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Erster Theil. A - Be.
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L 24 aeg

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* Aegellon, eine in Macedonien an dem Acgeischen meergelegene stadt, welche von Attalo dem König von Pcrgamo ein-genommen worden, /.k-r«, Ich. XXXI. c, 46.

* Aegemon, ein Poete, welcher den streit der Lacedämo-

nier und Thebaner bey Leuctra in versen beschrieben hat. x«-»/F. XIII.

Aegere, ist ein flecken und amt, welches einen theil vondem Eydgenoßischm Canton Zug ausmachet. Es liegt ein fisch-reicher see, der Aeger-see genannt, darinnen.

Aegefta, eine tochter des Trojanischen Printzen Hippotes,wurde von ihrem vatter in ein schiff auf das meer gesetzt, damitsie nicht das loos treffen möchte, den grossen see - fischen vorge-worffen zu werden. Sie kam auch glücklich in Sicilien an,und soll mit dem fluß Crstrisus den König Allstes in Siciliengezeugt haben.

Aegesta, eine stadtin Sicilien, sonst Segesta genannt, da-von die völcker Aegestani und Segestani bey dem Plinio ge-ttennek werden, lib. III. c. 8-

Aegeus , der neunte König zu Athen, folgte seinem vatterPandion II. a. N. 2700. L. L. 1284. in der regierung. Erwurde von Minos, dem König in Creta, überwunden , undgezwungen, jährlich sieben jünglinge zum tribut zu schicken.Als num das vierdte jähr das loos seinen eigenen söhn Thesenmbetraf, so wurde das schiff, so ihn fuhren sollte, gantz schwachausgerüstet. Aegeus befahl darauf dem schiffer, daß, wannes möglich wäre, seinen söhn wieder mit zu bringen , er anstatt der schwachen eine weisse flagge ausstecken sollte. Ob nungleich Theseus durch list der Ariadne glücklich davon kam, sovergaß doch der schiffer die flagge zu verändern; daher Aegeus,als er von einem hohen thurm die schwache flagge wehen sahe,sich , in meynung, daß sein söhn todt wäre, in das meer flüch-te , welches daher, nach einiger meynung, das Aegeische meerist genennet.worden; ihn selbst aber fetzten die Athemenser in diezahl der götter. in vim isiesiei. iib. VII.

metAM.

Aegialäa, eine tochter des Königs Adrasti zu Argos,und frau des Diomedis, welcher die Venus in der belagerungTroja verwundet hattz, worüber sie so zornig wurde, daß sie dieAegialäa zu der abscheulichsten geilheit anreihte, weswegen ihrmann sie verließ, und in einem fremden lande seinen aufent-halt suchte. Ve.'ML, In lib. XI. chneicl.

* Aegiale, des Jovis und der Autonoes tochter, wird von

einigen für eine von den drey Gratien gehalten. Ihre schwe-rern waren Euphrosine und Pasithea, welche aber insgesamtvon andern auch anders genennet werden. CE, IV,i;.

. Siehe Gratien.

* Aegialea, zwey insuln, davon eine im Cretischen meerebey Pelopones. Sophianus setzte sie bey Cythera unter demnahmen Cecerigo. Die andere un Ionischen meere bey denenLcbinglilbus, liegt an Aetolien. Sie ist sehr klein , und istvon einer klippe wenig unterscheiden.

Aegialeus, siehe Absyrtus.

Aegialeus, ein söhn des Königs der Argiver, Adrasti,von der Demoanassa, war einer von den so genannten Epigo-nis, oder von den sieben söhnen eben so vieler Heerführer, wel-che letzter» um das jähr der welt 23;;. einen unglücklichen feld-zug wider die Thebaner vorgenommen hatten. Um solches zurächen, giengen zehen jähr hernach deren söhne wider dieseuatton zu selbe, und kamen als uberwinder insgesamt glücklichzurück, nur den einzigen Aegialeum ausgenommen, welcherbey dieser erpedition von Laodamante getödtet ward. LrmM.rrL^cscl. ^xoI/0^07. lib. III. /HZ,». sich. 74.

- * Aegialeus, der erste König zu Sicyon, von dem diestadt dieses Königreichs Aegialea nicht nur erbauet, sondernauch die landschafft Aegialus genennet worden. Sein söhnEurops soll nach ihm Konig worden seyn. Lo-

rinch. V. <L Lcsirtic. I. Wiewol einige Gelehrte an allen Sicyonirischen Konigen zweifeln. n/a,LÄn.Lsircm.p. i;. lL sircul. Xlll. x. InKst. biltor. I.

lib. U. l, 6.

tialos, oder Cobialon, jetzt Cagiali genennet, einestadt in Haphlagonien in Klein-Asien, an der rüste des schwar-ten meeres gelegen. III.

* Aegialum, ein berg in Klein-Asien. Ortelius

fetzt ihn m Galatien, und hält ihn vor eins, mit demjenigen,welchen Zonaras Aegilum, und Curopalates Agilum nen-net. ^

* Aegida, eine stadt in Jstrien auf einem vorgebürge, wel-

che jetzt Capo ä'Jstria, bey denen Sclavoniern Copra, und beydenen Teutschen Gastes, genennet wird ; hieß sonst auch Iu-siinopolis, nach dem Kaystr Justino, welcher solche wiederaufbauen lassen. K. U. III. 81.

e/rtvettui, Irsl. lib. I.

* Aegtdianus, (Andreas) ein Flamändischer sutfior,

so das lob Caroli Masii, Bischoffs von Gent,in heroischen versenbeschrieben. bibi. vsc.L nova.

* Aegidii (Ianus) ein Bischoffzu Arhus, von Rypen inIutland, starb un 76. jähre seines alters, den 12. dec. 1616.und hinterließ IiMtukonsm äs bonsini, Lsiriüiani ör Leelest«

sisncÄS z VeNLtidnSM sipirituulsm; 8olarmm LbristiLiü aäri«-rnorein mortis; Kemecilum L coniolätioneni aci omirem clo-loiem iL vrisiitlÄM sixiritualein siliorum Lei; Leich - predigte»/und anders mehr. csisr.

Gt. Aegidms/oder Gilles, ein Abt, gebürtig von Athemwar aus eurer Königlichen familie, und kam sehr jungau»seinem vatterlande. Zuerst ländete er an den kästen von Mar-seille , und zwar an dem orte, wo sich die Rhone in das Mittel-ländische meer ergiest. Selbigen ort nennet man noch Lap a«Sekte, auch findet man nicht gar fern davon in Languedoc ei-ne stadt St. Gilles oder Sk.Aegidii genannt, welche die Haupt-stadt einer Grafschafft gleiches nahmens ist. Er untergab sichzwey jähr der anführung St. Cäsarii, Ertz - Bischoffs vo»Arles, gieng aber von dar über die Rhone, hielt sich in einer»walde auf, welcher nachmals von ihm St. Aegidius - wachgenennet worden, allwo er sich von der milch einer Hirsch - kuvoder Hindin nehrete, die täglich zu ihm in seine höle kam. E»geschahe aber, daß Childebertus, König von Franckreich, ein-sten in dieser gegend jagte, und die jäger stlbige Hindin bis a»des Aegidii hole verfolgten, auch ein pfeil durch die Hecken trat/wodurch Aegidius selbst verwundet wurde. Als nun der Konigsahe, daß die Hunde zwar anschlugen, aber doch sich nicht nä-hern wollten, hub er die jagt auf, und kam den andern mor-gen mit einem Bischoff an selbigen ort, gieng mit ihm in duhöle, und traf Aegidium im gedät an. Er befahl aufs fle»-sigste vor ihn zu sorgen, bot ihm auch grosse geschencke an , ver aber nicht annehmen wollte. Hierauf besuchte ihn der Ko-nig unterschiedene mal, und beredete ihn endlich, daß er moch-te geschehen lassen, ihm ein kloster zu bauen, wovon er At»seyn sollte. Er nahm dahero den Benedictiner - orden an , urwwurde überall sein heiliges leben gepriesen , sonderlich zu Or-kans , wo ihn Childebertus hinschickte, und zu Rom, wo erselbst hinreisete. Bey seiner rückkunft starb er in feinem kloMden I. sept. zu ende des VI. sisculi. in nuuc;r.

in elo§. KZiclii. «k lib. VIII'

csx. i8- ,

Es ist aber nicht zu vergessen, daß die gantze Legende des S»Aegidii, wie sie neben hier angezogenen noch von Beda,ne, Vincent. Bellovacensi, Antonin. und andern erzetMwird, gar fabelhasst seye, und beydes sich selbst, und der waVren Work, wie auch der jähr - rechnung widerspreche. Mstatt Childeberti setzen die meiste Flavium, einen Gothischen Kfntg, wie dann Languedoc, allwo St. Gilles liegt, zu den Slen Cäsarii vonArks gar nicht unter Childebert, oder dem FfEckischen Reich, sondern unter denen Gothen, und namentMunter Amalarico gestanden, der wie alle übrige Gothische Enige Ach Flavium genennet. Da aber diese dazumal unstrew-der Ariamschen sect zugethan gewesen, scheinet nicht wohl glass-llich, wie jemand aus ihnen dem Catholischen und OrthodoxAegidio habe wollen ein kloster bauen. Diejenige aber, so VAnach diesen guten mann auf Orleans zu Carolo Marküo chvren, überspringen mehr als 200. jähr, Massen nicht nuEzeit zwischen Cäsario von Arles und diesem Fränckischen ovrsten Hofmeister und Regenten verflossen ist. Das einige avwelches von diesem Aegidio gewiß, ist, daß einer dieses »ssvmens Abt, und des Casarii lehr - jünger gewesen, auch o-zdiesem als Gesandter zu Papst Symmacho nach Rom gci»Uworden, um die bestätigung deren rechten und freyheiten 7,Arelatensischen Bißthums anzuhalten. Siehe «no

Leneä. Iib.IV. c. 17. *

Aegidius, oder Gilles, war ein Römer oder General»^die Römischen trouppen in Franckreich , auch GouvernE si,Soissons. Er ward an. 448. von den Franzosen, als siedericum abgesetzet, auf den thron erhoben, müsse aberbald wiederum weichen, indeni er sich durch. Gwinemundi ^Gwiemans listige anschlüge verhaßter als Childerich gechÄ.Idacius setzet seinen tod in das jähr 464. Siehe Lhilderk»lib. XI.

Aegidius, ein Cardinal und Bischoff von Tusculo/ Ae,Papst Iohannis XIII. Legat in Polen , und zwar der ^welcherdasclbss Ertz - Bischösse und Bffchöffeeinsetzte/.^' Aaus Franckreich, Teutschland und Italien kommenmachte, wie die neuen Polnischen scribenten erzehlen,und Cracau zu Ertz-Bißthümern, Posen aber, ingleichen j-Aß,gra, Cruswick, Plotzro, Culm, Lebus und Canon Dthümmern, welche kirchen Micislaus, der erste Christlich/ Ar-tzog in Polen, hatte erbauen lassen. Hierauf befahl der Mi-tzog durch ein edict den kirchen den zchenden aller frucht gEwol was aufden Hertzoglichen als auch aller untertham' ^hsrlern gebauet würde, zu reichen. Dithmarus aber mew^dem Lbrorlogispbo 83x0ns, daß Kayser Otto Ilsi sss^jssliBißthum Gnesen angelegt,und dieser Aegidius wol dasdabey gethan. LVomei^. biü. kolon. Le

3 NN. 8ilesi vitT 3 ntiü. Lr 3 cov. k- a-

snn-ü. lib. IV. aä ann. 990.

Aegidius, Ertz-Bischoff von Rheims, succedirkpino , welcher an. ^72. verstorben. Er hat dem

erfuhr, daß er wider ihn conspirirt, ließ er ihn m arre» ,allein weil die Bischoffe sich beschwerten, daß^ma» ^^!nem ihres mittels, ohne chn zu verhören, also umu»