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Erster Theil. A - Be.
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ser verwandten schlossern und landen nur ein gewehr gezuckek,ergienge, als über die Missethäter selbst, die bekannter Massenausser dem einigen Rudolph von Wart, und seinem knecht Wal-ter Russeling gleich zerstoben, und keiner derfelbigen iemalenbetreten worden. Es ist auch an deine, daß diese Königin beyherannahendem alter sich darüber ein gewissen gemacht, unddeswegen nicht Minder die denen zur raach ihres vatters gelobte-ren entzogene Sucher, als den aus Ungarn mitgebrachten schätzdem kloster Komgsfelden, so ihr frau mutier, Königin Eli-sabeth, auf der statte, wo König Albert verschieden wäre, ge-stiftet , zu eigen übergeben habe. Sie brachte darinnen dieübrige zett ihres lebens zu, und starbean. iz; 4 . wiewol ande-

re m 64. setzen, Birckens ehrensp. stb. II. c. 8-6c

9. lib. III c. II. a Isms ftullr. p. 27;.

ckron. Hslv. U. 8 . kkffr/I *

Agnes, gebohrne Hertzogin in Francken, vermählteMarggrafin von Oesterreich, war eine tochter Kaystrs Henri-ei IV. von seiner ersten gemahlin Bertha, die schönste undtugendhaffteste Fürstin selbiger zeit. An. 1080. wurde sie Fri-derico von Hohenstauffen, Hertzoge von Schwaben, wegenseines tapfern beystandes, fo er Kayfer Henrico IV. wider Ru-dolphum, Hertzog von Schwäbelt, fo sich zum Kayfer aufge-worffen, geleistet hatte, vermahlet; welchem sie an. 1090.Fridericum , Hertzog von Schwaben , Kaysers Friderici I.datier, und an. 109z. Conradum lll. fo an. nzy. nach Lo-thario, Grafen von Supplinburg, Kayfer worden, gebohren.An. noz.ward sie in den wiitwen-stand versetzet, da im fol-genden jähre Leopoldus IV. der gotisfürchtige oder heilige,Marggraf zu Oesterreich, sie zu einer gemahlin erwchlet, undmit iyr i8- Ander gezeuget, davon 2. Printzen und 5. Printzeßin-nen m der kindheit gestorben, die andern aber zu erwachsenenjähren kommen, und an Kayser-Königliche und FürstlicheHaufer vermählet worden; fo, daß sie eines Kaysers ur-enckelm,enckelin, tochter, schwester, Mutter, groß-mutter, älter-mutter,vor-und ur-älter-mutter, auch durch sie die beyden alten Fürst-lichen stämme Schwaben u. Oesterreich mit einander bis in 6.glieder fortgepfiantzet worden. Bald nach ihrer Vermählungwar MarggrafLeopold bedacht, eine kirche und kloster zu bauen,-und als er sich mit ihr auf seinem schloß Kalenberg bey Wienwegen des ortes hierzu unterredete , nahm ihr der wind ihrenschkyer, welchen er y. jähr hernach in dem walde auf einemhollunder-strauch angetroffen, und an demftlben platz das be-rühmte kloster Neuburg an der Donau an. 1114. zu bauen ange-fangen. Sie starb an. 114;. Dirck. ehrensp. Iib.ll. c.2. Gchar-rer, leben des Heil. Leopoldi. sä sn. 114;.

Agnes , Hertzogin von Meran, war eine gemahlin OttonisII. Grafen von Orlamunde, und zeugte mit demselben einensöhn und eine tochter. Nachdem sie aber an. 129;. in den witt-wen-stand gesetzet ward, und sich auf ihrem wittwen-sitze Plaf-senbucg aufhielt, verliebte sie sich in den Burggrafen zu Nurn,berg, Albrechten den schönen. Als nun dieser zu verstehen ge-geben, daß der nicht ungeneigt sey, sich mit chr einzulassen,wofern nicht 4. äugen in dem wege stünden; so fastete sie den ent-schluß, durch ermordung ihrer beyden zarten Ander, sich einenweg zu dessen gegen-liebe zu bahnen, und durchstach denenselbenmit einer langen nadel die würbe! auf dem Haupte, daß sie plötz-lich des todes waren. Mein es blieb diese that nicht lange ver-schwiegen , und kam es dahin, daß ihr statt des gehofften ehe-bettes, in der stadt Hof ein ewiges gefangnis zu theil wurde.Die cörper der ermordeten Ander begrub man m dem klosterHimmels-Cron, allwo sie noch in dem XVI. IKculo fast unver-sehrt sollen zu sehen gewesen seyn. , cstrcm. moa.

6erm. x. izi- iZ4-

Agnes Sorel, insgemein die schöne Agnes, oder auchdie schönste der schönen genannt, war aus Touraine gebür-tig , und Königs Caroli VII. in Franckreich maitresse. Ihreschvnheit wird als gantz unvergleichlich beschrieben, darnebenaber ihr nicht weniger verstand und großmüthigkeit beygelegt;wie sie denn gegen die Konigin sich so klüglich aufführte, daßdiese sie gar gerne leiden konnte. Sie war auch gegen die armenund gegen die Geistlichen sehr freygebig. Insonderheit wirdvon ihr gerühmt, daß, als der Komg in dem damaligen elen-den zustande wegen der Engelander , die fast gantz Franckreichinne hatten, und Orkans belagerten, sich entschlossen, nachLanguedoc und Dauphins sich zu rettriren, sie ihn zu tapfererfortsttzung des kriegs angeftischet, und da er hernach sehr vielreit bey ihr zubrachte, und die staats-und kriegs-sachen nachläßigführte, sie ihn gebaten, er sollte eine zeit lang die liebe gegensie bey feite fetzen, und den krieg tapfer ausführen. Der Dau-phin , so nachmals Konig worden, unter dem nahmen Ludovi-cus XI. konte sie gar nicht kerben, nahm auch einmal daher einenvorwand,sich vom Hofe zu retiriren,wrewol er solches aus staats-absichten that. Sie starb den 9- kbr. an. 14;--. und hielte nochauf dem tod-bette eine rede von der ertelkert der schvnheit. Einigegeben dem Dauphin schuld, daß er Je mit grfl vergeben lassen.Danr'e/, IM. äekrsnee Lom. II. eol. 1054» 1207.1209. ley.

Agnes, (St.) ist eine Heilige aus der anznhl derjenigen,deren nahmen sehr berühmt,ihre Historien aber sehr ungewiß sind.Die beschreibung ihrer marter, fo uns unter dem nahmen desH. Amdrosii bekannt, ist untergeschoben; und tonnen wir vonihro nichts anders wissen, als was uns Prudentius in seinem14. lobgesang, und St. Ambrosius in seinem buch von den

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jungfrauen berichtet. Daraus können wir nun fo'gendesabnehmen: Daß nemlich diese jungfrau, als sie kaum 12. oderi;. jähr alt gewesen, den nahmen Christi zu Rom offemuch be-kannte , deswegen auch nach vielfältig ausgestandener marterzum tod verurtheilt worden seye. Prudentius erzehlet, daß als derRichter sahe, daß sie ohngeacht der Peinigung dennoch beständigim glauben verharrete, wollte er sie zu jedermans gespvtt an ei-nen öffentlichen und schändlichen ort setzen lassen, wovon sie aberdurch ein wunderwerck bewahret wurde, weilen der erste so siransähe, mit blindheit geschlagen ward und halb todt zur erdenfiele. Man will versichern, diese Verfolgung feye ihro von einerpersvn, die sie zu heurathen begehrte, deren sie aber solches ab-schlüge , mit bedeuten, sie wolle niemand als JEfum Christumzum Bräutigam haben, verursacht worden. Es ist ungewiß Mwelcher zeit diese Heilige gemartert worden. Bollandus haltetdafür, es seye unter Aureliano in dem III. steculo geschehen;der k. Rumart ein Benedictiner aber haltet für viel wahr-scheinlicher, daß sich solches im jähr z 04. zugetragen habe. DerH. Hieronymus in seinem schreiben an Demetriad. sagt: Düseglückselige Wärterin habe sowol über ihr alter als über den Ty-rannen gesieget, und den titul ihrer keuschheit durch den marter--tod geheiliget. Lests Nisrt^r Lgnes ) guse SLtÄtLM vicic L rs-rsnnum, L rimlum csltirscis insrcxrio Lonlecrsvit. Er fu-get bey, ihr leben seye in den Archen aller völckern und in al-len sprachen gelobet worden. Es sagt auch der H. Ambrosiuszu ansang seines buchs von den jungstauen, er schätze sich Mglücklich, daß der tag , an welchem er von den jungfrauen Mschreiben angefangen habe, just auf den geburts - tag der H-Agnes gefallen seye. Der H, Augustmus versicheret in seiner27;. predigt, er habe diese red an dem tag, da die H. Agnes ge-martert worden / gehalten, zu welcher zelt man auch die geburrSt. Fructuosi, St. Augurii lind St. Eulogii, so den 21. jen-ner zu Tarragona in Spanien gemartert worden, feyerlich be-ganzen. An diesem tag ward die St. Agnes auch zu Rom Mfeyert. St. Martinus,Bischoffvon Tours in Franckreich,rete auch, nach dem bericht Sulpkii Severi, das angeden-cken der H. Agnes. In denen martyroloßlis werden zwey feych-tage, einer am 21. der andere am r 8 . jenner bezeichnet. D>rGriechen setzen solchen, in ihren vleaNk, am 14. und 21. be-sagten monats, wie auch noch am z. Heumonat. Man versiche-ret , ihr kichnam seye zu Nomentv begraben, und solle sich amnoch alldorten befinden. Den köpf aber sblle der Papst HoM-rius l. in die Archen St. Iohannis von Latran haben überbrin-gen lassen. Theodorus LeÄor hat gemeldet, ihre religua"seyen unter der Legierung Theodolit nach Constantinopel ubtt-bracht worden ; dahero dann andere haben behaupten wollen isie seyen von bannen in Franckreich und von dort nach ManEin Catalonien versetzt worden. Man vermeynte sie auch!!Utrecht zu haben, woher sie, nach äu Saussar meynung, wc>K-ohne gründ ist, in die Normandie in das kloster Lrsüil-LsE'von bannen nach St. Magloirs in Paris, und endlich MArchen St. Eustachii, so von ansang den nahmen derAgnes trug, seyen überbracht worden. Üb. "

, hymrl. 14. V. , stb. I. äs virgilübM'

c. 2. 8. . e^lst. sä vsmetrlsä. V. lek '

27z. 6c ;; 4. LoLasä, söt. menk. sxrll. 8- ^ '

msrt. Imc. Lattier, vies äes 8slnt8 , 21 . jsnvier.

* Agnes, (St.) von Monte Pulciano in Tofcana, wM .in dieser stadt im jähr 1274. gebohren. Sie träte in dem ,,jähr ihres alters in das kloster der Nonnen, welche Väcbmsnennet wurden, werkn sie ein lcsvulsrs von grobem leMM'j-trugen. Sie wäre Kellnerin in diesem kloster zu Monte v ^ciano, nachgchends Aebtißin eines andern klosters gleiche? ''-ch-mens zu Poceno, einer stadt der Graffchafft Orvieto. Sie^tete nachgchends ein kloster zu Monte Pulciano nach der §il,des H. Äugustrnr und deranordnung des St. Dominier an^vewo sie den 20. aprrl. izi?. gestorben. Dieses klosterdurch länge der zeit baufällig, also daß man die ^ Mnen gebliebene Nonnen in das kloster St. Paust nachwelches im jähr 14;?. dem Dominicaner-orden emger"-^»wurde, übersetzte, wohin auch der kichnam derH.Agnev^Bbracht worden. Der Papst Clemens VII. gäbe den erlEUei»von Monte Pulciano erlaubnischas fest der H. Agnes auch' M->vorihrercanonisirungzufeyeren. ClemensVIII.billlgteruderbares olbLmm, so dieser Heiligen zu ehren angeordneteserlaubte ihr fest zu feyeren, und liesse sie auch dem Rom ^ ä?martyrologio auf den 20. april einverleiben.

Isüite ftsnes, spuä LarLr, vies äes bsm -

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zur beständigen bewahrung ihrerwogen worden. Als sie nun ihre eltern verhcuratyenflöhe sie in manns-kkidern in eine hök neben dem Cm jB'kloster Vorts Losli, wo sie in die 20. jähr gelebet. T>erist ihr heilig. vxe/b^

* Agnes , Gräfin von Revers, Auxerre und Tonn^^isgchends Kayserin von Constantinopel, eine tochter Wdieses nahmens - ' - '

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........ , Grafms von Revers und Äüxerre / ^dAsttt

hauda von Burgund. Konig Phistppus Augustus ^ ^poojk un iahr i i 84 . an Petrum II. Herrn von Courtenay,Eu Msie die Grafschafften Revers und -a j

Constantinopel, deme