Band 
Erster Theil. A - Be.
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165
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' Gouvernüntin der Niederlandeventitiilrin-a k».7.!r.dlc letzte vartkie erwetzkke, und tualeick

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gesangms gewvrffen wurde; doch bis an. °

und begab er sich nach Cölu, h«It M Lyon kE

Bonn auf. Nach diesem wollte er wieder gezogen, wen

wurde aber in Franckreich aufs neue rn ^wider die mntter des Königs Frauen ^.sollte geschrieben haben. "

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.. etwas anzügliches. ^ . Doch auch dieses mal kam er wiederwendete sich nach Grenoble, woselbst er,in

mag

auch

man aus seiner.-^log-

viel von ihm re. VVrertt, äs 7^^rtk,axol.äs

vll.Nsä.T'i'evec. Ävg. äe8 llom. ulul -

m Zms als in der niedrem m vocw ^ durm r ibor Königlichen mutter in Trauere ch sie i^i ^ ^

vffenhertzigM,-a er ihr vorhielt, wre^ dem rm,

A ^a zu astrologischen walirs gu hauchen wolle'

UM zustande der affairen un geschickt G ' wem^

Äk-iWNm

gestorben. Glückn Rmidaus und Aüard Präsidenten Vachovvom Delchinatversichern, daß erw^en Dvmmieanern ve.Hause zu Grenoble gestorben, und bey von

graben worden. 8 ^k. ^ , -in sehr gelehrter

Agrippa, mit dem zunchmen Astor^iano^ChrOlcher seribent im II- iMulo unter geschrieben > uhat wider den ketzer Bafilidem ll, 5 /,,nich an den tagWege,alle seine W undvetrüaereyen garben«^ -^ ich.lll -b -welche schrift jedoch veäohren gegangen. äslum.

LLLi. c«ve. , ... . Nitter, wurde

* Agrippa, (VibuleniM ein RowmW^^geburt, un-

unter derregierungTiberii, ;6. zahr.stach.^-x.Pavmu ange^ter dem Bürgermeistrrthum Q. Plautn und es m der

klagt. Weilen er aber besorgte, man pratiquen an-

eriminal-vrocessen zu geschehen vßegt, erwarten, sondere

wenden, so wollte er seinen sententz mcht «^ ngchdeme du

vMete sich sechsten m gegenwart der RM slck hatte em Wtz-

?Sager ihre riaa vorgebracht hatten. Das ^ es sahe,

^es bedamen über diese that; nvch mch -Morsten ward ,daß der halb todte Agrippa m das gefMNwn^ üb.

Ewv man ihn erwürgte, o-s. llb-

' i. c. 40. Mvsta,

* Agrippa, (Fontechss, wäre Gubernato gewesen,

uachdeme er vorhero ein lahr lang?roconch Römische

A der zeit als Vitckius und Vespasianus r ^ wurde w

Mch stritten im fahr 70. nach Chrlsti g u ^^^ ^^llelch

^umi Gubernament vvnden Sannaten umg von der

ist es eben derselbe Fonteius Weivva , weM^^ ^ oa sie vor

Arribonil Ltboms anklaaern war, und beste ^ chro aber

Wremvatierzn einer Vestal-iungftaugMt^ ein heurath-^e andre vorgezogen wurde , vom Kayser ^ ^ Tac-r- m

sthth ernpsienge. Io/ep/>. cks Lello ijuäwL.

Ä'- Hk- aimsl. Ich. II. Domitiani;er

.^.ÄArivva, ein MachsmaricW, lebte zur zur gluck-

henÄ^Eithynwn den r-mov. d^d« monv 0171

bchne anruckete, welches m dem 4. tM, ..i,-

kinchs, so ^fdäs 840. iahr Nabvnassar,s unMurt siele, geschahe,

. —tz. und 92. nach ChriiLlmaZ. Ich. VII. L. j

wit , ein Sceptisther Weltweiser, begnügte sich nü

hkn b^eyen msäÜ8 der LvocchN. das m. n." !>->—-—

M zu zu verwirren, und also mehr verwand an'

^^sihümMr in seinem»' Laertius führet diese l

^ ^rt nach Rom, allwo er vc

^urdr. N? L^Btschoffe von Puy in Languedoe gemaclÄstoo r ^ ^ emsmals willens gewesen sey.

k' L-»,cs» /. Theil.

agr 165

Hme die kehle abzuschneiden, welches ihm aber, wie man vor«giebt, von GOtt geoffenbaret worden, daß also die anschlag desböswichts zurück giengen. Es wäre ihme eine andere zelt gest»tret, da er mit dem märtyrer-tod gecrönet werden sollte. Da,hero geschahe, daß er auf einer rück-reise von Rom nach seinemBißthume bey St. Aggreke samt seinem reis-gefehrten Ursici-na von denen Heyden erschlagen wurde; Ihre leichname wur-den daselbst begraben, nach der zeit aber nach Puy verleget,und wird der 1. febr. ihnen ftyerlich begangen. l/«rv.

* Agrippias, eine stadt in dem stammen Simeon, welcheHerodes Äl-iMus von neuem erbauen ließ, und ihro, zu ehrenseines sonderkarn freunds Agrippä, den nahmen Agrippias gab../o/ex^. üb. XIII. c. 21. Vorhero wurde sie Anthedon, nachge-hends aber Darvn genannt, sie wäre eine Bischöffliche stadtunter dem Patriarch von Jerusalem. Sie liegt an dem gestaddes Syrischen meers, nahe an den grentzen von Idumäa, vier-zehen feldwegs von Gaza, und zehen tausend schritt von derstadt Ascalon. Einige halten dafür, es seye eben diejenige, welchein dem buch der Lonciliorum Majuma genannt wird. Sie wur-de von Alexandro einem Indischen Fürsten zerstöret, von Ga-binio aber wiederum erbauet. Es wäre noch eine andre stadtdieses nahmens in Asien. Sie hatte emen unter dem Ertz-Bi-schoffvon Sergiopolis stehenden Bischoffen, und gehörete unterden Patriarchen von Constantinopel. Hk-v^r«;.

Agrippina,. sonst auch Vipsania genannt, eine tochter M.Vipsanii Agrippa, von Cäcilia Attica, des Pomponii Atticitochter. Sie war an Tiberium vermählet, welcher sie, ober sie gleich sehr liebte, ü. 17 . 742. L. ÄI. zy?2. L. L. 12. vonsich scheiden, und die Iuliam heurathen muste; hernach verch-lichte sie sich an Asinium Gallum, womit Tiberius, der nochallezeit eine sonderliche liebe zu ihr trug, gar nicht zufrieden war,un- deswegen ursach suchte, Gallum zu beschuldigen, als wenner sich zu des Staats Nachtheil in die regierungs-affairen einmi-schen wollen, worüber derselbe ein gefangnis gewvrffen wurde,und darinnen vor Hunger verschmachten muste.Sie ist die einzigevon des grossen Agrippä kindern gewesen, die L. 17 . 772. L. e.19. m ziemlichem alter eines natürlichen todes gestorben. O/o«.Ub. I.IV. I.VII. 6 IVIll. Vao/r. -»nü. 11 b. VI. c. 6. L lib. III.v. 4. Lc.

Agrippina, eine tochter M. Vipsanii Agrippa von der Ju-lia , sd des Kaysers Augusti tochter gewesen, wurde dem Ger«manico vermählt. Sie wäre von einem rechten helden-muth,und von sonderbarer keuschheit, liebte auch ihren aemahl Hertz«lich, und begleitete ihn in allen feldzügen. Nachdem derselbein Syrien gestorben, oder von Pisone, wie man muthmassete,mit gift vergeben worden, kam sie wieder nach Rom, und stell-te wider den Mörder ihres ehe - Herrn einen prvceß an, worin«nen ihr das gantze volck, so den Germanicum wegen seines vat-ters Drusi sehr geliebet, beyfiel, der guten Agrippinä Unter-gang aber dadurch beförderte; denn weil sie Tiberius ohne demwegen ihrer grossen lugenden hastete, beschuldigte er sie unter«schädlicher strafbaren Händel, und verwiese sie ll.i7.782. ll.e.29.auf die wüste insul Pandataria in dem Puteolanischen Meer-busen. Als sie darauf dem Kayser seine grausamkeit stets vor-rückte, ließ er sie durch einen Hauptmann dergestalt mit Mägenzüchtigen, daß sie darüber ein cmge vcrlohr, und endlich vorHunger , weil sie keine speise zu sicLnehmen wollte, ll.. 17 .736.L. L. umkam. v«o/r. §Ä->/o«.^n Tiber. c. 52. «V 5;.

Agrippina, eine tochter Germania und der vorgemeldtenunglückseligen Agrippinä, hat männer gehabt: 1. Do-mitium Aenobarbum, ll. 17 . 781. ll. L. 28. mit dem sieNcroncm, so hernach Kayser worden, gezeugt; 2. CrispumPaßienum, so ein Redner und zweymal Bürgermeister zu Romgewesen, welchen sie selbst, um seine güther bald zu bekommen,umbringen ließ. Kayser Gaudium ll. 17 . 802. ll. L.49. Sie war in einer stadt der Ubier gebohren, die siehernach vergrößert, und Lolcmism llgrippmLm, so anjetzoCöln am Rhein, gcnennet hat. Die Gekehrten ihrer zeit rühm-ten ihren hurtigen geist , und soll sie viel staats - amtier«ckungen über die damaligen begebnisse aufgezeichnet haben; ge-stalt denn Tacitus selbst bekennet, daß er unterschiedliche pgrn-cularia aus ihren Memoiren gezogen, und sich deren in aus-fertigung seiner jahr-bücher gebrauchet habe; doch war sie dabeyüberaus herrschsirchtig. Den alten Gaudium, ob er gleich ih-res vaters bruder war, bethörte sie, daß er sie heurathen , undalles nach ihrem willen einrichten muste, indem sie/eine treuestediener abschaffte, und ihre galans allein herfur zog, umihrem söhn Neroni den weg zu der regierung zu bahnen, wel-chen auch Claudius auf ihr ansinnen an kindes statt annehmenmuste. Wiewol ihr nun prophezeyet worden, daß sie von ihremeigenen söhn Nerone, wann er zu dem regiment kommen sollte,würde umgebracht werden, hat sie doch frech geantwortet: ermag mich immerhin tödten, wann er nur aufden Kayserlichenthron gelangt. Nachdem sie darauf Clauvio vermittelst vergifte»ter erd-schwamme vom leben geholffen , bezeugte sie äußerlicheine grosse betrübnis. Sie trug anfänglich sonderliche sorgM,den jungen Kaysir Neronem klüglich zu unterrichten, und ließzu dem ende den verwiesenen Senecam zu seinem lehrmeister be-stellen. Nachgehends nahm sie sich der gantzen regierung an, undmuste ihr-ederman zu geböte stehen. Aber Nero konnte solchesnicht lange vertragen, und benahm ihr dannenhero die gekegen-heit zu allen staats-vemchtungen; worüber sie in den höchsten un-P ' muth