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Erster Theil. A - Be.
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dier zugleich ein ende. ZalZer, -er in dem land gegen mit,tag. so man Sistan oder Segestan ne!inet,samt ftknan fthnRostam, posto gefasset und sich beseitiget hatte, wäre indessenauf nichts anders bedacht, als wie er sein land von diesen wil-den und grausamen gasten, so es je mehr und mehr verheere-ten, befreyen mochte; als sich einsmüls ein sehr tapferer undbehcrtzter Fürst hervor thäte, welcher sich öffentlich wider dieTürcken erklarete, und ihnen ;u widerstehen sich entschlossenhatte. Dieser Fürst nennte sich Kaicobad, dene man für denstifter der andern üvn-Me oder regierenden familien der altenKonigen in Persien erkennet. Kaum war dieser Fürst vondem volck zum König ausgeruffen worden, so berufte er ZalZer, samt seinem söhn Rostan zu sich, und übergab ihnendas commando über seine armeen; worauf sie alsobald beydegegen Afrasiab anruckten, ihne aufs Haupt schlugen, undaus gantz Persien verjagten. Dieses unglück verhinderte ihnenicht eine neue armee auf die deine zu bringen, und unter derrcgierung Kaikhoftu, des groß - sohns Kaicobad, um die Pcr-sier zu bezwingen alle seine kräfften anzuwenden. Er wäre aberm diesem letzten krieg sehr unglücklich; dann als er und seinbruder Gharschiavez in die gedürge von Adirbeizan oder Me-dien zurück getrieben worden, wurden sie beyde gefangen ge-nommen und getövtet. Dieses alles gründet sich auf die er-zehlung Khondemirs. Es müste aber Afrasiab zum wenigstendrey oder vierhundert jähr gelebt haben, um allen diesen feld-zügen, von denen geredt worden ist, beywohnen zu können. Esmelden aber einige geschicht - schreiber, daß alle Könige Tur-chestans, welche in diesen alten zeiten so grosse sieg erhalten, dentitul Afrasiab oder Fersiad, welches einen uberrvinder per-siens bedeutet, angenommen haben. Der Poet Ferdusi sagtm seinem Schahnameh oder der in Versen verfasseten Historieder Königen in Persien, daß die gantze regierung Afrasiab einersehr dunckelen nacht, so gantz Persien bedecket, könne vergli-chen werden, bis daß selbige die sonne der Königlichen fami-lien dieser nation vertrieben habe. Es hat dennoch Afrasiabder nachkommenschafft gedenckmale seiner,nacht hinterlassen ;dann Tarikh Montekleh sagt, er seyc der stifter -er stadtBagdad, so vorhin nichts als ein dorf gewesen, und seye diesestadt wiederum in ihren ersten stand zerfallen gewesen, als sievon dem CalifAlmansor wiederum angebauet wurde. Es wol- ,len alle Türckischen familien, so sich in der weit haben sehenlassen, für Nachkömmlinge dieses grossen überwinders gehaltenwerden. Selgiuk, stifter der Monarchie der Selgiuciden, woll-te glauben machen, er seye der vier und dreißigste seiner Nach-kömmlingen in gerader und männlicher linie; es nehmen auchdie Ottomaunischen Monarchen, welche den Selgiuciden vonder familien Oguzkhan her verwandt zu seyn sich rühmen, inihren tituln den titul Afrasiab sehr gerne an, um sowol ihrehohe Herkunft, als auch ihre tapferkeit an den tag zu geben;sonderlich seit deme sie in den letzten zeiten wider die Perser sehrgrosse Vortheil erhalten.

Africa, eines von den vier theilen der welk, von den Grie-chen insgemein Libva genennet. Das theil davon gegen mit-tag ist den Europäern nicht bekannt gewesen, sondern erst zuausgang des XV. lXculi von denen Portugiesen entdecketworden. Es ist die gröste halb - insul in der weit, undhanget nur mit einem schmalen lkkma zwischen Arabien undEgypten an Asien. Es hat die forme eines hertzens oder einerirregularren Pyramide. Seine länge ist von dem Lspo äs buo-ns LlvMnTÄ bis an Tanger, oder auf der andern feite bis anDanuata bey 1200. Teutsche weilen, und seine breite von Ca-bo Verde bis an Cabo Guardafuy, erstreckt sich auch bey neunhundert weilen. Von den Römern wurde es in sechs provin-zien unterschieden. Die alten 6eogi-!,pki, und unter denselbenPtolemäus, theilten es in zwölf landschafften. Einige von denneuen machen vier theile: 1) das land der Weißen; 2) dasland der Schwartzen; ;) Mohrenland; und 4) die insuln.Man kan es aber gar füglich in 7. länder eintheilen, ohn die in-fuln, welche den achten theil machen. Das erste ist Egypten, daszweyte die Barbarey , welche die Königreiche Marocco, Fez,Tunis, Algier, Tripoli, Tremesen und Barcan begreift.Biledulgerid oder Numidien ist der dritte theil, dessen vor-nehmste stücke die lander Sues, Dara, Tesset, und Segelmessesind. Den vierten theil machen die länder Libyen, Zamhaga,Berdoa, Targa, rc. Der fünfte ist der Nigriten land , worm-nen die Königreiche Tombut, Gaoga, Borno, Melli, Zanfa-ra, Nubien , Guinea, rc. Der sechste ist Abyßinien , oderOber - Mohrenland, mit seinen 24. Königreichen. Der sie-bende ist Nieder - Mohrenland, darinnen Congo, Angola,Malomba, Caffrarien, Monomotapa rc. Unter den insuln, diegleichsam den achten theil machen, und um Africa herum liegen,sind die vornehmsten die Canarien - Insuln, die insuln CaboVerde, die insuln Tercera, Maltha, Madera, Madagascar,rK. Thoma, St. Helene, koico f-mw, die Printzen-Insul, An-nevon und andere mehr in dem Äthiopischen meer, wie auchFvcotora und Babelmandel gegen dem Rothen nieer. Unter denbergen Afrika sind der Atlas, der Löwenberg und die Monden-berge am berühmtesten. Die vornehmsten flüsse sind der Nil,^ Unter den vorgebürgen sind Cabo cis One,

üe St.Marra, Cabo Verde, Cabo Roxo, äs Verga, äeLobo,und andere mehr bekannt. Die be-schaffenhert des landes rr. Africa belangend, so ist solches über-aus fruchtvür an den orten, wo es gcbanet wird, vornem-ltch langst dem meere, aüwo man dir meisten einwohnet

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findet; mitten in dem lande aber ist es fast gantz wüste, entwe-der wegen der grossen Hitze, oder des brennenden sandes, oderaus manqel des Wassers, oder wegen der grossen menge wilderund schädlicher thiere, so sich daselbst aufhalten. Gold - unosilber - gruben finden sich in diesem lande sowol als saltz, deu-teln , gewürtze und allerhand rare fruchte. Weil Africa -r«und jenseit des Lguawri« unter der 2ona lorrläs liegt, so Mdie Hitze daselbst unerträglich, und obgleich das land noch zwey-mal grösser ist als Europa, so hat es doch nicht die helfte seinereimvohner. Nichts desto weniger sind etliche land-striche wfruchtbar, daß das getrayde daselbst hundertfältig tragt; w>edenn auch ihre weinstöcke so groß sind als unsere bäume.Diese fruchtbarkeit findet sich in der Barbarey und in EEpten , welches letzte unter allen Afrikanischen kändern aumdas volckreichste »st, allwo die frauen vier bis fünf kinderauf einmal gebühren sollen ; und dann auch auf dem vorgAbürge der guten Hoffnung, da allerley fremde früchte wob»fortkommen. Hingegen ist in der einöde von Bare«, .2^ra und Libyen nichts als brennender fand, scorpionen urwungeheure thicregu finden , und müssen die reisenden ihre»vorrath von wasser allezeit mit sich führen, weil man nEsechzig oder siebenzrg Teutsche meilen reistt, ehe man ein hau?oder einen brunnen antrist. Die gestalt und Wen der AEcaner sind von den Europäischen sehr unterschieden; denn Msind allesamt schwartz-braun, gelbe oder gantz schwartz. Ma»hat sie allezeit von alters her vor unverschämte und untremmenschen gehalten; auch sind sie grausam, meineydig , tuckiMleichtsinnig,, geitzig und Gotteslästerer; wiewol es doch mr»-so vielen bösen auch einige tugendhaffte und vortrefliche manm-und Kirchen-Lehrer gegeben, als da sind Tertullianus, CyPftvnus, Augustiners, Fulgentius, Victor Utrcensis, UrnobiMwelches zu dem spruchwort gelegenheit gegeben : Was AM"hervor bringt, ist außerordentlich , entweder in lästern oder >»lugenden. Die regierung in Africa hat sich von zeiten Azeiten vielfältig verändert. Vor alters war dieses land Mmächtig, die stadt Carthago und die Könige in Numidien kormten so grosse armeen aufbringen, daß sie sich an die Rowvmachen durften, wurden aber von ihnen Unters joch gebrEund Carthago zerstöret. Von derselben zeit an bis inV. Lc-ul. nach Christi geburt, sind unterschiedene Römische Alonien, auch Gouverneurs über die Afrikanische landschaM'dahin abgeschickt worden. Allein unter Kayser Valentinsward Genserich, der Vandaler König, an. 427. durchsGrafen Bonifacium in Africam geruffen, nahm Carthago Wund stiftete das Vandalische Reich, welches bis an. ^4. gessU'Lret, und von Belisario, des Kaysers Iustiniani General Msich von der stadt Carthago und dem Könige Giiimer Meister« ,macht, zerstört worden. Hierauf kam Africa wiederumter die Römische botmäßigkeit, bis sich die MahometanM^Araber an. 647. allda vest gesetzet, welche diese grosse la«>seit dem in besitz gehabt. Heutiges tages wird Africa vorigsttersihiedlichen Herren beherrschet : Der Türcktsche KarM-y.Herr von Egypten und einem grossen theile von der BarVP ^In Numidien haben sich die Arabischen Scheicks sowol a^ --Libyen ausgebreitet.. Der König von Marocco nennet sich P ^ser der Barbarey, König von Fez, Sues und Taffilet /zu Dara und Gago. Der grosse Negus ist über AethiA» Dhernach sind noch der Mani oder König zu Congo; derzu Monomotapa und andere kleinere Landes - Fürsten ^Ausser diesen Königen und Printzen hat der Könrg inauf der Barbarischen küste untersthiedlrche städte und vejlurw-^ingleichen die Canarien - Insuln unter sich. Die PorE jsihaben Alcazar und Mazagan in der Barbarey , Carigm'MhyMNumidien, das fort St. Philipp in Nigritien, und Mnea unterschiedliche vestunaen, auch Angola / Sofola'zambique, Qniloa und Melinde, nebst den TercerE'^ssuln, und andern mehr. Tanger in der Barbarey wa-^Mden Portugiesen den Engeländern übergeben, aber von P ^Carln dem U. an. 1682. rastet. Die Franzosen haben Mden Portugiesen und Holländern in Guinea stabilirt.nige von Engeiand, Dänemarck und Preussen besitze»» Mfalls etwas darinnen. Die religion der alten Asncam Mheydnisch, sie waren alle götzen - diener, und bätetcn zm ^ t»die gestirne des Himmels an, gleichwie die in der Barr» Esonne und das feuer; die Nunndier verehrten die pw § t»die Negres bateten an, was ihnen zum ersten des mom^ck'gegnete; und die Egyptier übertrafen alle völcker an aos.Endlich haben die Apostel unterschiedene länder, nach L M-ni und Salviani bericht, bekehrt, auch muß die E

etliche lseculL au diesen orten florirt haben, weil auf er» Mi»gen Loncilio zu Carthago 2o;.Blfchöffe und Prälaten »^1; pyca versammlet gewesen,wie Leo IX. in feinen epistechrmetdie noch vorhandene acten der zusammenkunft, sorechtgläubigen undDonatisten zu Carthago gehauen .^0bezeugen, daß sich 410. Bifchoffe aus Africa dabey AEfunden. Von den Donatisten, Manichaern, Pelagmne

rn baden die reckitalaubiaen viel erlrkulfc, aEn

die kirchen-diener und Prälaten ins elend verjagt.die religion nach der unterschiedlichen arider vera-MN uio',rung öfters verändert. Die Araber, so sich in dem M.-Aftrca veste gesetzet, und den Mahometamschen abcrg>a»^^P