Buch 
Die antiken Gold- und Silber-Monumente des K.K. Münz- und Antiken-Cabinettes in Wien / beschrieben von Joseph Arneth
Entstehung
Seite
36
JPEG-Download
 

36

Nr. 211. Eine Schnalle. T 11 /« Ducaten in Gold.

Nr. 212. Ring mit drei perlenartigen Verzierungen. l 7 j i6 Ducaten in Gold.

Nr. 213. Ring mit perlenartig herzförmiger Verzierung. 1 V 16 Ducaten in Gold.

Nr. 214. M auf einem Ringe. 3 ü / 16 Ducaten in Gold.

Nr. 215. Ring mit Öhr. 1 5 / ie Ducaten in Gold.

Nr. 216. Eine unten zugerundele Verzierung. 1 h /i 6 Ducaten in Gold.

Nr. 217. Ohrgehäng wie eine Kugel. I 11 /« Ducaten in Gold.

Nr. 218. Bruchstück einer Fibula. 3 14 /i6 Ducaten in Gold.

Nr. 219. Ohrgehäng wie eine Kugel mit perlenartiger Verzierung. 12 / lf( Ducaten in Gold.Nr. 220. Eine unten zugerundele Verzierung. 1 10 / 16 Ducaten in Gold.

Nr. 221. Eine Verzierung mit Eicheln. 2 7 / 16 Ducaten in Gold.

Nr. 222. Eine Verzierung mit Eicheln. 2 7 / lfi Ducaten in Gold.

Nr. 223. Ring mit einem gordischen Knoten. 1 Ducaten in Gold.

Gefunden am 6. Juni 1835 in Altsohl in Ungarn, um einen Erdäpfelstamm gewunden.

Nr. 224. Ein glatter Ring. ll 12 / lf} Ducaten in Gold.

Nr. 225. Ein geflochtener Ring. 7 2 / 16 Ducaten in Gold.

Nr. 226. Drei kleinere Ringe. 2 13 /i 6 Ducaten in Gold.

Diese fünf Ringe wurden zu Fejercse in Ungarn im Beregher Komitate im Jahre 1830 gefunden.

Nr. 227 bis 230. Vier herzförmige Verzierungen von unbedeutender Verschieden-heit. 14 14 /if» Ducaten in Gold.

Zu Walnoi im Kraszner Stuhle Siebenbürgens 1831 gefunden.

Nr. 231. Schale auf einem Fusse, welchem die Nr. 200 beschriebenen neun Charak-tere eingeschlagen und neun ähnliche eingeritzt sind. 60*4 Ducaten in Gold.

Im Banate in der Torontaler Gespanschaft 1799 gefunden.

Obschon solche Charaktere, namentlich die eingeritzten, im Norden Vorkommen , undein durch vielfaches Wissen bekannter Gelehrter, Anton von Gevay, Archivar im k. ]k*Haus-, Hof- und Staatsarchive, glaubte, die Inschriften seien Runen, so kann ich doch dieseMeinung nicht theilen. Den Eifer für Kunst und Wissenschaft an Christian VIII., Königvon Dänemark, durch Erfahrung kennend, da S. M. mir die Ehre erwiesen, eigenhändigzu schreiben: «Lassen Sie die wissenschaftliche Verbindung zwischen uns bestehen, fandich mich aufgemuntert, sämmtliche Abbildungen mit Schriftzügen, welche den Runen ähn-lich sahen, an S. M. mit der Bitte zu schicken, untersuchen zu lassen, ob diese Schrift-züge genau so auf dänischen Monumenten Vorkommen.

') Memoires de la Sociefe Royale des Antiquaires du Nord. Copenhague. 1840. T. VII. n. 10. b. p. 163, 164.