Buch 
Die antiken Gold- und Silber-Monumente des K.K. Münz- und Antiken-Cabinettes in Wien / beschrieben von Joseph Arneth
Entstehung
Seite
23
JPEG-Download
 

Im Juni 1839 sah ich ähnliche beim Dr. Bertini, der sie ebenfalls aus Kertsch brachte.Mit diesen hatte Dr. Bertini noch einige andere sehr merkwürdige Goldgeschmeide aus die-ser Gegend, als: zwei bewaffnete Skythen, Maske der Medusa und mehrere andere Zeu-gen der griechischen Niederlassungen an diesen in noch älteren Tagen für so unwirthlichgehaltenen Gestaden

Nr. 21. Eine Nr. 19 ähnliche Schale ( an der Schnalle fehlt der Dorn) > bloss dieSchriften gestochen, die etwas von Nr. 19 abweichen. 87% Ducaten in Gold. 5 5 Durch-messer, 1 %" hoch. G. V. 19, 21.

Im Banate in der Torontaler Gespanschaft 1799 gefunden.

Nr. 22. Schale, in der Mitte ein Greif en relief innerhalb einer Verzierung. G. XIV.5T/ 4 Ducaten in Gold, 4y 2 " Durchmesser, 7" hoch.

Im Banate in der Torontaler Gespanschaft 1799 gefunden.

Nr. 23. Armilla, in der Mitte durch zwei entgegen gesetzte Windungen zu öffnenund zu schliessen, ein Dorn ist erhalten. Sie besteht aus sieben glatten und sechs gefloch-tenen Reifen. 26% Ducaten in Gold, 2%" in der langen Achse, 2 U in der kurzen, l breit.

Plinius, XXXIII. 10. Armilias civibus dedere, quas non liabent externi.

Zu Beczkö im Trentschiner Comitate sammt einer barbarischen, zwei Ducaten wiegenden, Goldmünze, 1817 gefunden.

\

Nr. 24. Fibula ohne Dorn. 13% Ducaten in Gold, 2% lang, l 8 /*" breit.

Nr. 25. Eine Art Steigbügel? oder Handhabe? türkisch? 66 8 / i6 Ducaten in Gold.

Zu Pipe im Küküllöer Comitate in Siebenbürgen im Jahre 1830 gefunden.

Nr. 26. Fibula mit der Schrift: IVJLIANE VIVAS. G. S. XII. 26. 17% Ducaten inGold, 2% lang, 2 breit.

Virgil. Aen. IV. 189. Aurea purpuream subnectit fibula vestem. S. Eine lehrreicheZusammenstellung der Fibeln in Bronze und emaillirt bei Grivaud de la Vincelle 4 ).

Nr. 27. Eine Art Armilla? oder Handhabe? auf welches die Stellen hinter den Pfer-deköpfen zu deuten scheinen in zwei Pferdeköpfe endend, mit drei Perlenreihen. 93 Du-caten in Gold.

Gefunden in der Militärgrenze des 1. walachischen Regimentes bei dem Dorfe Väd im Fogarascher Districte 1817.

Nr. 28. Gefäss mit vier Feldern: Im ersten Felde ein mit einem Ringpanzer undStiefeln gerüsteter, gekrönter Mann auf einem greifenartigen Thiere mit menschlichem Kopfereitend, und einen Pfeil auf einen aufspringenden Panther abdrückend. Im zweiten Felde

6 *

) Arts et Metiers etc. XL.XLVIII.