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Griechische Schulphilosophie.
Raum" so viel heiße, als „Raum ohne Materie." — Wie ganzsteril und nutzlos aber diese Untersuchung in Beziehung auf diedarauf zu gründenden Folgerungen ist, werden wir bald sehen.
Wenn er an einem andern Orte ') das Problem der „me-chanischen Wirkung" discntiren will, so heißt es: „Wenn ein„Mensch einen Stein mit einem Stäbe stößt, so sagen wir,„daß der Stein von dem Manne, und wir sagen nicht, daß„der Stein von dem Stäbe bewegt wird, aber das letztere ist„eigentlicher gesagt, als das erste."
Auch leiten diese griechischen Philosophen ihre Dogmen amliebsten aus den allgemeinsten und abstraktesten Begriffen ab,die sie nur auftreiben können, z. B. von dem Begriff des Uni-versums, als der Einheit oder als des Inhalts aller Mannig-faltigkeiten. Und einen so aufgestellten, höchst sublimirtenBegriff suchen sie nun, wie sie ihn mit mehreren anderen Con-ceptionen combiniren und vereinigen können, mit dem Ganzenund seinen Theikn, mit der Zahl, der Grenze, dem Raume,dem Anfang und Ende, dem Bollen und Leeren, der Ruhe undder Bewegung, der Ursache und der Wirkung u. s. w. Aufdiese Weise z. B. besteht die bekannte Schrift des Aristoteles I)oCoeli) ganz und gar nur aus der Analyse und Untersuchungsolcher, den eben angeführten ähnlichen Worten.
Das schöne Gespräch Platv's, das Nurmemste« überschriebenist, scheint anfangs zum Zweck zu haben, den gänzlichen Unwertheiner solchen philosophischen Methode zu zeigen. Denn der Phi-losoph, dessen Namen der Dialog trägt, wird als im Streitemit Aristoteles aufgeführt, indem er den letzten durch eine Reihevon metaphysischen Kunststücken bis zu dem Schlüsse bringt:„daß, es mag nun Etwas existiren oder auch nicht eristiren, doch„daraus folgt, daß immer alles, und in allen Beziehungen, zu-gleich ist und nicht ist, zugleich erscheint und nicht erscheint." —Uebrigens ist die Methode Platv's, so weit sie das, was wiejetzt Wahrheit nenne», betrifft, um nichts besser oder inhalts-voller, als die seines großen Gegners. Sie besteht, wie wieaus den meisten seiner Dialogen, besonders aus dem Dimaenssehen, bloß in dem Gebrauch oder Mißbrauch von Wörtern, dieeben so vag und unbestimmt sind, als die des Peripatetikers. S»
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