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Neunter Band.
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1166 Zuckerfabrikation.

dazu sehr viele Decken erfordernde Brode zu erhalten. Die Weiss eist unschwer zu erzielen, aber die übrigen Eigenschaften guter Bro >wie sie sowohl durch die Bodenarbeit wie durch erwünschten vorthehaften Absatz bedingt wird, sind bei Krystallisationen „auf den er®Wurf“ nicht so leicht zu erlangen. Fabrikation von wirklichem reinSaftmelis gelingt daher nur bei besonders guten Rüben, sehr s ^ arB ,Filtration und wenn zugleich die Anforderungen an die fertigen B r0mit den Eigenschaften der zu liefernden Waare übereinstimmen.

Es giebt aber einen anderen Weg, auf welchem man ebenfalls aDicksaft direct schöne und weisse Brode erhalten kann, welche u® 1dem Namen Melis verkauft werden, aber häufig schöner Raffinade n*®nachstehen. Dies ist die Verbesserung der Rübensäfte durch E*®wurf. Wollte man wirklich in einer Rübenzuckerfabrik aus dem rei® e ®unmittelbar gewonnenen Rübendicksafte ohne Einwurf nur Melis koch®*®so würde man doch in sämmtlichen Nachproducten so viel Mate®*zur Rohzuckerfabrikation erhalten (weil etwas anderes daraus d* r ®nicht herzustellen ist), dass man in Kurzem sich genöthigt sehen wür* 1 ’entweder zum Raffiniren der enthaltenen Rohzuckerproducte Überzug®hen, oder dieselben unverarbeitet zu veräussern. Statt dessen a ® evereinigt man die Nachproducte lieber gleich mit dem Dick-Dünnsafte, und stellt aus beiden zugleich fortlaufend grössere Meng e ®gleichartiger vortrefflicher Waare dar, die ebenfalls Saftmelis gena®wird, verarbeitet also gleichartig den Rübensaft und die Nachprod®®* 1 ?'

Es lässt sich hiernah die Saftmelisfabrikation dahin definiren, dass sin der Verbesserung der Rohsäfte durch Einwerfen der Nachprodu®in der Weise besteht, dass durchweg ein ziemlich gleichartiges zuck®* -reiches Klärsei entsteht, aus welchem man guten Melis herstellen ka®®'

Die Art wie dies Einwerfen geschieht, die Menge des Einwur* e ’die Verarbeitung der Nachproducte, die Herstellung von Deckzuck er ’die Qualität des erzeugten Zuckers u. s. w. sind ausserordentlichschieden und fast in jeder Fabrik anders. Auf die Methode des E*®Wurfes sind neben den Anforderungen des Consums vorzugsweise ®Qualität der Rüben und die Grösse und Wirksamkeit der Filtration vEinfluss. Es lässt sich weder eine allgemeine Darstellung noch einecielle Erwähnung aller vorkommenden Methoden geben, ein paar concr®.^Beispiele werden aber am besten einen Begriff v-on der Saftmelisf®^® 1kation zu begründen im Stande sein.

nichts

ab

Eine Fabrik, welche keinerlei Rohzucker einkauft unddie schönste Sorte Melis Verkauft, kann etwa so verfahren. _ K

Bis zum Dicksaftkochen in dem Robert’schen oder Tischb® 1 ®sehen Apparate gleichen die Operationen den oben bei der RohztickJ*fabrikation angeführten. Hier wird aber nur ein gewisser TheilDicksaftes, nämlich derjenige welcher den Deckzucker liefern soll

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die angegebene Schwere verkocht, filtrirt und auf Bastern gekocht,für die Darstellung des Rohzuckers; was man so einrichtet, dass hi® rdie reinsten Antheile Dünnsaft, welche zuerst von den Filtern koi® 1 ®®^’

verwendet werden. Der übrige grössere Antheil Saft wird nur bis beisp* eweise 36 Proc. eingekocht, dann durch Zusatz von Nachproducten,man alle besseren Zucker aus kleinen und grossen Krystallisirbehä*t everwendet, auf die Schwere von 50 bis 55 Proc. gebracht. Man nimrnt^Anfang der Campagne die Nachproducte der vorhergegangenen, s P®.,diejenigen welche die laufende Campagne liefert. Wenn das Verha