Zuckerfabrikation.
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eine sorgfältige Controle der Arbeit durch Presslinguntersuchun-8 e n zu empfehlen.
Die Riibenpresslinge werden als ein geschätztes Viehfutter ver-Jj'erthet, so zwar dass Landwirthe nur dann ihre Rübenernte an^'ickerfabriken zu verkaufen pflegen, wenn sie eine entsprechende Mengere sslinge zurückerhalten, dass auch nur unter dieser Voraussetzunger Rübenbau ein in allen Verhältnissen zu empfehlender ist. Ebenso' Vei 'den die beim Putzen der Rüben abgeschnittenen Köpfe oder Kappenfischen Zustande, oder besser nach vorherigem Kochen als Vieh-1 frr benutzt. Die Presslinge bringt man, um sie das ganze Jahr über^ l* a hen, bisweilen unter Zusatz von Häcksel, Salz u. s. w. in beson-ere Gruben — „Mieten“—, worin sie festgestampft—„eingemietet“ —e rden; sie gehen alsbald in Gäbrung über und nehmen einen angenehml) erlichen Geruch an. Man glaubte vielfach, dass die Presslinge, welcheü! 'ch zweimaliges Pressen, unter Zerkleinerung der ersten Presslinge —^ch dem zuletzt beschriebenen Verfahren — erhalten werden, wegen des„. S er ingen Zuckergehaltes zu dieser Gährung unfähig seien und daherj.'nen geringeren Werth als Futter hätten, sich auch schlecht aufbewahren6s 3en. Der Zuckergehalt ist aber immer noch hinreichend, um diel^iinschte Umsetzung hervorzurufen und die Erfahrung hat gezeigt,Ss eine solche Befürchtung durchaus unbegründet ist.
^ Ein beim Pressen sehr wesentlicher Umstand ist die richtige Be-j^ndlung der Presst lieber. Diese müssen alle 12 Stunden aus deme triebe genommen und mit grosser Sorgfalt gereinigt werden, da® sonst durch Versetzen der Oeffnungen mit Schleim schmierig und un-Ur chlassend werden. Das Reinigen muss mit der grössten Sorgfalt8 es chehen; die geringste Menge im Gewebe zurückbleibender Stoffe bil-^ ^en Keim zu rascherem Verschmieren und es kann unter Umstän-dadurch auch der gesammte Saft eine sehr nachtbeilige Veränderungei den, besonders wenn der in den Tüchern gebliebene Saft sauer ge-* 0r de n i st .
^ . Die Reinigung ist eine rein mechanische mit Hülfe von kaltem und^ eis sern Wasser. Man wendet Handwäsche und Walken verschiedener^ . ^oist Beides verbunden an, und benutzt in vielen Fabriken daseiSse Eondensationswasser von'dem Kochapparat dazu,lei , Mancherlei Zusätze, welche man versucht hat, um den Schleimdürfi • ZU ent f erncl G haben keinen sicheren Erfolg gehabt; am bestenVe ® s l°h vielleicht Pfeifenthon (Walkererde) empfehlen. Ist bei etwasEbenen Rüben der Schleim besonders schwierig zu entfernen, soSS die Reinigung öfter und sorgfältiger geschehen,die p^ n Fo ^ des starken auf den Brei ausgeübten Druckes erleidenals re88 Richer eine sehr bedeutende Abnutzung. Sowohl hierdurch,R e j' v . e S en des hohen Anlagecapitals und der sich immer -wiederholendenp re n, 8’ ,n g s kosten, bilden die Tücher einen der Hauptübelstände des°i ln g S Tf r ^ a fr re ns, und es sind schon zahlreiche Versuche, jedoch bis jetztrfolg, gemacht worden, den Brei ohne Tücher auszupressen.tr ächtl- ei ^ em "laschen der Tücher geKt jedesmal eine nicht unbe-kaj,., Menge Saft, mit welchem sie imprägnirt sind, verloren. Man^®f?t h -,C ^ durch eine Wasserbestimmung, da der Gehalt des zu-
Ur Sa , '"durchgegangenen Saftes bekannt ist, über die Grösse des so ver-ge aia - 1 en Verlustes Gewissheit verschaffen. Wo die Presslinge mit Wasserls °ht werden, kann man diesen Verlust dadurch vermindern, dass