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Alberaati, (Nikolaus) Cardinal, mit dem titel des heil.creutzes, und Bischoff zu Bonomen, einer der vornehmstenPrälaten seiner zeit. Er war zu Bonomen gebohren, undnachdem er das üuäium smi8 vollendet, begab er sich m denCartbäustr-orden, worinnen er sich so verhielt, daß man rhnbald weiter beförderte, und wurde er Prior zu Florentz. Nichtlanae hernach bekam er das Blßthum von Bononien, da er in-sonderheit in den streitigkeiten, so die Bologneser mit MartinsV hatten, seine geschicklichkeit und liebe zu dem volck bewiese,seine kirche in guten stand zu setzen suchte, auch den Bischöffli-chen pallast mit einer schonen bibliotheck zierte. An. 1422. wur-de er als dlcmLius nach Franckreich geschickt, und verhielt sich inseinen Verrichtungen so wohl, baß selbige an. 1426. mit demCardinals-Hut belohnet wurden, welchen er wider seinen willenannehmen muste. Endlich sollte er nach unterschiedenen andernwichtigen Verrichtungen, auf befehl Eugen« IV. in dem Lon-eilio zu Basel neben andern, welche zum theil schon da waren,und denen Handlungen des Lanolin bis auf die 16. session bey-gewohnet hatten, präsidiren. Er wurde auch nach einiger be-rathschlagung zu diesem amt zugelassen, jedoch mit einschran-ckung seines von dem Papst mitgebrachten allzu weitlaufttgengewalts; und bekleidete diese Präsidenten-stelle bis nach der 21.session, da er am i7ten brachmonat, auf befehl Eugenii inFranckreich verreisete, um neben denen Gesandten des Loncllüan dem frieden zwischen dmen Königen in Franckreich und En-geland zu handeln. Hernach kam er auf das Lonoilium nachFerrara, woselbst er wider die Griechen disputirte. Weil auchEugenius eine grosse zuversicht zu diesem Cardinal hatte, trug erihm noch weiter eine Legation nach Deutschland auf, undmachte ihn zum Groß-kosnicsmiario der kirche. Er starb aberbald darauf zu Siena den 9. maji an. 144;. nachdem er die eh-re gehabt, unter seinen Hausgenossen Thomam äs Sarzano undAeneam Silvium Piccolommäum zu sehen, welche beyde her-nach Päpste worden, jener unter dem namen Nicolai V. dieserunter dem nahmen Pii II. <7,-rLM.
lib. VII. ckron. Lartkuf. La/iE, L. 22. äs vicis illultr.(lartkuf. in bibl. Lartkus. vie8 äea Larä.
elog. L^rbin. äeo. I. x>. )4- l/r/lzs LsI. ckr. ükt.Lonc. Las. IVI88. *
Albergotti, (Franciscus) von Arezzo, aus dem Florenti-nischen gebieth, war einer der berühmtesten keuche im XIV. sie-eulo, aus einem geschlechte , welches verschiedene geschicktemänner hervor gebracht, als Marceüinum, Bischoff zu Arez-zo, und Päpstlichen Legaten in der Anconitanischen Marck,der es mit Jnnocentio IV. wider den Kayser Fridericnm II.hielt, worüber er auch das leben einbüßte. Iohannem,gleichfalls Bischoff zu Arezzo, so bey Gregorio XI. sthr wohlstund, der sich seiner wider Galeatium Visconti von Maylandbediente. Dieser Franciscus aber war ein söhn Alberici Alber-gotti, eines berühmten Juristen, der an seiner auferziehungnichts ermangeln ließ, so, daß er in der Philosophie und Rechts-gclehrsamkeit überaus zunahm, und sein 1ehrmeister,der berühm-te Baidus, nicht wenig ehre mit ihm einlegte. Anfänglich gab<r einen Advocaten zu Arezzo ab, wandte sich aber an. i;49.nach Florentz, woselbst er auch mit seiner familie geadelt wur-de, und diente darauf dieser Republick an. 1)58. meiner strei-tiqkeit, die sie mit Bononien hatte. Man sagt, daß er auch andiesem letzter» orte mit grossem rühm gelehrt habe, und daß erwegen seiner grossen Aufrichtigkeit sey loliclL veritmia Doktor ge-riennet worden. Er hat einen Lommentarium, in Digeffa L guc>8-Iibcc>8 Loclicis, wie auch Lonsnitationsa hinterlassen. Erstarb an. i z?6. und verließ nach sich ;. söhne, worunter Ludo-vicus Albergotti, ein berühmter Rechtsgelehrter, ansehnliche be-dienungen m Florentz gehabt, allwo noch heutiges tages diesesaeschlecht sich befindet. Hieraus war Franciscus Zenobius Phi-Uppus Französischer General-Lieutenant, Gouverneur zu Saar-louis, und an. 1714. zu Valenciennnes, welcher an. 1717. den2z. mertz im 6;. jähr seines alters gestorben. 1^,,/ sä
AN. IZ 49 - x. 2. elog. tom. I. ItAl. laor.
clells kamllie nobili Doscane.
)llbericus, ein Cardinal und Bischoff von Ostia, war ausdem gebiethe von Beauvais gebürtig. Er wurde ein Mönch zuClugni, und um das jähr n 24. Abt zu Vezelai. JnnocentiusII. machte ihn an. n;8. zum Cardinal und Bischoff von Ostia,und schickte ihn als Legaten nach Engeland , woselbst er zu Lon-den einen 8zmc>clum versammlete. Nach seiner zuruckkunft gienger wieder als Legat in Sicilien, und hernach in Orient, da eralles so wohl ausrichtete, daß ihn Eugenius III. nach Franck-reich verschickte wider den ketzer Henricum, das Haupt derPe-trobrusianer, woselbst er an. 1147. gestorben. li-d.lib. XV. 6aL. xurx.
Albericus , ein Cardinal, war ein Mönch von Mont-Caßin,und einer von den gelehrtesten keuchen seiner zeit. Er lebte umLas jähr iozc>. und schrieb wider Berengarium von dem Abend-mahl, wie auch unterschiedene historische fachen.lib. III. ckr. LE c in Xic. II. kb. IX.
rle regno Itsl. 1^. n, g^IM. Pat. Lgl-c/. 0»«^.
^llbericus, war einer von den gelehrtesten und tugendhaff-testen Prälaten des Xii. Lcuk. Er war 8ckolafficu8 in derkirche zu Rhelms, m,d Bischoff zu Chalons. Hernach erlang-te er ach "; 6. das Ertz-Bsschoffthum Bourges. Er hatte theil
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an den wichtigsten geschafften seinerzeit, und starb an. 1140-
in luppl. ckron. 8igsb. cinon. smitl. Dali.
Albericus, zugenannt Humbert, Ertz-Bischoff zu Rheims,war zuvor LrcKiciiÄLonc>8 in Paris gewesen, und an. 1207.zu dieser Ertz-Bischöfflichen würde erhoben worden. Er warein mann von grossen meriten, ein vortreflicher Prediger, undeiferte sehr vor den Catholischen glauben , indem er wider d<eAlbigenser und Saracenenen eine creutzfahrt predigte. Er be-fand sich an. 121; .auf dem Loncilio zu Lateran. Nach der zeit,als er nach Spanien gieng, wurde er von den ungläubigen inLisbon gefangen, durch den Ritter von Calatrava aber wiedererledigt. Auf seiner rück-reist starb er zu Pavia an. 1218.
LlrriÜ:.
Albericus, ein Abt des Cistercienser-ordens, welcher unterdie heiligen gezehlet wird. Er gab die ccmffimrioliss des Cister-cienser-ordens heraus, und starb den 26. jan. an. noy.mono!. snn. Liüsrc. (lall.
Albericus, ein Ciftercienser - Mönch in der Abtey äea rroisLoncainea, in dem gebiethe von Chalons in Champagne, schriebunterschiedene poetische wercke, und eine chronick, welche nochin der Bibliotheck zu St. Gallen aufgehoben wird, vom ansangder weit bis auf das jähr 1241. um welche zeit er lebte.lib. II. cio Dill. Dar. /)>? in bibl.Liüerc.
Albericus, ein söhn Guidonis, Marggrafens von Thus-cien, mit der Marozia gezeuget, brachte die herrschafft derstadt Rom, welche seine mutier gehabt, an sich. Sein stichvatter Hugo, König von Italien, wollte zwar wegen des rechtsseiner gemahlin solche zu erst behaupten, weil er aber AlbcricuiNeinsmals disgustirte, und demselben, da er ihm die Hände chwaschen das wasser nicht recht aufgegossen, gar einen schlag «i»gesteht gegeben, gieng Albericus nach Rom, bemächtigte sichder Engelsburg, und als Hugo gleichfalls dahin kommen woll-te , nöthigte er ihn, ohne etwas auszurichten, wieder zurück wkehren. Hugo machte hierauf zum schein friede mit demselben/und gab ihm seine tochter Aldam zur ehe, in der wahren abMihn durch dieselbe mit list zu fangen. Als dieses nicht angieu^belagerte er ihn zum andern mal an. 9; 2. in Rom , konnte aberwieder nichts ausrichten. An. 956. nach dem tode Agapeti b-machte Albericus seinen söhn Octavianum zum Papst, unterdem nahmen Iohannis Xii. a« sri. Hz;, yl"'
KZ0AW,, cie regno Italic lib. VI. xag. i;7. ch. öaro-r. aä AN-y;z. n. I. Ie^. I-aZr ä. A. n. i.
Albericus a korm Lavsruiats, ein Rechtsgelehrter EBologne, lebte zu ende des XII. Leouli, und war ein schEdes Bulgari. Ob er nun zwar die meynung seines lehrwsssters darinnen eifrig verföchte, daß bey absterben des eheEbes, wann sie kinder hinterliesse, der ehemann die nM',dem schwieger-vatter wieder zu geben gehalten sey; so bEer sich doch, als ihm sein weib starb, eines andern, und än-derte aus eigennutz seine vorige meynung. Er war dem trn«7,sthr ergeben, und als ihm einsmals etliche seiner zuhörer eussftarcken rausch zugebracht, ließ er sich von ihnen zu einer nEthelllgen burgschafft verleiten. Er hatte in feinen lectionen 1 Lstarcken zulanss, und war ein eifriger Verfechter der lehrsM-L,Bulgarr Wider den Martinum und Placentinum. Seine WIten sind OloIIix in Digeüa L Loäicem. , lib. ck'
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Albericus, äe ffoLte, oder ffoxblts einem dorfe beygamo, wo er gebohren worden, hat um das jähr i;4°.
Er wird vor einen der gelehrtesten feiner zeit gehalten, der''dem Bartolo sehr wohl gestanden. Die Rechte hat er zu Udua erlernet, und nachdem er promoviret, mit denselbenPartheyen sowol zu Bergamo als zu Rom so glücklichnet, daß er insgemein nur der grosse LmÄioua genennetden. Ek hat einen oommemarium über Digeffa und de>sf^,c
daß er insgemein nur der grosse LraÄioua genennet ss'^.^ Er hat einen oommentarium über Digeffa und demcem, OpU8 llmmoruin, ein Diktionsrium luria , Wie auch^.,,.auslegutig über die comödie des Augustini Dantis hinterM..m viti8 ILt. x. 241. , kill. fLr. lib. lU-
Ilal. lle clar. leg. iMerpr. lib. II. e. 6S- ^
Albericus Aquensis , siehe Albertus. .
* Albericus, vierter Bischoffzu Utrecht, welcher voyL§zNscribenten auch Adaldertus genennet wird, ward BEfbc-gedachtem Utrecht ohngefehr um das jähr 776. wiewoi^,,,reits schon in währenden dreyen letzten jähren stines vortUder von dem schlag war getroffen worden, die regiEA ge-waltet hatte. Er war, wie man vvrgiebt, aus Eng^W Eburtlg, und aus dieser insul herüber gekommen, die leu ß ctdem Christlichen glauben zu bekehren. Man sagt auch / . röSder erste unter den Utrechtischen Bischöffen stye, welche ^Carolo fflagoo in einem äixlomars, dardurch dieser Kw/l MStift zu Utrecht mit neuen fchenckungen begäbet und M
freyheiten bestätiget, blos allein ein Priester und Xsktor ov ^ ^
gierer der Utrechtischcn kirche genennet wird. Wiegentlich regieret habe, ist nicht recht bekannt, jedoch wset man, daß er an. 784. gestorben stye. üE.
,-?Wericus der zweyte, oder Alfried, neunter ,
Utrecht, em druder und Nachfolger St. Friderici aus EüEdem er auch m semer frommkeit und grossen eiftr fürxytK