Band 
Erster Theil. A - Be.
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?o«m^L geschrieben. dibl. Xax. dmgr.

* Micro, (Aromas äs) ein KeMar^ ^ ^

Vtn? )E°ioMs vonNeapvlj, weicher cn dtt Mten y iXVII.ÜLLuligelebet, und2. wmc>8 äsluülciL Sc .lur g 1

den hat, dfe aber erst nach seinem tobe heraus g kbibl. 8W.

ÄWghem, die vornehmste Abtey in Brabant Bcumr-ordens, nahe bey Brüssel, der Abt davon hat den erst wcang unter den Prälaten von Brabant. Sre ist vo.

M. Grasen von Löwen, an. gestsstet, und rst Gvo^'^

dus Larbsws , Hertzvg von Nieder - Lothringen , ^

graben. Als die neuen Bißthummer m den daedeüanden vvdem Papst Paulos, aufgerichtet worden, ward drest Mtey^dem ErtziBWHum Mecheln geschlagen, und werd ametzeinen Probst regieret. LE-maZ-, m aMigu. orLvsnr.,

* Mligbem, (Simon von ) ein Benchictiner-Monch,rirte um das iahr 12.90. und war sehr üMg und erfahrder H. Schrift, anbey auch sehr gvttsfvrchttg und lehrveMrig, wie solches erhellet aus fernen hinterlassenen weccken, >da find: LommeMar!

. ....^ seinen hinterlassenen werckcn, weicye. . . —....^...aäu8 in Lrecstielsm ex isrmoaibus o. c-re-yor. 8srmones in. Lawis. VüMicor. 8ermones 6c üpinoiL aaäivsrtvs; Villa sujusäM convsrli oräinis lirNmonssrLr. üssvllsrivnibu8 88. kalrum; äs XII. st^rri-uckls 6c scmreMpia-rione §cc. Lehen, ftelg.

lifhacker, (Aegidms ) Vrokessor ssheologiT zu Cöln, vonVreeswyck unweit Utrecht gebürtig, hat an. 1618. unter demnahmen Salomvnis Theodoti ein üsavrisE äisseÄi ftelguheraus gegeben, darinnen von dem Ursprung der spaltung zwi-schen denen ssemonkrLnren und Lonus-fteinnnüramen gehan-delt wird. Leb. LeIZ.

Mas , ist der beynahme, welcher Ahmed den Mach gege-ben werd. Er hat em buch geschrieben, dessen titul ist Lndnm-liM u Ll-LÜNA, und welches eine erklärung derGvttlrchen nahmen und eigrnschafften enthält. Sein tod trügeuch zum dem zzo. jähr derHegira, und Christi n;;.

oe/sr, dwi. Orism.

* Afra, war von Heydnischen eitern gebürtig, und wurdewn einem vornehmen mann in Italien vermahlet. Als dieserauf befchl des Kaysers Adriani die Christen verfolgte, inson-derheit aber Faustinam und Jvvitam denen wilden thieren vor-warf , welche doch nicht das geringste von ihnen verletzet, son-dern vielmehr der mann Airäui-

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ssrilliL Lspltolinis und sonstenerhellet, seit ft. V. Z87. mit denenIVebejis getheilet, und sonderlich nach L. II. ?8I. niemals zwey^Ltrisü zugleich erwehlet worden. Allein es ist beym LivioI. XXX1X.befindiich, daß C. Afranius Stcllio kreewr gewesen,und also nothwendig unter die kLtricic-L muß gehöret haben.Kan demnach wohl seyn, daß zweyerley geschiechter diesen nah-men zugleich geführet, welches keine so ungewöhnliche fachewar. Hieraus wäre auch derjenige L. Afranius, welcher samtM. Petrcjo in Hispanien des Pvmpcjus Statthalter gewesen,und von C. Iul. Cäfare in dem bürgerlichen krieg überwundenund gefangen, aber doch unverletzt weggelassen worden. Lw.lib. XI.III. <7a^ot. numitm. kam. ftorri.

2tfranius, des grossen Pompeji Feldmarschall, ward mitPetreio von Iulio Cäsare in Spanien überwunden,in virn komx>. Auch ist noch ein Afranius , der mit Asclepio-doro Bürgermeister gewesen. Angleichen einer mit dem zunah-men Burrhus, siehe Burrhus.

Afranius, (Quinctianus) ein Römischer Raths-Herr,hatte mit theil an der conspiration wider den Kayser Nero,welchen er deswegen hastete, weil er sein wollüstiges leben ineiner scharfen satyre durchgezogen hatte. Er bekannte sein un-recht nach vielem läugnen, in Hoffnung gnade zu erhalten, er-litte aber doch den tod mit ziemlicher standhafftigkeit.lib. XV. AN. c. 49, 56. 70.

Afranius, (Lucius) ein Lateinischer Poet, soll um dieLIXX. Olvmp. gelebet haben. Er schrieb cvmodien auf die artwie Menander, welche man OomosäiA8 coZaW zu nennen pfleg-te. Cicero rühmt ihn, daß er in seinen ungebundenen redensich sehr scharfsinnig und geistreich, und in denen comodien,die er hinterlassen, wohlberedt erwiesen, auch einer reinenschreib - art sich bedienet. <7rVe,'c> in Lruca. lib. X,

L/sr«,. lib. II. ep. I. V. ;7- l-eKr«, lib. XV. L. 24. p'oFi äs

kost. I.Lt. *

* Afranius potitus, einer aus dem gemeinen volck, wel-cher als er den Kayser Caligulam, so sich kranck befände, be-suchte , zu ihme sagte: Er wollte gern sterben, wann nur derKayser wiederum gesund wurde. Worauf Caligula befahl, ersolle solches durch einen eyd bekräfftigen; und nachdeme er dievorige gesundheit wiederum erlanget hatte, ließ er diesen men-schen umbringen, damit er,sagte er, nicht meineybig werde. Oi».

Afrasiab, neunter König in Persien von der ersten vyns-

. wäre von geburt ein

ssie, ib den nahmen der Pifthdadier tragt < ^

-5ürck, und König über das gantze land, so sich ren^eft demIM

dem vielMbr d^ mm n^N'^lk von chnen verletzet, son- M, und König über das gantze lanv, w M

völlig ^Messen Afta und dle Heydnischen Priester Aus oder Gihun gegen aufgang und nredergMg erstrecket, ^re

nach Rom m aeb^, N^^^ra hierdurch bewogen A Mnd wurde vorhero Turan genannt^nachwarts aber hat es

>L? LK SLLW'L WLTÄ" k° L L

yrgte. Äilcyrs

Fürsten einige zeit hernach frieden, ..... ..

Reich zurück zu kehren; mit beding, daß der fluß ..

Oxus zur grentz - scheide der zwey grossen landern Iran, dasist Persiens, und Turan, das ist Turchestan dienen solle. Dieserfriede wäbrete so lang Mamugeher lebte; Naudar aber, seinsöhn der ihme nachfolgte, konnte sich nicht enthalten grossen streitmit Afrasiab zu haben; welches rhme eine erschreckliche armesTürcken aufden hals zöge, die über den fluß Gihun setzten, und. .... aufrhnelos gierigen. Afrasiab, der sie commandirte, lieferte

gvttsfurchtiges leben Nrewn " , frommes Naudar eine Wacht, und brachte ihm mit eigener Hand um.

UMus-genossen an statt einer kir<A ^ ^aus denen Durch diesen streich wurde der gantze krieg geendiget; indemsVerfolgung wider die Christen Als auch die Persische armee, so ohne Oberhaupt war, in Unordnung ge-" ..^ ^ angreng, wurde Asm rieche, also daß sich der Türck Persiens bemeisterte, darinn kr-

auch zwölf jähr lang ruhiglich regierte. Es wäre damals indiesem Komgreich ein sehr vornehmer Herr, der für einender

nssnr-. >LS hat auch T

-..... KAryiuw, Lkrse , ücc. gUX Lug. Vinäel. xsf-

um, mit einem gelehrten eonuneniLrio heraus gegeben.

s Afra, war aus der insul Cypem gebürtig, und kam samtAm mutter Maria nach Augspurg, allwo sie erstlich sich derYMerey gantz ergeben hatten. Als aber der Bischvff Narcissuswegen Divcletiani Verfolgung dahin flöhe, und eben bey ihnenemgekehret, wurden sie von diesem samt ihren drey mägden,Digna, Eunvmia, und Eutropia zum Christlichen glauben be-kehret , von welcher zeit an sie zusammen ein stilles, frommesund sehr gottsfürchtiges leben fuhretm, und ihr Haus denen

aug

dii verfblguna wider die'Uckstm^mg7^uÄ AsmRichter geführet, und dieweil sie dessen viele schwel-

lung lautet, nicht verbrannte, und ^ Sam Nemiran nennete; er starbe aber m d-esen stmem vamr-

den z. magden begraben ward, Mswmm tte^alle ^nackae^- landso betrübten umständen,, und hmterlleffe zum erben semevreliouien 7 on^Assa worden. An. 1264. fand man die güchern und seiner tapferkeftünensohnnahnw ^ Persien

un^ V ' wovon hernach einige nach Sveyer die Verwüstungen und graufamkeitm , H derowegen ein

a.m ^ öu deren gedächtnis der 7. ausubeten , nicht erdulden konnte, WEahm Afrasiab zu

geietzer. corpovölckerzusammen, mitdemeerM,^ ^

bekriegen. Sein vorhaben gelunge chure w w^v ^ des flusseSfeMerMt aus PFL^g^

Gihon zurnck meb. ^SÄchen^joch befreyet, gedachte erland °°n eimm Kunertragrcyen^m , mderKvmglichenan ÜKtsich gut den lyron zu ^ er dahm erheben moch-eme peEn auszusi oen^ ^ Hauses, nah-

le; er fand auch endlich einen ^ er crdnm

I^.^w^r^ieses mitte! die ehre seiner naiion wie-Ueß; stellte also durch vlev einen unrechtmäßigen bescher,

^'?^^n?reaVung in dem Pischdadsschen Hause. KW-uÄk^ei^ sohn Am der kurtz hemach seinem vatter in der re-iÄ/na nachfolgteV wäre Nicht so glücklich als er; dann er^ne^von Afrasiab seines Reichs wiederum beraubet und ausftinem land verjaget; so daß Afrasiab sich also schon zum drck-e/nmal von gantz Persien bemächtiget. Diese dritte eroberungmachte dem leben Kischtash und der Monarchie der Psschda-

c. 20 . äelsr. Lssis.

, ztvmg zu C .. ,

dadurch abzuhalten. lib. VII.

Mama, Licimi Buccwnis, eines Römischen Raths-Herrrrrhefrau, hatte so grosse lust zu Processen, daß sie oftmals selbstfachen vor gericht führte; daher man eine unverschämte undverwegene weibes-persvn Aftaniam zu nennen pflegte.

Lta-,. Ich. VIII. c. Lra/m. in säug.

^ * Manier, VsmiliA flsraniL, war ein berühmtes und gros-ses geschiecht zu Rom, dessen die alten zum oftern erwehnungthun. Ob es aber eine komllm Lawina oder kiebejA gewesen,davon hat man keine gewisse Nachricht. Die meisten halten esdvr eines derer qrmemen geschiechter, weil L. Afranius mitQ. Ceeilio Metello Celeri, einem karrina L. II. 6yz. zu-Mch ist Bürgermeister gewesen, und diest würde,wie aus denenHistvr. L-m-v» I- Theile