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aga agd
Agächocles, K. Lvsimachi in Thracten und Macedoniensöhn, befreyete seinen vatter aus der Getischen gefangenschafftL. A. ;692. ä. 0 . 2-2. Olymp. LXXil. I. und vermählte sichmit der Königin in Egypten, Ptolomäi Lagida Printzeßin Ly-sandra, ward aber 4. N. ;6--. ä. L. 28;. Olymp. OXXIII. 4.von seinem vatter mit gifte hingerichtet, weil ihn seine stief-mut-ter Arsinoe, so auch seiner gemahkin schwcster war, bey demsel-ben angegeben hatte, als hatte er ihr btutschande zugemuthet.
in Mt. Ke/nen'/ttL , rom. I. fami-
liär. x.
Machocles, ein General Alexandri NlgMi, hatte bald ster-ben müssen, weil er den Hephästion beweinet hatte, als er bebsturem grabe vorbey gegangen. üixpI.tz.Luit. üb.X-
Agathocles, zu Alexandria in Egypten, ein mann vonansehen und grossen Mitteln, dannenhero er zum KöniglichenVormund bestellt, aber in einem anfruhr erschlagen wurde.
Agathocles, ein Griechischer IWoncm, von Babylonien,hat von der Cyziner Republick geschrieben, welches buch beyden Alten oft allegiret wird. lib. I. IX. 6t XII. Nepo. m
LklrD. polyh. c. i. c?r>e^o, 11b. I. äs äivin. , äs
Ilili 6r. üb. Iil. Noch zwey Hiüorici dieses nahmens, beydeaus der insul Samos , werden bey dem Plutarcho angeführet,davon der eine einen tractat von fluffen hinterlassen. Ein an-derer aus der stadt Atrace in Thessalien, hat ein buch von denfischen geschrieben , dessen Smdas gedencket; und noch eineraus der insul Chio , von dem ackerbau, wie Varro und Colu-mella melden, Ub. I- äs re roll. c. I. lib. XXll. c. 22.
* Agathocles, ein Peripatetischer kbüolbpbus, welchersich gerühmt, daß er der erste und einzige visletticus sey. /.«-
* Agathoclts , Agathocles, oder Agathoclea. Es sindzwey insuln .dieses nahmens nach Ptolemäi Meynung in demArabischen meer-busen; wie auch, nach Appiani auflag, ein ortin Aftica, der thurn Agathoclis genannt, dreißig meilenvon Utica gelegen.
* Agathodorus, ein Bischofs, ward nach dem todeEphraems, unter Diocletiani regierung von Hermone , Pa-triarchen zu Jerusalem, im anfange des I V. Lou!, an die Crim-mischen Tartarn, sie zu bekehren , geschicket, von selbigen abernachmals zu tode gestaupet. Man verehret ihn den 7. matt.
* Agathodorus, war ein Märtyrer zu Tyana in Cappado-cien, welcher in seiner zarten jugend, seiner ftandhafftigkeit desChristlichen glaubens wegen nicht nur mit glüenden zangen ge-rissen, auf einen glüenden rost geleget, sondern auch, nachdemman ihm die zunge aus dem hals geschnitten, und die zahneausgeschlagen, die haut abgeschunden, die schenckel entzwey ge-brochen , und die feiten durchboret, noch mit glüenden eisenins gchirne gestossen, bis er endlich seinen geist aufgab. Der2. febr. wird ihm zum gedächtnis geschert.
* Agathon, ein söhn des Priami, den er aber nicht mit
seiner rechten gemahlin der Hecuba gezeuaet. Als Troja bela-gert wurde, erhielte er sich zwar bis auf den Übergang dieserstadt; doch den tituln nach, die ihm von seinem vatter beyHoMero beygeleget wurden, scheinet er kein guter soldat ge-wesen zu seyn, und daß seine thaten nicht mit dem nahmenübereingestimmet haben. Ilmä. «. v. 2; 9.
«isxr«,, lib. H. 2.
* Agathopodes, und Philo waren Viaconi zu Antiochiaim II. Lculo, deren St. Jgnatius in seinem briefe an die Phi-ladelphier gedencket, und saget: Philo sey aus Cilicien, Aga-thopodes aber aus Syrien gebürtig. Was in der SpanischenChronica von ihm vorgegeben wird, ist falsch und nur ertichtet.Ihr gedachtms - tag ist der 2;. april. Lenc.
* Mathopus, wäre in der insul Creta wegen seinem glaubenan JEsum Christum berühmt. Es wird seiner nebst vielen an-dern von Baronio in seinen srmLübus Meldung gethan.
* Agathostratus, wie man dafürhaltet, aus der insulRhodus gebürtig / erhielte über den Generalen der flotten Pto-lomäi Königs in Egypten einen sehr berühmten sieg.
lib. V.
Aaatlms-Daemon, von Alexandrien, ein Historien rmlOeoxrLpims in dem V. 5 -oculo, hat nach Nkt des Ptoleinak stine land-charten eingerichttt. äs Holt. Orsec. äs ülmb. <8kbiloloF.
* Agathvllus, ein Griechischer Poet, legte sich ftrnchmlickaus die traur-qetichte. Er wird von niemand auffert vwnvücHslicarnsiieliü anqezoaen, welcher sagt, er seye aus einem ort inArcadien gebürtig; er ziehet auch einige seiner verstn an. Agathyllus ist einer von denen, welche versichern, die stadt Rom sey«von Romo, Aeneä söhn, in dem zweyten alter, das ist, etwasmehr als dreißig jähr nach der zerstörung der stadt Troia, er-bauen worden. , uitt. ör^c. L kost. OrTc.
ru^ 881 , völcker in dem Europäis.Sarmatien, habenin der gegend gewohnt, die heutiges tages die lander Cargapolund Wologda m Rußland rn sich begreift. Sie sollen von Aga-thyrso, einem söhn des Libyschen Herculis, also genennet seyn.Herodotus berichtet von ihnen, -aß sie in prächtigen kleidem ge-
gangen, ihre weiber unter einander gemein gehabt, und in steterruhe gelebet hätten. Sie werden auch klLII genennet, (viel-leicht von den bunten kleidern) und viel alte und neue Scriben-ten, als Plinius, Marcellinus, Mela, Solinus, u. a. m. habengeglaubt, daß diese völcker in Groß-Britannien, von dar aber inFranckreich gegangen, und der provintz Poitou, nebst ihrerHaupt - stadt Poitiers den nahmen gegeben; welches aber falschist, weil sie erst an. 87. unter dem Kayser Domitiano in Occidentgekommen sind, Cäsar aber bereits der kiÄormm gedencket, üb-m. A VII. Kei-oäok. lib. IV. üü-r. lib.I. c.4.12. D» L?be»e, AN-tig. äss villes äs sruncs.
* ä6/VlII4I<8!HM , H0LTHVK8M, LOLTIÜXV oder
LOHTIKXM, wäre vormals eine stadt und vorgebürg in Si-echen, bey der alten stadt Tyndaris. Diodorus Siculns schrei-bet die erbanung dieser stadt dem Agathyrsi, des Aeolr söhn, zu.Fazel will behaupten, der ort, wo vor diesem Hgsrbyrtlum gestan-den , werde heutigs tags Lampo äi ün Msnino genannt, undseye dieses vorgebürg eben dasselbige, welches man Lsxo ä'Or-Innäo nennet. Üb. VI. 6b /r«-
/E, üb. XIV.
*Agati Basci,wird am Persischen Hofber Ober-Groß-Hof-meister genennet.
* Agatomsi, oder Agatonissi, eine kleine insul im Archipe-lago, in dem canal zwischen der insul Lesbos und dem vesten landvon Asia minori. Einige halten sie für der Alten Arginusa.
Agals-Orden, siehe?0Ü0-L5?IL.
, * Agatumbrus, ein Bischofs zu Metz, wäre aus Griechen-land gebürtig, grenz von dar nach Italien , wurde aber vondem Ariamschen Könige derer West-Gothen Theodorico nachsranckmch vertrieben, worauf er sich nach Metz verfügte, undGrommocw in dem Bißthume nachfolgte. Er war sehr ge-^ gottsforchtig, und starb zu Metz an. ;;i. ward auch^"b^^skaben. Der n. may wird ihm gefeyert.
sieh/bemheus Hermiones, Echions ehefrau,
* -^64 VI »sind mitternächtige völcker,von denen Homerus irnansang üb.III. lüsä. Meldung thut. Er stellet sie vor als ein volckso niemand nichts ubels zufügt, ohne reichthum lebt, und sich mitmilch von mutter-vferden ernehret. Siehe. Lsüoüüü. in Neh-cüium in dem Wort
Agaunum, siehe 8. NMKILL.
Agaw , Agawi , siehe Agaos.
* sind gewisse wilde in dem fudlichen America, inder landschafft Paraguai längst dem fluß gleiches nahmens.sind starck von leib und tapfer, und da sie selbst niemal faernrauben sie die saat ihrer nachkam, und treiben auch räubere»auf dem fluß. Doch haben die Spanier dieselbe meistentheu»ausgerottet.
* Agazzario, (Agostino) war ein Edelmann, gebürtig vonSrena und in dem Teutschen LoUsgio zu Rom Music virettor-Er hat verschiedenes heraus gegeben, als nemlich: Märig^ÜLrmonioü s ;. L 6. voci anno 1600. Jngleichen AlsäriKKÜL voci con un äislogo s ü. voci, un Lsllvr^Ie s 8-snno 1602. welche beyde wercke zu Antwerpen gedruckt wordensind. Er hat auch 4. t. und 8. stimmige milleu, auch 8, stilN'Mlge pjalmen, und äislogicob couLsmus von 6. und 8. stimmengesttzet, auch verschiedene morsnen drucken lassen. Viä.
ck?? bibl. clgtl. p. iüii.
* s ein gewisses volck an dem ausflusse -erWei^sel, dessen Agathias und Jornandes Meldung
* Agazzius, (Johannes) aus Pergamo, hat einen tractat a°Oonceptione Virginis geschrieben. X<r»,K-r bibl.
*AabKl, ist ein berg in dem Afrikanischen Staat von OEEr wird von leuthen aus dem volck der Berederes bewohn^/welche in die stadt Oran holtz bringen, und sich als taglolM-gebrauchen lassen. Es ist auch eine wohnstätre gleiches nahmen"auf diesem berg, welche bey 1200. Häuser hat.üb. V. 28.
Agbarus, König zu Edessa, siehe Abgarus.
* Agdamea, wie sie bey Socrate und Callisto XIV,bf'set, oder bey Jvone Argadamia, oder Argdamia, in tnpso? xbitt. XII, 8- oder auch Ganabum in dem jurs Orisnt3ü,stadt in Phrygien, aüwo ehemals ein Bischofs Optimus fou sWesen seyn.
Agde, lat. AZstba oder llgNüoxoüs, eine stadt nebst eins^Hafen im niedern Langucdoc, an dem fluß Eraut, wo derstm ^den Golfo von Lyon fällt, 1 z. Französische meilen von W"/incNlier gelegen. Sie hat einen Bischofs, welcher sich zugleich e^eGrafen von Agde nennet, und unter Narbonne gehörenist eine Colonie der Marseiller, und hat vor zelten unter ve«comten gestanden. An. 506. ist allhier mit vergünstigfMSposKönigs Alarichs, der der Arianischen ketzerey zugethan wm, ^den rechtgläubigen ein Loncilium gehalten worden.litten an. 1710. auf den rüsten von Langucdoc ländetenMU jhysie diesen ort ein, verliessen ihn aber bald wieder, nachdem 4.rn contribution gesttzet hatten, üb. IV. kün-
II. 5. II. icr. 7«^. bIL XVl. r-
mem. sie I-Mgueä. La-T'k, Kc.