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Eingang zur griechischen Philosophie.
»jenes Phänomen zu erklären. Die ersten sagen, daß ^'e Ete-»fischen Winde (die von Norden wehen) die Ursache jene ü»des Nils find, weil sie diesen Fluß hindern, ^
„das Meer auszugießen.« Allein dagegen wendet er sehr nchngein: „Sehr oft wehen jene Winde nicht, und doch wa >
,/Nil. Und überdieß, wenn jene Winde die wahre Ursache„seines Wachsthums wären, so mußten alle gegen Norden fttthen-„den Strome dieselben Eigenschaften, wie der Nil, h^"'
„doch die eben so gelegenen Ströme von Syrien und Lt yci„nicht thun."
„Die zweite Ursache ist noch unwissenschaftlicher (aven-a^-„sioET-x^), und wahrhaft durch ihre Thorheit ausgezeichnet.»Nach ihr soll nämlich der Nil aus dem Ocean kommen, un„da der Ocean, heißt es, die ganze Erde umfließe, so müsse der„Nil auch jene Erscheinung zeigen. Allein diese Meinung von„dem die Erde überall umkreisenden Ocean gehört in das dunkle„Gebiet der Mythe, und ermangelt alles Beweises. Ich wenig-„siens weiß von keinem solchen Ocean, und glaube, daß Homer,„oder irgend ein anderer Dichter vor ihm diese Sache erfunden„und in seine Fictivnen willkührlich eingewebt hat."
Er geht nun zu der dritten Erklärung über, die einemNeueren wohl nicht unphilosophisch erscheinen mag, die er aberdoch eben so bestimmt, wie jene beiden verwirft. „Der dritte„Weg, sagt er, ist unter allen der scheinbarste, und zugleich der„unrichtigste. Es heißt nämlich, daß der Nil von dem geschmol-zenen Schnee anlaufe, weil er aus Libyen mitten durch Aethio-„pien laust und durch Aegypten ausfließt. Allein wie kann er„von Schnee anlaufen, da er aus den heißeren Gegenden in die„kälteren kommt ? Es gibt Gründe genug für Jedermann, dieser„Erklärung zu widersprechen. Die ersten und stärksten geben„die Winde, die warm aus jenen Gegenden wehen. Die zwei-ten, daß dieses Land immerdar ohne Regen und Eis ist. Da„aber auf Schneewetter nothwendig in wenigen Tagen Regen„fallen muß, so würden jene Länder, wenn sie Schnee hätten,„auch nothwendig Regen haben. Der dritte Grund ist die„schwarze Farbe der dort wohnenden Menschen, die nur von der»Hitze kommt. Auch bleiben daselbst Weihe und Schwalben das»ganze Jahr, ohne abzuziehen, und die Kraniche, die sich vor„dem Winter flüchten, wenn er in Scythien einbricht, wandern