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4- 2 lauilar, mit dem zunähme äel Oamxo. Henricus H. Kö-nig in Castilien, schenckte seinem »nachten bruder , DvnTello,Herrn von Biscaya, Agmlar äel Lainxn und Castanneda. Dre-ier vermachte an. i; 7 o. in seinem testament beydes Aguilar undCastanneda seiner tochter Maria, die nachgehends JohannemHurtado von Mendoza, Herrn von Mendevil, ehlrchte; alleinbesagter König nahm ihr diese Herrschafften, und gab sie ihrembruder Johanni. Derselbe hinterließ von Eleonora äe 1 a Veja,eine tochter Aidonciam, welche Garciam Fernande; Manri-auez, Herrn von Estar heurathete, und ihm Aguilar und Ca-stanneda zubrachte. Dieser wurde um das jähr 1420. von demKönige Johanne II. zum Grafen von Castanneda, sein enckelaber, Garcias, dritter Graf von Castanneda, so an. i;«6. ge-storben , unter Ferdinandi und Jsabellä regierung zum Marg-grafen von Aguilar gemacht. Siehe Mattriquez.
v. Oranä. in 8pan. p. 192. <L geneal. 20. kam. Ililp. p. i6z.L 16;.
ÄAurlar, Terron äel Lampo , ( Francistus äe ) Bischoff zuLeon rn Spanien,war von Ilrturgr oderAnduxar gebürtig.Nach-dem er die Theologie gelehret, wurde er Hof-Prediger bey Phi-Irppo II. in welcher bestallung er sich sonderlich bekannt gemacht.Hreraufwurde ihm die theologis. mlxeÄion zu Granada anver-trauet , von bannen er zu dem Bifthoffthum zu Tuy, und end-uch zu dem von Leon beruffen worden. Er hat einen unterrichtvor die Prediger nebst andern schriften verfertiget, und ist den1;. mertz an. 161;. gestorben. ^k»co«. bibl.
* Aguilar, (Alfonso)von Corduba, wurde an. 1697.
von Innocentio XII. zum Cardinal und Groß-Inguistwr vonSpanien ernennet, ehe er aber noch die gewöhnliche bulle dar-über erhielte, war er schon in seinem 46. jähre zu Madrid 16-9.todes verblichen, bibl. Hilp.
* Aguilar, (Caspar äe) von Valentin gebürtig, lebte im
XVI. lu-culo, und war bey dem Grafen von Chelva 8seretarm8.Er hat unter andern Lxxuilion äs los Norileos äs Lspania,wie auch einige comödien geschrieben, bibl. Ililp.
* 2 lguilar, (Francistus Lopez äs) ein Priester des Malthe-ser-ordens, von Madrid, hat zu ansang des XVII. Lculigelebet, und Lxpoiiulationem spongise ä kerro lurriano Ka-mila evulgstL pro lupo ä Vs§s Oarpio , Loetarum Hispani-ekrincixe, ingleichen OneiropXgnion, üve inlomnium luäicrumsäverms eunäem Kamilsm I-upo-Uast^gem gesthrieben.
/»». bibl. üilpan.
* Tlgmlar, (Johannes äs) ein Poet von Rute in Cordua,der ohne Hände aebohren worden, und an. 1^4. im 60 jähreseines alters verstorben ist. Er hat Lpistolas barinas und Oar.Mins misceüa verfertiget. bibl. Hilp.
* Aguilar , (Petrus Sanchez äe) aus dem XVII. steculo,
zu Iucatan in West-Indien gebohren / woselbst er auch veea-MS, ingleichen Larionicus und Prediger zu Carras gewesen.Er hat Inkormationem contra iäolorum eultorss; ingleichenHoärinarn Lbriüianam geschrieben, bibl. Hilp.
* Aguilar , (Stephanus äs) ein Iesuite von Guadalaxaraaus Mexico, hat in Indien geprcdiget, und ist an. 1669. in sei-nem 6;. jähre verstorben. Er hat verschiedene predigten und car-wins in Spanisther spräche ans licht gesteüet. irrere, bioZr.
bibl. Ililp.
* Aguilera, (Antonius äs) ein voÄor Neäicina:, von
Junquera, hat im XVI. Lculo zu Guadalaxara gelebt; zuAlcala äes Henares aver VIII. libros ruäimentorum Ueäiei-NL in fol. heraus gegeben , sonsten auch Exposition sobre lasxrcparationes äe Äelve; ingleichen äe varia curanäi Kationsgeschrieben, bibl. Hilp.
* Aguilera , (Ferdinandus äe) ein Iesuite von Chili in A-merica, hat im XVII. ia-eulo gelebet, und einige voluminapredigten in Spanischer sprach geschrieben, bibl. Ililp.
* Aguilera , (Johannes äe) ein berühmter Neäiens,Natnematicus und llltronomus in Spanien, hat im XVI.ÜLLnIo zu Salamanca gelehret,und ist daselbst Prediger und Lu-stos Tbesauri lacri worden. Er hat Lsnonss aürolabii univer-salis geschrieben. bibl. Hilp.
* Aguilou, (Petrus äe ) Legations-8ecretarius in Frank-reich , unter König Philippo II. von Spanien, im XVI. ke-culo hat kbilippum Lominseuni in cornxenäio heraus gege-ben, und eine Historie des Hertzogs Caroli von Burgund ver-fertiget. bibl.Msp.
Aguillonius, (Francistus) ein Jesuit von Brüssel, hatanfangs zu Douay, und hernach zu Antwerpen, allwo er Ke-Äor worden, mit grossem rühm die Philosophie, Theologie undmathematische wissenschafften gelehret, ist auch bey seiner So-cietät in sonderbarem ansehen gewesen. Er starb zu Antwerpenan. lüio.m dem ;c>. jähre seines alters. Seine 6. libri Oxrico-rum werden von den Gelehrten sehr ästimirt. vr/rFEöe, bibl.8. f. bibl. Lelg. , äe Icr. stec. XVII. p'o/s äs
lcient. Nacksm. e. 6. §. r;.
Wuirre, (Joseph Saenz äe) war an. i6;i. gebohren,und brachte es durch seine gelehrsamkeit so wert , daß er Lensorund üscretarms des obersten genchts der Inquisition in Spa«lueu'auch krosellorI'bevloN« zu Salamanca wurde, bis ihm,nachdem ^dlbt des ^olleZu z» St. Vincentz gewesen, Innocen-trus XI. an. lözs. den Cardmals-hm aufsetzte. Bey den gelehr-
ten hat er sich sonderlich beliebt gemacht, indem er auf seine Un-kosten Nicolai Antonii bibliorbecam Ilispsniesin veterem zuRom an. 1696. drucken lassen. Über dieses hat er die LolleÄio-nsm maxiinam.Loncilionim oinniuin Üilpanise L novi orblS,epistolsrurngue äecretalium, neenonpluriummonnmenwruMsä illa Heüantiiun cuin noris L äillertationibus zu RvM aN»»69;. an das licht gesteüet. Man hat ihm auch ein gewisse»buch,so vor das ansehen der Papste wider dieFranzösische ClerWgesthrieben,und welches den titul fuhretiTrsätarus äe liberratibusReelesiD OallieanT Le. autore X. L. 8. Tbeol. O. zugeeignet'Allein, es ist hernach offenbar worden, daß dieses ein andresverfertiget, wiewol auch. der Cardinal äe Aguirre etwas widerdie äeeiiiones der Französischen Clerisey und die schlösse, wel-che sie in ihrer Versammlung an. 1682. gemacht, geschriebenhat,. und dadurch vornemlich den Cardinals-Hut von Jnnoc. Xt-verdienet. Er ist an. 1699. zu Rom gestorben, und hat ein W-nedrctiner-kloster in Castilien, worinn er vormals den Münch°fHabit angelegt, zum erben seiner verlassenschafft eingesetzet-bka-Kö. remargu. 1699.
Aguirre, (Michael äe) von Ajpitia in der provintz Gui-pustoa gebürtig, war ein Rechtsgelehrter und ein mitglred desLolleZii St. Clementis zu Bonomen, woselbst er auch ein buwschrieb, den anspruch des Königs Philippi II. aufdie Crontugall zu behaupten. Er hat das amt eines Richters in unter-schiedenen Gerichten des Königreichs Neapolis verwaltetest end-lich in Spanien in der provintz Granada Regierungs - MYworden, und an. i z 88 . gestorben, bibl. Hilp.
* Aguirre, (Caspar Salkedi äs) ein voötor und kwkeMsbeoloWT in Estremadura und Andaluffa, wie auch PEin dem kloster zu Iaen im XVI. üeculo, hat Lälustoiies XoHTeüamsmi sä Vetos gesthrieben. bibl. Hisx.
* Aguirre, (Christophorus äe ) ein Lanomcas zn CAstantinopel, hat im XVII. Is-eulo gelebet , und einen kurtzchtractat von der TbeoloZis Norall geschrieben, bibl. ÜE
* Aguirre, (Michael äs) ein Eremite und DeÄor ssbev'Zi-L primarius zu Lima, war von la Plata im Königreich Ptkwschrieb koblacion äe Vsläivia, und lebte die übrige zeit in deovon der Maria Arragonia aufgerichteten LoUsgio zu Madr^'
bibl. Hilp.
* ^OVl.äXI, werden von den stribenten von PalästA,unter diejenigen völcker gezchlet, welche zu der zeit, da die Msscken oder die Abendländische Christen in Syrien kamen, E,Saracenischer botmäßigreit gestanden. Ob es aber ein best!.Hers volck,oder nur ein stet der Saracenen gewesen, ist noch Ei.ausgemacht, dräl-e»-/«/ , gest. vei V. 8 -
La/är'rc«! V. ü/o/i»a?r-r. Isx.
Agulha, I' üiglliUs, oder I'IsIs äe Laie, lüt. stcus, ist eintsul in dem Äthiopischen meer, zoo. Meilen von Madagascar ssgen Mitternacht,und 900. von der küste Zanguebar gegen nrE
Agunium, Agymum, siehe Agiro. het,
* Agur, ein söhn Iake, war ein weiser mann und Pro!E,dessen jprüche den sprächen Salomons angehencket worden / ^weil fie gleichen innhalts mit denselben sind. Es meynen Hviele, als R. Nathan in Avoth und R. Levi Ben GerMi.auch viele Kirchen-vätter und andre auslegere, der Konigmon sechsten seye unter diesem nahmen verborgen, und WLsich Azur, das ist, Lolleistorem, einen sammler aller Epweisen spruchen; es ist aber nicht vermuthlich, daß Söhne noth erst in dem ende seines buchs der sprächen, mv
in dem zo. capitul, nicht nur seinen und seines valters nEMsondern auch sogar seine schreib-art verändert habe, als w ^,m gemeldtem capitul gantz unterschieden ist von der schrew^j,deren sich der weist König in den vorhergehenden Mteln bedienet hat. Über diß kan dasjenige, was Agur »v.pEcapitul sagt, keineswegs von dem König Salomon veri^werden,als wenn er in dem 2. verst von sich sechsten bezeE I.Wbin der allernärrischte, und menschen-verstand »ss Mvbey mir; und wenn er vers. 8 . zu GOtt spricht: AriE^Mreichthum gieb mir nicht; welche Worte gewißlich G „MBmons Weisheit, reichthum und Königlicher würde m»'' p,,eübereinkommen. Wer aber Agur und woher er gewte'^je'auch zu welcher zeit er gelebt habe, ist nicht bekam»; orEdarunter auch Aden Esra, fetzen ihn in die zeitenandre aber sind der meynung, er habe erst lang hernawden Königen in Juda gelebt. XXX. v. 1.
IV. < 7 a/«. DiÄ. äe 1 a öible.
* Agurande, eine stadt in Franckreich an dem stutzder provintz Berry, an den grentzen der landschafft
vier weilen von Chartres, Und 19. von Bourges geieq^ ^dieser stadt ist eine Vorstadt, so man Agurandete nenne:«äsicript. äe la krance.
Agufta, flehe Lagosta.
* Agustini, ein stecken aufder insulCandia, ohEmerlen von Castell Giropetra gelegen. Es glaubenstehe an dem ort, wo vor zelten Lyctus gestanden.
Aguyar, ein Hertzogthum in Spanien ln deM E httBonal rn dem Königreich Leon gelegen. Der letzte, so ss'isalMsessm, ware Alvarus Percz Osorio. Es wurde, wre maE pFHrnrrcum IV. Konrg von Castilien im jähr 146;»
Reich vereinbaret. K srac ä^ülpagns. «-