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Zucker.

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— Zersetzung des Zuckers. Wird Zucker mit überschüssigem (15“‘ 8 rf 0 Thln.) wasserhaltendem Zinnchlorid (Sn Gl 2 . 5 110) verdampft,1) a ii^ ann eini §' e ^’ nuten au ^ 120° bis 130° C. erhitzt, so bildet sieltHen ÄIa umene ein schwarzer Körper CX 2 H 4 O 4 , dessen Quabtität der® n ge des vorhandenen Zuckers genau entsprechen soll.

a lui

Nach Lenssen und Löwenthal 1 ) wirken Eisenchlorid und Chlor-

lnir >ium auf Rohrzucker "zersetzend ein, ebenso die Neutralsalze derii/o 611 ® le finden daher in der Umwandlung des Rohrzuckers

^cose durch die verschiedenen Salze ein Maass für die Acidität der-ben.

fr , Nisenchlorid giebt mit Zuckerlösung erwärmt Eisenchloriir nebenn^nsätire und Ameisensäure.

a Durch Brom und Jod. Brom wirkt wie Chlor nur langsam

Mucker ein.

U ^ird Rohrzucker mit gleichem Atom zweifach-kohlensaurem Kalif. a dann mit ebensoviel Jod versetzt, so entsteht beim Erwärmen Jodo-rin (MilIon).

Jodsäure zersetzt den gelösten Rohrzucker bei 100° C. und bil-Ivohlertsäure und Wasser (Millon).

^ 13- Durch Schwefel oder Schwefelkalium. Beim Destilliron

I diesen Körpern bildet der Zucker brennbare Gase neben einer Me-Ce ton haltenden Flüssigkeit (Hlasiwetz).

Durch Kalium und Alkalien. Der Zucker zersetzt sich^ Nalium erst beim Erhitzen. Die Alkalien wirken in der Kältetl- ockenen Rohrzucker ntir langsam zersetzend ein auch beim Zu-tf^J^abreiben damit; es bildet sich Zucker-Alkali (s. S. 1090). Bei deretlen Destillation von Zucker mit Natron-Kalk bilden sich nebener en Producten besonders Aethylen, Propylen, Butylen und Amylen.bjpj ^'ird Zucker mit verdünnter Kalilauge längere Zeit gekocht, so^ s * c fi ulminsaures Kali, bei Luftzutritt auch ein wenig ameisen-^ Salz (Malaguti). Wird Zucker mit wässerigem Kali bis zumkj^zen erhitzt, so bildet sich unter Entwickelung von Wasserstoffgas,t lle j i <:n8ai * r es und oxalsaures Kali, und wenn nicht zu stark erhitzt war®twas essigsaures und propionsaures Salz.

J~°blensaures Kali und Natron verändern beim Kochen der Lösungre bungsvermögen des Zuckers unt.gr Bildung von schwarzen IIu-äSu bstanzen.

g en Durch Kalk. Mit Kalkhydrat versetzte Zuckerlösungen zei-£n n i_ Sl< ^ beim Stehen wie beim Kochen viel haltbarer als wässerigesungen; eine Erscheinung welche die Nothwendigkeit der An-

C ÜCkei, lö;

''liif.j. U11 ® von überschüssigem Kalk bei der Fabrikation von Zucker aus^ä Ur erro . hr Wle aus Rüben bedingt, indem der Kalk die Bildung freier&r a ’ dle den Rohrzucker so schnell umsetzen würde, verhindert.H en °p not fand in mit Kalk versetzter Zuckerlösung nach 4 JahrenRohrzucker etwas oxalsaures, äpfelsaures und essigsaures Salz.^ ea ct‘ 6lm von 1 Zucker mit 8 Thln. Kalk findet eine heftige

d e sti]p° n bei welcher nach Fremy Aceton und Metaceton über-

lr *^’ nac b Göttlich werden diese Producte reichlicher bei An-von 1 Zucker auf 3 Kalk erhalten. Nach Schwarz ist das bei^ ation grösserer Mengen von Zucker mit der 3- bis 8 fachen Menge

'mpt. rend. T. XXXIX, p. 422; Pharm. Centralbl. 1854, S. 735.