188 a l a
a l a
gebrauch gewiedmete gefässe Alabaster, wenn sie auch gleichvon holtz oder glas gewesen, genennet. IV. ?/r-
V. 9. XXXVI. 8- XXXVII. 5.
» Alabon, oder Alabus, ingleichen Alabis, wie er insbesondere bey K/-« XIV. v. 227. Heister , ein fluß mit ei-ner stadt gleiches nahmens in Sicilien. Er wäre zwischenCatanea und Syraeusa. O-o^r«,, iv. 8». ö.72.
in UmolLvnte. ^rr« e/«-
, 81L1I. I. II.
Alabres, räuberische Araber, die sich in der Barbarey nie-dergelassen haben, und an keinem orte beständig bleiben, son-dern mit ihren Horden herum ziehen. Sie unterscheiden sichvon denjenigen, so in städten und dörfern wohnen, in der klei-dung, welche sehr gravitätisch aussiehet.
* Alabula, eine von denen vornehmsten städten auf derAfrikanischen insul Madagascar.
* Alacenus, ein Engelländischer kkiloloxkus, von dem manso genau nicht weiß, zu welcher zeit er gelebet. Er hat äorertzsetivs und cie Licknsu lmbium geschrieben.
Ia/e«,. äs scrixt. Lngl.
Alacranes, insuln in Neu-Spanien, werden von der men-ge der scorpionen also genannt. Sie liegen gegen norden, ohn-gefchr 20. weilen von der insul Jucatan in Nord-America.
* Aladin, oderAIaddin, Sultan zu Jconien, regierte
um das jähr der Hegira 687.. u. Chr. 1288. Zu diesem schickteOrtogrul, welchen die Lateinischen seribenten Lreueulem nen-nen , seinen söhn Sarubani, welcher bey Leunclavio 8srigste8heisset, mit bitte, zu erlauben , daß er möchte in sein landkommen, anbey ihme einige wvhnstätte anzuweisen. Aladingäbe ihme eine landfchafft zwischen den gebürgen Armeniens,und jener schlüge sein lager auf an einem ort, welchen die Ara-ber Karahjahtag oder Karahjaptag nenneten, mit 4°°. Tür-ckischen zelten. Als er daselbst wider seine und des Aladinifeind sich wohl hielte, erlangte er bey diesem letztem grossegunst und ehre; starb aber in obgemeldtem jähre. Ortogru-lis söhn Osman oder Otman Beg kam, aufbefehl Aladini, andes vatters stelle, welcher als er sich Aladino in allem gefäl-lig erzeiget, und dieser alters wegen nicht mehr viel in kriegtaugte, welchen er doch nothwendig, wegen den vielen einfal-len der Tartarn, aushalten muste, nähme Osman auf dessenerlaubnis den tituß eines Sultans an. Dieses geschahe imjähr der Hegira 699. u. Christi 1299. Siehe Ottoman oderOsman, der erste Röntg der Türcken. Wann SultanAladin gestorben, ist ungewiß. Er war aber der letzte zu Iro-nien. Dann nach ihme wurde dieses Reich in viele stück zer-theilet. Sonsten findet man unter den Sultanen von Jco-nien mehrere dieses nahmens, von welchen aber keiner sonder-lich merckwürdig. Lciicv. luxpl. sä p. 42.
/.eÄ-rc/avrr snnsl. 08 M. x. 7. 8- kanclsÄ. x. 106. /k«-
sä öe/ö/ck. p. ^ 84 -
* Aladin, ein Sultan von Egypten und Damascus, wäre
ein söhn desjenigen Saladins, welcher denen Christen in demgelobten land so viel Übels zugefüget hatte. Nach dem todSaladins, welcher sich in dem jähr der Hegira 889. oderChristi na;, zugetragen hat, eroberten die Christen einigefeindliche städte, als Berite, Jaffa rc. und dampfeten also mitbeyhülff der Rittern St. Johannis von Jerusalem, und derTempel-Herren, den Hochmuth ihrer feinden. Dennochwustendie Christen sich die Uneinigkeit der nachkommenden Saladinsnicht, wie sie wohl hätten können, zu nutz zu machen. Danndurch die griffe ihres ohms Saphadin, sind alle kinder Sala-Dins, den einigen Noradin ausgenommen, elendiglich zu gründgegangen. , üb. III. üb. III. La-
ss-rrr« , L. L. 119;. -V/ar-rno/. üb. II. c. ;6.
* Aladin, oder Alaeddin Ben Raikosru, beygenanntRaicobad, ein Sultan und der zehende Fürst von dem ge-schlecht der Selgiuciden , welche in Rum oder Natolien re-gieret haben. Dieser Sultan hat sich den grösten nahmen er-worben unter allen Fürsten seines geschlechts, und ward füreinen der grösten Helden seiner zeit gehalten. Er führete ver-schiedene mege in Syrien wider die Egyptischen Könige, undwider die Kovarezmier, und trüge immer einige vertheil da-von. Endlich aber muste er sich denen Mogoln unterwerffen,und starb, wie man glaubet, durch gift in dem 6; 6. jähr derHegira, nachdeme er 26. jähr regreret, und seinen söhnGaiatheddin Kaikosru zu seinem Nachfolger erkläret hatte. DerUrheber Des Buchs Tape al Tavarik, welches eine in Türcki-scher sprach verfertigte Historie der Turckischen Kaysern ist, sagt,es habe dieser Held Caramanien eingenommen, und die städteSivas und Koniah darinnen erbauet. Es ist aber wahrschein-llcher, daß er diese städte nur erneuert habe, indeme sie sehralt sind, und zuvor die nahmen Sebastra und Jconium getra-gen haben. Dieser Sultan legte sich den titul Schach gehan,d- emes Romgs der welk bey, fände sich aber sehr gede-muthiget, als Oftai der Khan der Mogoln oder Tartarn ihmeeme stelle an semem Hvf anbieten liesse. Abulfaragius schreibet,AW.KackoÄu plötzlich in dem jähr der Hegira 6,4. oderda er sich eben der wettlauftigkeit seinerStaaten rühmete. D , bibüotb. Orient.
* Alttdin, oder Alaeddin Rugiuk, der XIV. König M
Egypten aus dem geschlecht der Mamelucken, welche Baha-riten beygenannt wurden. Er wäre ein söhn Kelaun, der Esöhne hatte, welche alle einer nach dem andern den »altern-chen thron bestiegen haben. Kugiuk wäre nur sieben jähr alteda er zum König ausgeruffen ward, und genösse dieser wurdenur 5. monat, nach welchen er derselben ist entsetzet wordenin dem jähr der Hegira 742. und Christi i;4i. Er trüge denzunahmen Malek al Afthraf, und hatte zu einem nachfolgenseinen bruder Malek al Nasser Ahmet. , bibüorn-
Orient.
* Aladin, oder Alaeddin Malek Termedi, ein beruh-ter mann, so unter der regierung des Kovarezmischen KonEMohammed lebte. Als Mohammed wider den Calif Nasse»erzörnet wäre, machte er ein lcüisms oder trennung in de»Mahometanischen religion, weigerte sich alles gehorsams gegenihme, und berufte eme Versammlung der Jmans zusammen/in welcher er den Alaeddin zum Calif erwehlen machte. Ei-nige seribenten schreiben alles unheil des Mohammeds, welcherdurch Genghis-Khan überwunden worden, diesem eingriffden geistlichen gemalt der Califen zu. , bibüow-
Orient.
* Aladolus, oder Alaeddula, ein König desjenigen volcks,welches in der landfchafft Aladulia wohnete. Dieser hatte denTürcken, welche unter Selim 1 . die Persianer bekriegten, durwplötzliche einfäüe und Plünderungen einigen schaden gethan. Se-lim wurde hiedurch beweget, denselben auch mit ernst anzugEfen. Allein dieser stettete sich zur wehr, und nachdeme er eM»reuterey von i^ooo. mann, samt einem grossen fußvolck zusam-men gebracht, begäbe er sich in ein kleines that, dessen berge»»mit seinen leuthen besetzet hatte. Doch wurde er hier, nach lan-gem widerstand, geschlagen, und sein fußvolck mehrentheilsdie pfanne gehauen. Aladvlus selbst begäbe sich mit den mi-sten reutern in die innere und wegen den gebürgen fast unweg-same theile seines Reichs, und wurde nicht eher von den TU»-cken gantzlich überwunden, bis daß ein gewisser SaxovarogMden Aladvlus einem theil der reuterey vorgesetzet hatte, v?"demselben abfiele. Derselbe liesse sich hiezu von den Tü-cken verleiten, weil Aladolus dessen vatter unter dem vs»wand, als trachtete er nach dem Reich, getödtet hatte.
sich dieser also von den seinigen verlassen sahe, versteckte er Eso gut er könnte, in die klüfte und Wälder; wurde aber Elich gefangen, zu Selim gebracht, und wenig tag Hern«"enthauptet. Man trug dessen Haupt eine zeit lanss,»^schau durch Asien, und endlich schickte man es dem RUzu Venedig, um dadurch den sieg kund zu machen. UAland wurde hieraufin drey Sangiachate abgetheilet, doch ^xovaroglis denselben allen vorgesetzet. ?. üikor.u»'
XVII. init. Da dieser König von einigen geschicht-schrew»»Ustiages genmnet wird, so ist leicht zu muthmassen, daßses sein eigener, Aladolus aber sein Königlicher nähme gew»>»seyn müsse.
Aladulia, ist eineprovintz in Natolien, welche sonsten^Alten Klein - Armenien, und den östlichen theil von Cilicie»»greift.
* Alaeddulat Mirza, ein söhn Baisancor, eines sohns SErok, dessen vatterTimur oderTamerlan gewesen. Als er»tod seines groß-vatters Scharok vernommen hatte, bemew» yer sich der stadt Herat, so die Haupt-stadt in Korafan ist /gab vor, daß er das commando in derselben führetenahmen seines ohms Ulug Begs. Er fände sehr grosse
in dieser stadt, welche er sich zueignete, und sich soder perfon des Abdallathif, des sohns Ulug Begs demen»»»^hernach auch denselben lange zeit gefangen hielte. AwUlug Beg mit einer mächtigen armee über den fluß Anw» zpsetzet hatte, schlug er den Alaeddulat, und nöthigte w" ^seinem bruder Mirza Zabor zu entfliehen. Da nun drei»»§y,brüder ihre macht vereiniget hatten, waren sie in dem ^dem Ulug Beg zu widerstehen; dieser aber, da er sahe /ihnen nicht gewachsen wäre, liesse sie in ruhiger besitz»' fost,.stadt Herat, und begabe sich gen Balkh. bw
Orient.
* Alaeddulat, ein Turcomannischer Fürst, welcher
regierung Bajazet II. Turckischen Kayfers in einem »A „ gs-Cappadocien commandirte, und demselbigen seinen naywbe; dann die Türcken nennen noch heutiges tages 0»' M-der provintz Dhulkadir, welcher in denen gebürgen vv'^l.padocien liegt, Aladulat Jli, d. i. das land des Alaeo
bibüotü. Orient. ^
* Alaf, ein König der Saracenen in Asien, nachdem^ Er-richt erhalten, daß die Christen einigen Vortheil über» /
cken erlanget, stellete er eine mächtige armee auf m» § Mund belagerte die stadt Edessa, und nachdeme erfewAchtAübel zugerichtet und geängstiget; nahm er sie in der Weyv gMnacht des jahrs 1145. mit stürm ein. Dieser Verlust/ ' .p MFulconis Königs von Jerusalem, welcher auf der > „ DFjähr 1142. gestorben, erweckten den eifer der ChrM»/^ pe»sten, welche sich auf anrathen des heiligen Bernarv»
creutz bezeichnen liessen, und eine reffe über das meer /len mit nicht gar grossem fortgang, vornahmen, /"»perDAdafür, dieses stye eben derjenige Alaf, Alaph / Asm / ^ M