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an 1602. daselbst erlitten , und worauf Kor,ig William gantzIrrland unter seinen gehorsam brachte, bekannt ist.
Ackrimonte, tat. 6rumentum, eine stadt in Italien, inder Provintz Basilicata, war vor diesem eine ansehnliche grossestadt mit einem Bischoffthum, das nunmehro dem zu Marstco
einverleibet ist.
* Agrinium , eine stadt in Aetolien, zwischen Acheloo und
EVM0. V. 7. XIX.
* Agriomela , oder Gelamdria , auf Latein 8vercbius,
ist ein fluß in Griechenland, der seinen Ursprung auf dem bergMezzovo hat. Er fleußt durch Thessaliam oder Iannam, nahean den grentzen Livadiä, und ergeußt sich zu unterst in den Meer-busen von Negroponte, an dem ort, welches man Golfo äe Zet-ton nennet. IVrc-o/a,
* , ein fest, so man alljährlich in Böotien dem
Baccho zu ehren feyrete. Der Ursprung des nahmens dieses fe-stes kommet von einem der verschiedenen beynahmen, so manBaccho ehemals gäbe, und deren einige zu seinem lob, andereaber zu seiner schände gereicheten, alle zusammen aber die ver-schiedene würckungen des Weins andeuteten. Rühmliche nah-men des Bacchi waren , d. i. still , sanfkmüthig:
, d. i. der freude verschaffet. Schmähliche nah-men hingegen waren , d. i. grausam
und wild. Plutarchus, welcher dieses festes üb. VIII. symp.auieli. I. und in l-iuslli. 6rsec. gedencket, hat die verschiedenebeynahmen des Bacchi, in dem leben Antonii, auf eine ange-nehme weise auf Antonium gezogen , wann er seinen einzug zuEphesus beschreibet. Übrigens sehen wir aus obgemeldtenzweyen stellen Plutarchi, daß die weiber an diesem fest den Bac-chum als ob er entflohen wäre zu suchen pflegten, und endlichsagten, er halte sich bey denen Nulls verborgen. Nach gehal-tener Mahlzeit legten sie einander rätzeln vor.
* Agriopas, ist der nähme eines -wrboris, welcher eine be-schreibung der Olympischen spielen aufgesetzt. 11b. VIII.L. 21. Ein gleicher nahmen wird auch Cynari gegeben, welchernicht nur ein erfinder der ziegeln, der metallen, wie auch derzangen, sondern auch des Hammers, Hebels und ambosses ist.IVr». 11b. VII. L. z 6.
* ' ein errichtetes volck in dem occidenta-lischen theil Aethiopiens, welches von nichts als löwen und Pan-thern leben, und einen König mit einem aug haben solle. Ptole-mäus setzet diß volck in Indien disseits an dem Ganges. 5o/./Vo/.
Agrippa , (Silvius) König der Lateiner, hat dem Meri-no in dem Reiche gefolgt, und 40. jähr regieret. Ors». tta/i-eaw. 11b. I.
Agrippa I. und II. siehe Hewdes.
Agrippa , ist ein nähme vieler berühmten leuthe in Romgewesen, der ihnen von der art ihrer geburt soll beygeleget wor-den seyn, wielib. VII. c. 8- bist. nsr. und ^4. noer.Httio. 11b. XVI. c. 16. berichten. aber in 8olin. will
behaupten, daß es unrecht, und Agrippa ein Griechisch Wortssey, das von und zusammen gesetzt. Ohne diegleich folgenden sind noch 2. Bürgermeister dieses nahmens inRom gewesen ; nemlich Haterius Agrippa so 22. jähr nachChristi geburt N II- 77?- und M- Asinius Agrippa, welcher
jähr hernach L. v. 778. g. L. 2z. mit Cosso Lentulo Ifau-rico dieses amt bedienet. in lEs Lonlul.
Agrippa, (Menenius) war L. U. 251. ss. N. ;48i. N L.;oz. Bürgermeister zu Rom, und beschirmte die Republickso-wol mit den waffen, als mit seiner beredsamkeit. Er erhielteinen wichtigen sieg wider die Sabiner, welche bis an die Pfor-ten von Rom streiften. Das Römische volck, als es durchübermäßigen Wucher der reichen in grosse schulden gerathen,und sich wider dieselbe Nil. 261. NN. /491. NL. 49 z. em-pöret hatte, auch die stadt deswegen verlassen wollte, besänf-tigte er nicht minder durch seine kluge reden, als indeine er ver-mittelst seiner krafftigen Vorstellungen den Römischen Rath, unddie reichere burger endlich bewogen, den grösten theil deren al-ten schulden, womit das volck so sehr gedruckt wäre, nachzu-lassen , deraestalten daß künftighin nicht mehr die alten , son-dern die erst nach diesem vergleich aufgerichtete gült-briefe soll-ten krässtig styn, dahero sein gesatz lex novsrum mt-ulanim ge-nannt wurde. Jedoch, gleichwie diese Verordnung in selbigerzeit und damaliger äusserster gefahr des vatterlandes durch dienoth mochte entschuldiget werden, also thäte sie hernach zumehrmalen schaden, indem die in schulden steckende sich immerum einen solchen Agrippam und novas mknlas umgesehen,und durch solches unbilligste begehren viele aufrühren, jagar bürgerliche kriege erwecket haben. Dieser Agrippa starb ingrossen ehren , aber bey so wenigen Mitteln, daß die kosten zuseinem begräbnis von dem volcke meisten hergegeben werden,an.262. nach erbauung der stadt Rom. O/s». L«/,c.iib.Vl. sm.
Xom. Lrv. IIP. n. c, i6,;2,;z. tVor. llb.I. c.21. Lc. *
.Agrippa., (Marcus Vipsanius) Römischer Bürgermeister,Kayfecs Augusti, der ihm ferne tochterJultam zum werbe gegeben. Ob er sich zwar seiner ankunftErachte er es doch durch seine eigeneVerdienste aufs höchste. Denn er war ein vortrefficher kriegs-mann, und rn allen semen Verneinungen ließ er eine fonderlt-
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che klugheit blicken, welche allezeit mit einem glücklichen ausgangbegleitet wurde. Es hat ihm der Kayser Augustus selbst stimregierung zu dancken gehabt, die ihm derselbe durch die wlde»Sext. Pompejum und M. Antonimn erhaltene siege erworben«Als Augustus damals seine 2. besten freunde / den Mäcenas unvden Agrippa, gefraget, ob er das Reich vor sich behalten, oderob er es dem volck, oder dem Rath wieder übergeben sollte, Mdieser gerathen: er sollte die alte freyheit wieder einführen >Mäcenas aber das gegentheil, welchem auch Augustus gefolger«Indessen hat er sich dergestalt auf den Agrippam verlassen, daAals er einmals sehr kranck war, er niemands anders, als ihn zürnReichs-nachfolger haben wollte. Er starb in dem ? 1. jähr sernefaltere, eben zu der zeit, als er einen zug nach Pannonien vor-hatte. Er hat die stadt Rom mit schönen gebäuden ausgeziernund unter andern einen runden tempel vor alle götter aufgeführtwelcher daher Pantheon , jetzo aber 8. Nsrla la roeonäa geran-net wird. Er hat selbst sein leben aufgezeichnet, welches aberverlohren gegangen. 11b. II. lib. iu-
IV.VI.VII. OE. 11b.XllX.IssH. L llv. lib.XVI. c-l»-
* Agrippa, (Furius Medullinus) wäre in dem ;io. jaNnach erbauung der stadt Rom, 444. jähr vor Christi geburnBürgermeister samt T. Quintio Capitolino. Unter diejeinBürgermeifterthum verheereten die Vollcl und Lgul das Römi-sche gebieth; sie wurden aber bis in ihr land zurück getrieben«Zu gleicher zeit wurden die Römer von den ssrlciis undribus zu Medö-richtern erwehlet, die Römer eigneten sich Edie streitigen länder sechsten zu. 7/?«,
onomsstlcon , p. ;6i. und zür. , in rmn°st. ..
* Agrippa, (Menenius Lanatus) ein groß-sohn MenerM 'war Bürgermeister im; 17. jähr nach erbauung der stadt Rom'4; 7. jähr vor Christi geburt, samt T. Quintio Capitolino. un-ter seinem Bürgermeisterthum ereignete sich die conspirationv^Spurii Melii, welcher, um sich des volcks gunsten zuzuziehen'und dadurch zu dem Königreich zu gelangen, eine sehr grobmenge frucht austheilen wollte. L. Quintius Cincinnatus Mimde alfobald zum vickarorL ernennet, welcher Servilium HEzum Obersten der reuterey annähme; dieser tödtete Sp.lium mit eigener Hand, und wurden also die Unruhen, so Abesorgen waren, gestillet. Agrippa ward einige zeit vorhero EIriumviro erwehret, um eine colonie in Ardeam zu führen. 7.Ware auch zweymal Vrlbunus mllltum cuui Lonlulsri poeeM 'Der nähme Lanatus wurde seinem groß-vatter gegeben,ward dem gantzenPatricischengeschlecht der NeneniorumM.mein. Valerius Maximus thut auch eines L. Menenii AgrM^Meldung, aber ohne seiner ämter, noch der zeit zu welcher ,gelebt, zu gedencken. />,». lib. IV.
Lb. VII. c. 8- K
Agrippa, M. Vipsanii Agrippä und der Julia söhn.war unverständig und von groben sitten. Weil nun AugE,dessen groß-vatter, seine Ungeschicklichkeit nicht leiden,kEbrachte er es dahin , daß er durch das urtheil des RoMM^Raths ins elend aufdie insul Planasia verwiesen wurde. -VMrius aber, sein stief-bruder, als er zu der regierung kam, »eygar umbringen. Nachmals gab sich einer von des getoomAgrippa sclaven, der ihm etwas ähnlich sahe, vor diesen ^glückseligen Printzen aus; er ward aber ergriffen, und nach m ^gefuhret, allwo er, nachdem er seine betrügerey erkennet,beseht Tiberii, heimlich hingerichtet worden. Üb. c-II.LNN. Ow». 11b. I.VI.
rippa, (Henricus Cornelius) wurde an. i486.L^^,
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am Rhein aus dem edlen geschlechte derer von NettesheAA,bohren. Er ist wegen seiner gelehrsamkeit und subtilen vm «,des sehr berühmt gewesen. Etliche haben ihn der sckE §>-künftlerey halber verdächtig gehalten , weil er allE §§nen schwachen Hund mit sich herum geführt; andere abergantz frey gesprochen. Ausser zweifel ist, daß er mit sE''gemeinen verstände und gedachtnis alle wissenschast^'leicht begriffen,- auch nicht weniger in der Theologie,risprudentz, Medicin, Philosophie und sprachen, dereN^cverstünde, wohl erfahren gewesen. Er ward an. 15°?. flsder heil. spräche zu Dole, und erklärte des Reuchlim bv^eVerba mirilleo. Von bannen gieng er in Italien zu derKaysers Maximilians und hielt sich etliche mal ungemeui .pund klüglich. Nach diesem ließ er sich wieder zum krot- x .^1Pavia annehmen, und kam mit den gelehrten leuthen V /Mdss-Er<rtmo,Melanrkitbnne,piiN^ira Nwe rc. M >
Trithemio, Erasmo,Melanchthone,Ludovico Vive rc.liche bekanntschafft. Als er sich aus Italien weg begebcw' Allman ihn an unterschiedenen orten zu befördern; er M,aber die stadt Metz, woselbst er an. 151g. das amt einesAdvocaten und Redners der stadt verwaltete. Doch we»^ Wdaselbst mit den Mönchen nicht vertragen konnte, bega^A,an. izao. nach Cöln, und von dar folgendes isthr Da-hatte auch Hoffnung, eine pension von dem Hertzbg^ gMvoyen zu erhalten, welches ihm aber fehl schlug. An. Ast. prEer nach Freyburg in die Schweitz, in der artzney-kmin i. ^ per>'ciren: und das folgende jähr nach Lyon, woselbst er HKsion von dem Könige Francisco erhielt, auch Letb-nw ^ asdessen mutter, der Königin Louyse, wurde; er verloyr Zubald ihre gnade, und muste sich von allen verlassen >eoNAedevlein es wurden ihm wider verhoffen an. 1529.ansehnliche Bedienungen aufgetragen : denn er wA^- ,er^von dem Könige Henrico in Engelland, von dem c.» ^ r-Kaysers, von einem Italiänischen Marchestn,