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Neunter Band.
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Zuckerfabrikation.

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Jasser zurückhalten, so dass kein Dampf unbenutzt bleibt. Der Luft-“ahn l des Doppelbodens wird nur geöffnet, um den Heizdampf raschaus- unc j t a Ue Luft eintreten zu lassen behufs rascher Abkühlung der*mnne, sei es am Ende der Kochung oder auch während derselbene * Ueberliitzung des Saftes.

Um sich genaue Kenntniss von dem Fortgange der ConcentrationD ad dey Beschaffenheit des kochenden Syrups zu verschaffen, ist der»Frobestecher“ p (Probestock, Sonde) vorhanden, der eine einfachea °d sinnreiche Construction hat, durch die es möglich ist, kleine Pro-

aus dem Innern zu erlangen, ohne Luft in den Apparat zu lassen 1 ),'las Thermometer, ragt tief in die Flüssigkeit; m Barometer (jetzt®®hr häufig Federmanometer), g Lufthahn, Fetthahn, um zur Ivieder-^hlagung hochschäumender Syrupe entweder Luft oder Fett (Oel,patter oder Talg) ins Innere zu lassen, u und u' Glasaugen, u zum«'neinsehen und Beobachten der daran gespritzten kochenden Masse,p zum Beleuchten mittelst einer davor angebrachten Lampe oder«asflamme. Das Mannloch y , ist durch einen Schraubendeckel luft-aieht geschlossen. Der Conus c, entweder ganz aus Rothguss be-ruhend, oder oben mit dickem Gummi überzogen, schliesst die untere^ e ffnung der Pfanne luftdicht, indem er durch den Hebel A, den wie-'lur der Hebel h' (die „Gabel“) niederdrückt, fest dagegen gepresst^ ,r d. Die fertiggekochte Zuckermasse (Füllmasse) wird durch a undr^n Trichter T in die Füllstube abgelassen, entweder in den „Kühler“zur Weiterbehandlung, oder gleich mittelst Füllbecken in die Kry-6ta Uisationskasten.

Das Bohr n soll die Abzugsöffnung der Dämpfe verengen, um? as hei hoher Füllung und zähflüssigen Syrupen so leicht möglicheeberkochen zu erschweren; etwa überkochende Masse wird durch die’^angklappe“ / im Dome D zurückgehalten und fliesst durch dieKöcher hh wieder ins Vacuum. An dem „Glasstande“ (Standzeiger,^iveauzeiger) i erkennt man, ob Ueberkochen stattgefunden hat,

Die aus dem kochenden Safte sich entwickelnden Dämpfe (der"«rüden“) treten nun, dem Zuge der Luftpumpe folgend, durch nUnd £

in den Condensator. Dieser kann in verschiedener Weise ein-j= er 'chtet sein und besteht hier aus drei Theilen: 1) dem „Sturz-essel“ (Uebersteiger) H zur Aufnahme des übergekochten und durch

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Fangklappe f vom Weitergehen in den Condensationsraum zu-r Uckgehaltenen Saftes, der durch den Hahn % abgelassen wird; 2) demMlöhrencondensator“ J — einer Vorrichtung wie das Kühlfass einesustilli ra pp ara t eg — worin die Dämpfe durch eine grosse Anzahl aussenr° n kaltem Wasser umflossener Messingröhren rr gehen und an derenUn eren Wandung (ca. 12,000 □' Kühlfläche) in erheblichem Maasset °Udensirt werden; 3) dem Einspritzkörper C, worin sie mit einer^ lc hterförmig ausströmenden Wasserhaut o Zusammentreffen, und aus, e lchem endlich die „nasse“ Luftpumpe das aus Saftdämpfen undaltem Wasser entstandene warme Wasser nebst der durch das Ein-Dützen hineingekommenen Luft durch die weiten Böhren x x entfernt., . Zur Erzeugung der Wasserhaut o trägt das Bohr w oben eineIl chterförmige Umbiegung, über welche das Ventil v mit seiner con-

8. ^gebildet und beschrieben u. A. in Otto, landw. Gew. 5. Aufl. Bd. II.