure; m’Rückstand bleibt eine humusartige Substanz: C 2 . 4 HioOi 0 (van Kerkhotlwelche nach Knop 2 ) mit Maumene’s Caranieliu Aehnliehkeit zeigt.
9. Durch Essigsäure, Buttersäure, Weinsäure u. dergl-Alle diese Säuren geben unter Abscheidung von Wasser Verbindunge 0der Säuren mit Traubenzucker, künstliche Glucoside (s. unter Trauben'zucker Bd. VIII, S. 1011). In verdünnter wässeriger Lösung wirkendiese Säuren auf Rohrzucker jedenfalls nur langsam verändernd ein(s. S. 1073 u. 1086).
10. Durch Chlor. Trockenes Chlorgas wirkt erst in der Wärm eauf Zucker ein; bei 100® C. bildet sich eine braune theilweise in Wa 3 'ser lösliche Masse. Wässerige Zuckerlösung wird durch Chlor lang'sam zersetzt, es entsteht Salzsäure Kohlensäure eine braune Mass eund eine unkrystallisirbare noch nicht näher untersuchte Säure; na^ 1Chenevix bildet sich auch Aepfelsäure.
Unterchlorige Säure giebt mit Zucker Salzsäure und Kohlen'säure. Zuckerpulver erhitzt sich mit trockenem Chlorkalk gemischt’so dass selbst Detonation unter Feuererscheinung eintritt.
Eine neutrale Lösung von Chlorkalk giebt mit Zucker erhit^Ameisensäure; in alkalischer Lösung entsteht hier nur Kohlensäur®nach Bas tick. Nach Schoo nbrodt entsteht bei Einwirkung von ®Chlorkalk und 1 Kalkhydrat auf 2 Zucker und wenig Wasser neb eI1anderen Oxydationsproducten Kohlensäure, Chloressigsäure und Pektin'säure, vielleicht Milchsäure. Wird in der obigen Mischung 6 Thj®'Chlorkalk genommen, so entsteht nach ihm Aepfelsäure; Chloroform bd'det sich nicht (Schoonbrodt 3 ).
Chlorsaures Kali verpufft mit Zucker beim Schlagen heftig, 0,1etwas Schwefelsäure versetzt entzündet das Gemenge sich. Auf S e ‘schmolzenem chlorsauren Kali verbrennt er mit hellem violetten zule tz .weissem Licht. Ein Gemenge von 1 Blutlaugensalz mit 1 Thl. Zuck®!'und 2 chlorsaurem Kali (oder 28 Blutlaugensalz, 23 Zucker und 4chlorsaures Kali) ist das weisse Schiesspulver (s. d. Art. Bd. VII, S3 8*/'
11. Durch Metallchloride. Die Chloride von Ammonin 11 '
Barium Strontium Calcium Zink und Quecksilber u. a. wirkentrockenen Zustande bei 100® C. auf Rohrzucker nicht ein; nach Zuä avon etwas Wasser damit in zugeschmolzenen Glasröhren erhitzt, bn 0sich schnell Invertzucker, zugleich bräunt sich die Flüssigkeit; d' eSalze wirken also ähnlich wie Salzsäure. Chlorkalium und Chlornatri 11 '^Auch die kohlcnsauren und schwefelsauren Alkalien wirken nichtändernd auf Zucker ein, verhindern aber seine Krystallisation; n ® ^Abscheidung der Salze durch Beinschwarz ist der Zucker wieder Wstallisirbar. . ,
Zinnchlorid wirkt leicht zersetzend und schwärzend auf Zucker 6,0 ’Maumene 4 ) benutzt dieses Verhalten zur Entdeckung von Zucker; 1°*taucht kleine Streifen von weissem Merino einige Minuten in eine wässer*®Lösung von Zinnchlorid, und trocknet sie dann im Wasserbade. ^man ein wenig Zuckerlösung auf das so präparirte Gewebe, undes dann über der Lampe, so bildet sich schnell ein schwarzer b
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J ) Journ. f. prakt. Chem. Bd. LXIX, S. 48. — 2 ) Chem. Centralbl. 1856, • 7 .
— 3 j Compt. rend. T. LII, p. 1071. — 4 ) Compt. rend. T. XXX, p. 31 1Pharm. Centralbl. 1850, S. 349.