Band 
Erster Theil. A - Be.
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d^eÄmef fache ordentlich untersuchet. Zu

nach Metz 15. nov. an. 590. ein Concilium

und sein «am Aegidius, nachdem er durch zeugen

setzt überwiesen war, seines Bißthums ent-

U. Vl Lch Straßburg verwiesen wurde. 2-«.°».

litz 77 üb. H1. irr Psrnigio. T^acioar^.

iom I Fo^r«»ak. üb. III. HoLc-?r. 8a»r»imt-. CslI.

< (Johannes) war ein Cardinal, gebürtig ausnun i-^N'ldle, nicht aber ein Teutscher, wie OnuphriusEric svwol die Theologie als die Rechtsgelahrtheit, und^^anfangiich Dom - Csncor zu Paris. Weil er den Gr-Clementem Vi.nicht vor einen Papst erkennen wollte,Probende zu verlassen, und sich zuj^S.apst Urbano VI. m Italien zu retiriren. Dieser nahmgab ihm die Probstey zu Lüttich, und machtekomLNT. Hernach wurde er als Xnn-Tner und Coln geschickt, auch in vieleninm geraucht, bis ihn Jnnvcentius Vll.an. 140z.

^chfand sich bey der wähl Gregorii XII.^?chte aber wieder m Franckreich zu gehen, unter dem vor-

Lebm' "ch nicht bemuhete, das 8cbitnw zu

darüber um das jähr i4°8.

<7mwo«. Tbeolle»-. iie

§"em. in nemvre nmoni8.

Ileekidi'," —-

-., vine vermeyi, >vvvurcy wie auch durch andere umständeemem ziemlichen Mißverständnisse der gründ gelegt wurde,ches aber durch Artum von Montauban vollends in eine rVerbitterung „ch.wandelte. Dieser Edelmann galt allesürancsscv,, nnd war Aegidio, weil derselbe sich nicht genu<ihm demüthigte, aufs äusserste gehäßig, worzu noch )Daß er nach dessen tobe seine reiche wittwe zu heurathen wu1 e. Um solcher Ursachen willen bewog er seinen Herrn zu ,e>solchen haß wider Äeaidium, daß dieser um seiner ficherhettlen sich auf sein schloß Gildo an dem meer begabauch m«Wen Englischen Hauptleuthen ein geheimes bundms soWiewol nun solches keineswegs wider das beste von Franckrsondern auf seine eigene beschützung angesehen war, so ies dennoch Artus auf eine so schlimme art vorzustellen, mviel falsche umstände beyzufügen, daß Franciseus , da er,Chinon zu dem König Earvlv VII. kam, denselben ausdrubat, daß er, so lieb ihm die Wohlfahrt seines Königreichsre,, sich der pcrson semes bruders bemächtigen möchte.Konig schickte auf solche Vorstellungen v-nCoitivv ab - "

...»En, namens R>aey mnge m Engeland aufgehalten, des Englische,benrici VI. Hand nachmahlen, und in dessen nähmeHertzvg Franciscum einen brief aussetzen, worinnergidium seinen Cvnnewble und Ritter seines vrdens tyosenbande nenncte, auch begehrte , daß man ihn iQualität ihm ausfolgen liesse. Diesen falschen brieFranciseus (der ihn vor wahrhafftia

^ ..... ^»nuano

, l,cy nunmehrö Aegidii nicht weiter annaselbe ward hierauf nach Montcontour in ein nochgefängnis gebracht, allwo ihm Artus von Montautschiedene mal gift beybringen ließ. Als ihm solche,wegen selner starcken natur, oder wegen gebrauchMittel nichts schadete, suchten ihn seine feinde dur.aus dem wege zu räumen. Doch auch dieses w'

nicht von statten gehen, indem ein armes weihungefehr winseln hören, ibn, "

lich etwas von ""

...vnv von zcyiechter speise und tranck zupract«durch er sich eine geraume zeit erhielt. Endlich >Wachter, dem oft gedachten favoriten zu gefalleHand an ihn, und erdrosselten ihn mit servieten,drey jähr und.etliche mvnat gefangen gesessen; wvorgab, er wäre an einem schlag - siuß gestorbennem ende, welches um das jähr 1440. erfolgte, ldas abgedachte weib einen Franciscaner-Mönch ifängnis, dem er nach erhaltener Absolution auftrseinem bruder das an ihm erwiesene unrecht >führen, und ihn von seinetwegen vor GOttes richteden sollte. Der Mönch ermangelte nicht, solcheheimlich auszurichten, welche« ben v-m '

iu)rc«en, eine heftige gewlffens - angjein langsames fieder verursachte, woran er an. ^

abgirna. Siehe Montauban. ALesera>,inl7 c>m. XI. 6,9, S48,

aeg 125

Aegidius, (Nicolaus) war des Königs Ludovrci XU. 8 s-cremrius und Schatzmeister, und lebte ungefehr um das jährI;oo. Er hat eine Chromcke von Franckrerch geschrieben, vonder Zerstörung Troja bis auf an. 1466. worzu Sauvage, Bel-leforest, Chaputius und einige andere unterschiedenes beygefügethaben. 2.« c 7 ?o,> ai« bibl. brLNL. x.; ;8- D«

bibl. äes bitt. äs kr^nc.

)legidius, (Petrus) siehe Petrus Gillius.

Aegidius Romanus, stehe Lolonna (Aegidius).Aegidius Vitsrbienüs, General des Augustiner - vrdens,und hernach Cardinal, Bischofs von Vitervo, Nepi, Castround Sutri, wurde von den Gelehrten seiner zeit hoch gehalten.Er führte den nahmen von feinem vatterlande, indem er vongeringer Herkunft war, und dahero seinen gefchlechts - nahmenAntoninus nicht brauchen wollte. Er war einer der vornehm-sten Prediger feiner zeit, weshalben ihn auch der gantze ordenin einem Capitul, so zu Napoli an. 1,27. gehalten wurde, zumGeneral erwehlte. Nachmals brauchte ihn Julius II. um dasLateranische Concilium zu eröffnen. Leo X. schickte ihn inTeutschland, und machte ihn an. 1517. zum Cardinal. Einjähr daraufgieng er als I^aws in Spanien, und starb endlichzu Rom den 12. nov. an. 1572. Er hat einen Commenmriumüber die drey ersten capitel OeneLos, mgleichen einen in kllll-M08, wie auch vigloMI, Lplüoläs und anders mehr geschrie-ben. lib. III. oxist. Senrör«, üb. XI. spül. ,. L 14.

t?«rctta^r».Iit).XII. ,/ovE, kill. lib. VI. ör in slo§. clocl. c. 8;.

ItzbkK ImI. ücrs. , bist. äe 8 Laräm.

* Aegidius, ein Franciscaner - Mönch von AM gebürtig,welcher, gleichwie er sich zuvor im weltlichen stände sehr frommaufgeführet, auch, als er nachgehends den dritten orden Fran-cisci angenommen, in seinem stände gedultig, dienstfertig , unddermaßen mildreich gegen die armen wäre, daß er ihnen aucheinsmals so gar sein kleid vom leibe gab. Als er von Compo-stell, dahin er gereifet wäre, zurück gekommen, nehrete er sichdurch feine Hand-arbeit zu Rom, und nachgehends that er einereise in das gelobte land, um die Saracenen daselbst zum Christ-lichen glauben zu bekehren. Hernachmals kam er wieder nachItalien, und lebte erstlich zu Fabriano in der AnconitanischenMarck. Nach diesem begab er sich nach Rieti zu dem Cardi-nal Tuseulano, allwo er öfters auch in gegemvart des PapstGregorii IX. selbst, wenn er bey demselbigen audientz hatte,oder von ihm besucht wurde, entzückungen gehabt haben solle.Er hatte wie man erzehlet, nicht nur den geist der Weissagung,sondern war auch sonst mit einem vortreffichen verstände begä-bet , weswegen er aus Mißgunst vom teufe! oft versuchet ward.Starb endlich zu Perugia in Umbrien, und wurde daselbst an.1262. beerdiget. Es wird ihm zum gedachtnis der 2;. april.gefeyert.

* Aegidius, ein Prediger-Mönch aus Vaozela gebürtig,hatte Rodericum Pelagium Valladarem,Gouverneur des schlossses zu Coimbra, und geheimder Rath bey dem Könige Sanc-tio Majore in Portugal!, zum vatter, welcher ihn auf die Uni-versität zu Coimbra, die Medicin und Philosophie daselbst zustudiren, that. Als er nun eine geraume zeit allda verblieben,so wollte er von dar nach Paris gehen, wurde aber unterwegsvon dem satan, welcher ihm sichtbarlich erschienen seyn solle,verleitet, nach Toledo zu gehen, und daselbst die magie zu ler-nen. Nach siebeniahren aber wandle er „ch wieder nach Paris,und promovirte allda in Ooüorem. b/Ieäicinse, allwo er auchwie man ferner erzehlet , nach einer zweymaligen erschemungvon GOtt bewogen wurde, daß er nicht nur die zauber - vücherverbrannte, sondern auch diesem gottlosen Wesen gäntzlich ab-sagte. Hierauf gieng er nach Polcntia, nahm den Prediger-orden an, und hielt sich zu Santirena aus Nach diesem erzeh-let man , er seye von dem teufet wegen der von ihm empfange-nen handjchrlft grausam geängstiget worden, welcher aber aufbeseht der Mutter GOttes bey ihrem bilde die Handschriftwieder heraus gegeben haben soll. Hernachmals reisete er aber-mals nach Paris, und machte sich allda mit einem gewissenUmberto bekannt, welcher nachgehends des ordens in Portugal!General wurde. Als er aber wieder in Portugall zurück käme,wurde er seiner geschicküchkeit halber zum Provincial des orden-in Spanien ernennet. Doch hat er dieses amt in seinem al-ter abgelegt, und sich nach Santirena begeben. Er starb den24. may 1265. da er 8°. jähr alt wäre.

* Aegidius , von Roga , war ein Cistercienser und Abt desklosters zu Montreal, in der Parisischen vi«ces. Von darwandte er sich in das kloster zu Dun in Flandern,und starb an.1474. zu Brügge. Der 24. mart. ist ihm heilig. v»w. Lews.

* Aegidius, von Valcurra, ein Stifter und erste? »

klosters Ognrae, an dem flusse Sambre, welchem der?^^feyerltch begangen wird. Nrw. /.ME. ^ mn.

* Aegidius, ein Franciscaner, und IsssMer -

Casarien, war in der Griechischen spräche, von

und denen kauibub wohl erfahren. Er hm/- K^"'htstorie,denen Barbarischen vvlckern aufgehalten - /'v-, ange unter

und Thracien bis nach Constantinvpel da«" Griechenlandrii Tixottaüci verwaltet,, allein unverricku?^!- Mllions-rück nach Rom stehen muffen, da er denn n»* wieder zu-

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