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* Agis, ein Poet von Argos gebürtig, wäre in dem gefol-
qe Könlqs Alexandre des Grossen. Quintus Curtius sagt vonihme, er habe aussert Cherilo die allerfchlechtesten verse gemacht,die man jemalen gesehen. Agis, Cleon Cilicius, samt einigen an-dern schmeichlern dieser art, waren viel besser indes Königsqunsten als seine eigene Generalen; dann dergleichen keuche er-huben ihn bis in Himmel, und sagten aller orten öffentlich, Her-cules , Bacchus, Castor und Pollux werden diesem neuen gottden ersten platz überlassen. , üb. VIII. s. 5.
* Agis, ist der nähme eines Griechischen Hauptmanns, so
für Cyrum wider seinen bruder Artaxerxem stritte, und, nach-deme er von Tissapherne gefangen, dem König überschicket wur-de. üb. Vll. c. 18.
* Agis, hatte nach Achenäi lib. XU. bericht eine artem cu-linarem geschrieben. Diejenigen, so vormals über dergleichenMaterien schrieben, waren keine bediente, gleichwie die heutigenkoche find, sondern leuthe so die guten Mein liebten, sich be-flissen selbige zu erforschen, und sich nicht schämeten vor fchleck-mäuler gehalten zu werden. Agis wäre einer von dieser an-zahl, und wäre sein schleckmaul so bekannt, daß ein Poet seinerzeit in einem epigrsmmins mit chme schertz triebe, und seinenknechten befahl, alles wohl verschlossen zu halten, damit sie Agisnicht überfalle und die blatten läre. Dieses exigrsminL ist beyeben diesem Orammariso lib. VIII. zu sehen.
* Agisvmba, ein grosses land in Africa gegen mittag, wel-
ches sich bls über den LguLwrsm erstrecket, und unterschiedlichelandschassten in sich begreift. N-,/. Heutiges tags wird es Zan-guebar von dem Wort 2-mgue, welches schwartz bedeutet,genannt, weilen die einwohner dieser gegend solche färbe haben,/oa-r Lor-o/o V al, Siehe Zanguebar.
* Agitaki, ein ansehnlicher flecken in Africa in Guinea, sie-ben meuen von dem sogenannten vorgedürge der dreyen spitzengelegen. Die Portugiesen nennen diesen flecken Aldea äs Torto,und die Holländer Commendo, so aber unterschieden ist von ei-nem andern ort, der auch Commendo genennet wird, und sehrweit von jenem in dem gebürge liegt. Mitternachtwärts vonAgitaki ist ein sehr lustiger wald, dardurch ein dach mit sehrschönem und klarem Wasser fliestet.. Nirgends sind die garten-früchte und gemüse in grösserem Überfluß und in wolseilermpreis zu finden, als um diese gegend; so wird auch allhier eingrosser Handel mit gold getrieben, welches aber durchgehendsmit kupfer vermenget ist. Die sischerey befindet sich allhierebenfalls in einem blühenden zustand, sintemalen alle tage desmorgens sechzig bis achtzig fahr-zeuge auf den fischfang ausfüh-ren , die jedesmal mit einer grossen menge fischen gegen mittagwieder zurück kommen. Davity meldet, daß die einwohnere vonAnta, Edem, Wassa, Commendo rc. dieweil bey ihnen we-nig kauff-handel getrieben wird, hieher zu kommen pflegen, umdasjenige, was sie vonnöthen haben, zu kauffen.
, c. 4.
* , wurden gewisse Officirer genannt,
welche von der Englischen armee, während der unruh so im jähr164z. in diesem Königreich sich ereignete, erwehlet wurden, umden nutzen des kriegs-volcks zu unterstützen. Cromwel verbändesich auch heimlich mit dieser gattung leuthen, welche mehr alsder Kriegs-Rath sechsten vermochten, und so gar den Stand unddie religion zu verbessern, vorschlage thaten. , üistoi-
re äL8 rroubles äs la OiAnäe-LrstsMe.
* Actiulfus, oder Euilpus, der fünfte Bischoffzu Halber-stadt , wohin er an. 888. aus dem kloster Corbey beruften ward.Er besaß den Bischösslichen stuhl bis an. 894. da er unterwcgensauf der reife nach Rom starb, kl-r-v.
* Agiurd, cin vorgebürg oder Capo in der provintz Zangue-
bar, welches zwischen dm stadten Bais und Tahana , derendie erstere gegen mittag, die andere aber mitternachtwärts ge-gen Sofala zu gelegen, Herfür gehet. Dieses vorgebürg ist we-gen denen wurbeln, welche, wann man sich nicht davon entfer-net , die schiff an sich ziehen, sehr gefährlich. bibl.
Orient.
* Agla, lat. ssgl-L, eine stadt im Königreiche Fez, in Afri-ca in dem mittäglichen theile der provintz Haspat am fluß Guar-ga, zwischen den stadten Fez und Arzille gelegen.
V1Ä. MkE»/. äetbr. äst.
* Acklab, Ibrahim Ben Aglab, ward von dem CalifHa-.run Raschid als Gubernator in Africam geschickt in dem jährder Hegira 184. und Christi 800. Er führte sich aber ehenderals einen souverainen Herrn, als aber, als einen Gubernato-ren auf, und nähme ein grosses stuck landes für sich und die stei-nigen ein. Seine nachfolgere blieben eines guten theils von A-frica unter dem nähme der Aglabiten Meister, bis in dasjähr 296. der Hegira, und Christi 908. Ziadat Allah, der letzteFürst von diesem gcschlecht, ward dazumalen von Abu Abdul-lah, Mvhtasseb Billah aller seiner staaten beraubet, und nach-dem« er in einer Wacht das leben eingebusset, ohne, sovielbekannt rk, erben zu hinterlassen, erlösche in seiner person dieDynastie der Aglabiten, welche also nicht länger als ohngefehrn2. jähr gewahret hatte. Es ist über biß in acht zu nehmen,daß dre Aglabiten eigentlich m Africa nur dasjenige land beses-sen haben ,sso sich von Egypten an bis gen Tunis erstrecket;dann die Edrsstten besassen den übrigen rest der Barbarey, samt
Fez, Tanger, und allem deme so zu denen, provmtzen Maurr-kamen und Numidien gehöret. Novairi zehlet eilf Fürsten ausdem geschlecht der Aglabiten; Ebn Batrick schreibet, daß Zia-dat Allah , nachdeme er geschlagen worden, sich in Egypten,und von dar mit seiner gantzen familien naher Ramla in Pala-stina gezogen habe, aüwo er auch gestorben seye. O'üerLe/or,
bibl. Orient.
Aglais , eine tochter Megaclis, welche so ungewöhnlich essenkonte, daß ihr kaum io pfund fleisch und so viel maas wein zueiner Mahlzeit genug waren. c?^/. üb. V. c. 19.
Aglais, Aglaja, siehe 6rarig°.
Aglajus, siehe Aglaus.
Aglaonice, siehe Aganice.
* Aglaophon Tbrssms, ein Mahler, lebte in der xe.
Olymxi-uie ohngefehr 420. jähr vor Christi geburt. Plinius se-tzet ihne unter die berühmtesten seiner zeit. Es wurde seinenwercken sehr starck nachgefragt, wiewolen man zu seiner zeltnoch keine sonderliche wWnschafft der färben hatte. Er wartder vatter und lehrmeister Polygnoti und Aristophonis, welchein ihrer kunst demselben nichts nachgaben und ebenfalls be»rühmt waren. IVrn. lib. XXXV. c. 9. Dio. orat-
50. üb. XII. c- iv.
* Aglaosthenes , ist der ambor einer Historie. der in-
sul Naxus, und wird von Germanico über die xüTnonieoassrati und von Hygino in seiner poetischen sternseher-kunst ange-zogen. Lactantiuszeuchtdiesen -mrüorem mit eben den WortenGermanin an: Was sie aber von ihme angeführet, kan sichnur in ein poetisches werck schicken. Derowegen glaubtman, Aglaosthenis werck seye von dieser art gewesen. Vielleichtkönnte es eben derselbe Agathosthenes seyn, von denie Germa-niens die Asiatischen vers anzeucht; dann biß wäre nicht das er-ste mal daß man seinen nahmen veränderet; was auch unsereMuthmaßung stärcket, ist, daß der Agathosthenes, dene Gck-manicus, und Aglaosthenes dene Hyginus anführet, von glei-cher fach handeln. Über das fo schicket sich dasjenige, so W?nius von Aglaosthene anzeucht, eben so wenig für die irENaxus als die übrigen Asiatischen iniüln. Man darf dennochnicht gäntzlich versichern, daß Agathostenes, von dem TzEsagt, er habe etwas von den außerordentlichen gestalten -umenschen geschrieben, dieser Aglaosthenes seye, von deme hmgeredt wird. üb. iv>
Aglar, eine stadt in Friaul, siehe Aquileja.
Aglaura, siehe Agraulos.
* Aglaura, eine tochter Actäi, des ersten Königs in AtlstM
brachte dieses Königreich Cecropi ihrem ehemann für das HArath-guth zu. Sie erzeugte von ihme einen söhn nahmens SAstchton, welcher starb ehe er seinem vatter in der regierung >Efolgen konnte. Ihre töchtern waren Aglaura, Herse und PA.drosa. Apollodorus giebt Aglaurä und ihrer tochter denmen Agraulä. in ürr.
Aglaus, oder Aglajus, ein mann zu Psophis in ArcakEwelcher wegen seiner vergnügsamkeit bey feinem wenigen verM'gen von dem orsLulo"glückseliger als Gyges gehalten wordAEr jöll niemals die grentzen feines selbes überstimmen hcr^p'a/. üb. VII. c. I. ex. 2. üb. VII. c. 46.
* Agliardus, (Bonifacius) an. 1612. zu Bergamo indA
Venettanisthen gebohren, hatüeötiones äiverLrum 8cierMIUM geschrieben. bibl. vet. K nov. ' ^
Aglibelus, ein abgott der Syrer, der nebst noch einem ?,,dern abgott Malach-Belus, sonderlich in der stadt PalM>) .verehret wurde. Von dieftn sind unterschiedene meynnns^-och gehen die vornehmste derselben dahin,daß der eine at>E'^.sonne, der andre aber den mond bedeutet habe. Li/M- ^
' LMig- 5kÄ.cke ÜÜ8 8yr. inlcr. sm. ^
* Zlglibertus , (St) und St. Agoardus, werden ^Mardo in dem marter-buch unter die Märtyrer am 24.^ jhikmonat gesetzet. Der ort wo sie gemarteret worden, »no ^5leiber begraben seyn sollen, solle Creteil ein ort nicht WAMParis seyn. Surius thut von ihren schriften Meldung,aber nicht berühmt sind; und werden diese Heiligen von "alten smüore angezogen. 6«^, vis8 äss 8LiM8. . ..^si
Aglie, ein berühmtes schloß in -er Savoyifchenschafft Canavese. Es ist auch der nähme eines der vorN-mack^geschlechter, daraus in dem XVII. Lc. Octavius äsä'Aglie,Marquis vonSt-Germain und St.Damianschall und Groß-Stallmeister des Hertzogs von Savoyen-^Mverneur zu Turm, und Admiral des ordens vonund St. Lazarus gebohren worden. Man sagt,. dsivvon St.Martin und von Valperque von dem Komgeherstammen. Sie waren sonst sehr mächtig, und hauen ^schlösser in Canavese und Ivrea inne, wostlbstsie rhcernu Keine gute anzahl besitzen. In dem kriege der vo
bellinen hielten es die von St.Martin mit den GueM-r 1Valperque aber mit den Gibellinen. ^ftiE!,
* Aglio, 1-r Lsr-, äeü^tzüo. Also werden die uvL^sche
der alten stadt Algidum genannt. Sie sind in dem , pogebieth nahe bey der stadt Frescati, ausdem berg ewnicht weit von einem gehöltz, so man la telvs ä üs"gelegen. Hknzo,. ^