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Die antiken Gold- und Silber-Monumente des K.K. Münz- und Antiken-Cabinettes in Wien / beschrieben von Joseph Arneth
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32
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Nr. 117. Prächtiger Onyx von drei Lagen in der antiken goldenen Fassung, woranvier Kettchen hängen (eines ist abgebrochen). G. IX. 23 11 / / 16 Ducaten in Gold.

Zu Opztropataka im Scharoscher Komitate 1790 gefunden.

Nr. 118. Schöne durchbrochene Fibula mit der Inschrift VTERE FELIX. DerDorn fehlt 0 * G. IX. S. 20 X J 2 Ducaten in Gold.

Nr. 119. Ohrgehäng wie eine Pelta. 18y 2 Gran in Gold.

Nr. 120. Kette, an der 23 Granaten angefasst sind, der mittlere ist der grösste; siewerden gegen das Ende immer kleiner. 1', 3y s Ducaten in Gold.

Nr. 121. Äusserst feines Kettchen in Gold, zwischen dessen Gliedern immer eineblaue Glasperle, welche mit einem oxydirten Blättchen überzogen ist, das leicht wegspringt.Das abgebrochene Ende ist vorhanden; an beiden Enden Schliesschen. Nicht ganz zweiEllen lang. 4', Ducaten in Gold.

Nr. 122. Schwarzes Pechharz, an beiden Enden mit Löwenköpfen verziert, an einemKettchen hängend.

Nr. 123. Halskette aus 12 glatten und 13 verzierten Kugeln. G. XI. 2 i f i% Ducatenin Gold.

Nr. 124. Armband von getriebenem Golde, inwendig mit Harz ausgefüllt. 8*/ 16 Duca-ten in Gold.

Bei Verona zu St. Pietro Incariano 1828 gefunden.

Nr. 125. Rundes Rlättchen, in dessen Mitte der Kopf der Medusa; innerhalb Zier-raten. G. XI. l u /i 6 Ducaten in Gold.

Nr. 126. Anubis, tief geschnittener Jaspis in Gold gefasst. Ducaten in Gold.

Nr. 127. Armilla aus schwarzem Pechharz mit Goldenden. In zwei Theile gebrochen.

Nr. 128. Armilla, in zwei Theile gebrochen.

Nr. 129. Armilla in zwei verschiedenen Theilen.

Nr. 130. Zwei Ohrgehänge. % Ducaten in Gold.

Nr. 131. Fibula, schön gearbeitet. G. XI. S' l / ie Ducaten in Gold.

Nr. 132. Löwenkopf als Zierde. G. XI. 1 7 / 16 Ducaten in Gold.

Nr. 133. Löwenkopf, an dem ein Schlangenknoten hängt. (Sehr schön gearbeitetesOhrgehäng). G. XI. 3 4 / 16 Ducaten in Gold.

Nr. 134. Löwenkopf als Zierde. G. XI. 134. l 7 /i fi Ducaten in Gold.

Nr. 135. Fibula, schön gearbeitet. G. XI. 3 4 / 16 Ducaten in Gold.

') Gleiche Inschrift auf einer bronzenen Fibula. Caylus I. 94. n. 8. und auf einem Gefässe mit: PELEGRINA. VTERE. FELIX. In E. Q.Visconti. Lettere intorno ad una suppellettile dargento. Tav. XV. p. 12. Ferrario, Costume ancien et moderne des peuples. Vol. III.P. I. p. 303. pl. 48, 4, 21 hat sich geirrt, denn die Inschrift ist nicht auf der Schale mit der Venus, sondern auf einem Gefässe.Wahrscheinlich wurde Ferrario irre geführt durch Agincourt. Histoire de lart. Sculpture pl. IX. n. 21, wo doch die Schrift auf demGefässe n. 12 angedeutet ist. Unsere Fibula dürfte wegen der Schönheit ihrer Arbeit eines der ältesten Produkte mit der Inschrift:VTERE FELIX sein, die häufig auf Monumenten aus der christlichen Zeit vorkömmt. Gailhabaud. Revue archeol. 1844. p. 125. Troyon.Bracelets et Agrafes ant. Mittheilung einer antiquarischen Gesellschaft zu Zürich. Zürich 1844. 11. Bd. S. 29. Tab. III. NASVALDVSNANSA VIVAT VTERE FELEX DANINIL.