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Neunter Band.
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1186
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1184 Zuckergährung. — Zuckerrohr.

warmem Wasser aufrührt, wieder absetzen Jässt und den davon ble>"benden Schlammrüekstand erst in die Filterpresse bringt und dar» 1nur mit Dampf aussüsst — oder indem man den unverdünnte»Schlamm in der Presse erst mit warmem Wasser, dann mit Dat»Paussüsst. Letztere Methode ist, will man einmal mit Wasser u»Dampf aussiissen, die bei weitem einfachere und schnellere, also da 2 »empfehlen, wo aus Mangel an Absatzgefässen rasche Verarbeitung S eboten ist. Der Eintritt des Wassers geschieht dann, wie der des Da» 1pfes, durch den Hahn u. Das Verfahren, die ausgepressten Kuch e »wieder zu zerreiben, mit Wasser aufzumaischen und zum zweiten M a *zu pressen, ist, obwohl das ergiebigste hinsichtlich des Saftertrages, d° cals das umständlichste zu verwerfen. Das kürzeste am meisten Sfbräuchliche Verfahren, besteht darin, den unverdünnten Schlammder Presse nur mit Dampf auszusüssen. Die ganze Pressoperati»» -Einsetzen der Presskammern, Füllen, Aussüssen, Entleeren nimmt üb® 1raschend wenig Zeit in Anspruch.

Um das Rohr B ausdämpfen zu können — was immer vor B eginn der Filtration geschehen muss — passt dessen vorderste Oeffn»»*W" auf die des Hahnes W '; der Dampf strömt dann aus u durch d el1Canal u W und den Hahn W' in das Rohr B und tritt durch dena (Fig. 73) und den Schlauch l aus — gewöhnlich in einen Eimer ■**"um den mitgerissenen Schlamm aufzufangen.

Ueber die am Bocke B befestigte Rolle läuft die Kette F

welcher beim Neubeschicken der Presse (Auswechseln der Presstiiche')das Rohr B in die Höhe gezogen wird (Fig. 74). FF Hebel zum -A»ziehen der Muttern mm , zwischen welche und dem Holm 7t die Hül 9 ® 1 'kk (Fig. 73 und 74) zur Raumausfüllung gelegt werden, nn Sehr»»benköpfe der Balken TT.

Im Allgemeinen hat man bemerkt, dass sich der nach der alten Sch e jdungsmanier gewonnene Scheideschlamm wegen seiner zähen, gum 1 » 1gen und leichten Beschaffenheit nicht so gut in der ältern Needh» 1 »Danek’schen Filterpresse behandeln lässt, als der aus der neuen ( z> ,jJelinek’schen) Scheidungsmanier resultirende Schlamm, der, f elgrösstentheils aus kohlensaurem Kalk bestehend, schwer, pulverig® 1 ^„kürzer“ ist und sich weit leichter vom anhängenden Safte trennt,der T r i n k s ’ sehen Presse dagegen verarbeiten sich beide Arten Schla» 1 ' 11gleich gut und schnell.

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Die Maschinenfabrikanten Trinks in Helmstedt und Dehn

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Halle bauen augenblicklich gemeinschaftlich Filterpressen, beizwar die Schlammeinführung in die einzelnen Kammern weseneinfacher als die hier gezeichnete, übrigens aber das Trinks’ 8 »Princip — die Aussiissung von Breitseite zu Breitseite — denschriebenen Zeichnungen entsprechend beibehalten ist.

Zuckergährung, Fermentation glyeosique. So ist wohl &Bildung von Glucose aus Stärkmehl oder Rohrzucker durch Ei»" 11kung von Diastase oder Hefe genannt.

Zuckerhuminsäure, Zuckerhumussäure, ^durch Einwirkung von Salzsäure auf Rohrzucker und ähnliche O 1stanzen entstandene Humussäure (s unter Humus Bd. III, S.

Zuckerrohr s. unter Zuckerfabrikation S. l l69-