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Mbi, VklM, LIM ' LI.8I6L, an dem ffuß Tarn, eine
Französische stadt in Languedoc, ist sehr alt, und die Haupt-stadt in dem ländgen Albigms. ,Sie hatte sonst ein Brß-thum, welches unter Bourgcs gehörte, weil es aber eines derwichtigsten nn Reich war, so wurde es auf begehren Ludo-vici XIV. an. 1676. zu emem Ertz - Bißthum gemacht. Vorreiten hat diese gegend unter dem Carolinischen stamm eigeneGrafen gehabt. Nachgehends ist sie an die Grafen von Tou-louse kommen; und als derselben güther Simoni, Gyaferi vonMontfort, zuerkannt worden, hat dessen söhn Amaury selbigedem Könige Ludovico VIII. überlassen. Sonderlich ist Aldiwegen der Waldenser zu mercken, Mlche davon den nahmenAlvtgenser bekommen. Man hat auch daselbst unterschiedeneLoncilm wider dieselben gehalten, als eines an. 1176. worauf sichGiraldus oder Gerardus, der Bischoff dieser stadt, befunden;und wiederum an. 12^4. 7Vo/cM. notit. imperii. 7'«-
--E»/ üb. II. c. 1;. üb. V. VII. Le. /ü-E«.üb. II. L V. O«kH sutig. cies viü. MLM. äe LsnAueä.
, kill. jükiZ. Oaü. , bitt. äe8 ü-
vegue8 ckävißnon. ä? , bist. äs Learn, üv. VIII. ö«,-»«F-, kill. cle 1'kgüse.
Albi, oder Albie, eine kleine stadt in dem Genfer-gebieth,zwischen Annecy und Aix, an dem abhänge eines berges beydem flusse Seran gelegen.
Aldi, lat. iUba Mariorum, ist eine kleine stadt in der Neapo-litanischen landschafft Abruzzo oüra, nicht weit von dem lassäi Lell-mo, welche den titul einer Grafschafft führt.
Wbt, (Bernhardus äs) Cardinal und Priester des tituls St.Cyriaci, gebürtig von Pamiers in Franckreich, oder aufs wenig-ste aus emem orte dieses Bißthums. An. i z rs. wurde er Bi-fthoffzu Rodes, und an. 1; ;8. den 18. dec. bekam er von Bene-dicto XII. den Cardinals-Hut. Hierauf wurde er nach dem Car-dinal Comingcs Bischoff zu Ostra. Clemens VI. brauchte ihnzwischen Petro IV. dem Könige von Aragonien, und Jacobs,dem Könige von Majorca, die in einen krieg verfallen waren,friede zu machen, an dessen statt er aber nur an. N47. einen still-stand auf sechs bis sieben monat zuwege brachte. Sein tod wirdam wahrscheinlichsten in das jähr i;;o. gefetzt. Sonst rühmtman ihn wegen seines Verstandes und wegen seiner gelehrsam-keit, auch soll er insonderheit ein guter Poet gewesen seyn. Pe-trarcha, der zu seiner zeit gelebt, gedencket seiner zum öfternin seinen bkiefen. in armal. Lrrag. üb. VII. c.69.
<L cVars«. in öeneä. XII. vit. Lsnsä. XII.
6aü. xurp. Kilt. äs« Larä. Itgl. Lrcr. äs kpiie.
kort. 6aü. äs Lpile. Hut. Le.
*Albi, (Henricus) ein Jesuite, welcher nicht, wie einigesagen, in Italien; sondern zu Bolene m der Grafschafft Ve-naißin an. r^yo. gebohren, lehrte dre Humaniora, Phllvsophreund Theologie, war auch Lektor derer LoüeZiorum zu Avignon,Arles, Grenoble und Lyon. Er starb zu Arles, den 6. oct.1659.in seinem 69. jähre, und hinterließ in Französischer spräche Lr-
tsm amanäiDeumLlogia Hiikoriea illuürium Larämslium,6aNorum L extsrorum psraüeÜ8 exxoüta; äs Lktibus lu-pecnLtursIibu8; Viw8 variorum 8anktorum; äs krivileZiis 1e-cularium , nebst andern mehr. bioZr.
oder äs Alba, (Johannes) ein Carthäuser, vonaeburt ein Spanier, wäre in dem XVI. sLcuIo wegen seineraottesforcht und wissenschafft in sehr hohem ansihen. Nach-dem er ferne üuäia Tkeologica, dre Orrentalsschen sprachen,und insonderheit die Hebräische völlig zu end gebracht und erler-net hatte, nähme er den Carthauser-habit rn dem kloster genanntla Valles äs Mus-Lkrilt ohnfern der stadt Segovia in dem Kö-nigreich Valenz an, allwo er den 27. christmonat 1591.nachdeme er zwanzig jähr lärm in diesem orden zugebrachtchat-te, gestorben. Es hinterließe dieser gelehrte und unermudetemann unterschiedliche wercke über die H. Schrift. Die Car-lhäuser seines klosters liessen eines davon in dem jähr 1610. indruck ausgehen , unter dem titul: 8acrarum 8imioleou, ani-maäverüonum >L elektorum ex utriulgue Telkameuti lektionsLommentarius <L Lenwria; in der vorrede versichern sie, daß«e annoch von ihme eine grosse anzahl andere wercke gleiches inn-kalts besitzen. Mirus redt von einem andern so in dem jähr,6m gedruckt worden und betitult wird : 8elektX ünnomtio-^ kxvoütiones in varia mriulgue Tsltamsnti äilkcilia loea.^i^ äe scrixt. Lc. XVI. Mc-/. , ss k. bibliotk.
Icript. Hilpan.
*Mbia Terentia, eine Römische Dame aus sehr vorneh-men geschleckt , wäre ein ehewelb Lucii Salvii Othonis, undeine mutter des Kaysers Othoms, dem sie den 28. april desjahrs ,4. M-e communis ans lkcht dleser Welt gebahr. Nr,vre««, bitt. äu monäe, IlV. III.
(Accasse ä') genannt 6u Pleßis von Paris, he^^!ik^o.geledet, und den Hrob an. mzs. die SprückAmnmnniä t>en Prediger an. i-;z8. und das Hohe Lie8anMMen^r^°- dem Hebräischen gründ - texl iFranzostjchen verfen heraus gegeben., bibl. kräng.
c-eoschokkhMtenÄ^^ in der insul Corsica. Di^ allwo lemilw nn demjenigen ort gestav
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" Albias , eine kleine stadt Franckreichs in der provintzQuercy, ohnweit Negrepelisse, wird von dem fluß Äverrou,welcher sich in die Tarn ergeußt, in zwey theil getheilet.
vr??, äetcrixr. äe 1a Kranes.
Albicella, siehe Avila.
)llbicerius, ein Wahrsager, der auch die gedancken errathe"können, wie Augustinus berichtet, welcher wundernswuEkpempel davon anfiihret, lib. I. e. 6. contra Lcaäsmie.
Albici, siehe Albizzi-
* Ilbicia, oder Albuza , lat. Nonrunares, ein steckeHertzogthum Mayland , neun weilen von der stadt Maylanv,gegen den see Lago Maggiore gelegen.
* Albicis, oder Albiciis, Albizits, (Thomas äs) rv"5aus einer vornehmen und sehr alten familie zu Florentz entfMksen, trat zu Cäsena, woselbst er auch gebohren, in den NApiger - orden, und wurde nachfolgends Lector allda.
er nun von einer besondern frömmiakeit und gelehrtheit eine»grossen nahmen erlanget, machte ihn Leo X. an. rziz. zumleopo Lalüsnü. Er hat darauf dem Lonciüo im Lateran be vgewohnt, und, nachdem er den titul eines Bischoffs von BElehem bekommen, sich aus liebe zur ruhe wieder in sein kloi^begeben, wo er auch gestorben, und begraben worden. M»,hat einen tractat äe Libertäre LLeleliaüiea von ihm. lcrU'sacr. tom. II. k'Ea«« , in tkeatro. Larvrra, Kibl. Lombsk»'x. lo6. <L leript. orä. kr-eä. tom. II. k-
, äe vir. iüuü. orä. krLäiest. k. II. üb. IV.
Albicus, Ertz-Bisthoffzu Prag, von Unczow aus Mähck"gebürtig, wurde von Wenceslao, Könige in Böhmen, an.zu solcher würde erhoben, da er vorhero sein Leib - öleäicos u 7krokellor AleäieinR zu Prag gewesen. Er hat aber das Ertz-B'vthum nicht lange besessen , denn weil ihm die vielen ausgE'und grosse Hofhaltung nicht anstund, so hat er selbiges mitvA.Bischvffe von Olmütz, Conradv, Grafen von Wechta aus M fphalen, gegen die Probstey aufdem Wisserad an. 141z. vertagschet, welche Johannes, Patriarch von Antiochien, damals ^festen, und dem Conradv gegen das Olmützische Bißthum E,treten. Man schreibt, er sey so gettzig gewestn, daß er auckschlüssel zum keller selbst bey sich getragen, und keinen bedierwim Hanse gehalten, als ein altes werd, die er doch endlich vor Mager umkommen lassen; auch habe er seine Pferde abgeschafft, iA,sie zu viel futter verzehrt, und alles, was lhm gebracht oder
vorgeworffen, daß er es 1halten, weil er selbige nid
vorfahrZbinko von Hasenburg. . . ,.. ,.
gismund den titul eines Ertz-Bischoffs von Casarien, und Mcden 2;. jul. an. ,427. Man hat von ihm etliche medicum „schriften, darunter kraxis meäenäi; LeZimen Isnitatis;xeKilentiL , so an. ,484. zu Leipzig gedruckt worden.ik. L. 1412. n. 2. Lr»äe«. äe lcr. Äeäic. 8o>/r>. 7"^. s
ä«,, Hußiten-krteg. CEe,', einer. sacr. La/i>,»r mile.Lok. etb 'ÜK. Vl. k.II.x.6o.
* Albidona, eine stadt im Königreich Neapolis incitrs, vier weilen von der see gelegen. Sie steht in den demvier weilen von dem mrer. ^
Albigmser, sogenannte Ketzer im XIII. Iseculo,den nahmen von der stadt Aldi in Languedoc bekommenzwar ehe sie noch Waldenser von Petro Waldo, dem vorwv^csten Lehrer, der hernach erst unter sie kommen, sindworden. Der gemeine mann nennte diese leuthe dievon Lion; auch gab man ihnen andre verhaßte beynav' ^als Leoniften, von dem Kayser Leone, der die bildet au §.Arche geworffen, oder vielleicht von der stadt Lion oder
desgleichen Lulgari, (daraus hernach das FranzösischeWort bougre entstanden) weil man sie mit den LuIZsris u ^chen, welche völcker der sodomiterey sehr ergeben qcrvejeru jpo,Böhmen wurden sie picarder genennet, nach Petro ÄAxnrder aus Picardie dahin gekommen; desgleichen Arnol<MMEsperoniften und Iosephtner , von des gedachte»mitgesellen , oder Nachfolgern; ingleichen Larari oder^. ^,ksssengers oder herumstreiffer; Lollarder, von einem A Elard in Engeland; patarener, von der stadt Pataramatten ; Curlupiner, als die mit den Wölfen in der^apgemeinschafft hielten; kracricsUi und dergleichen.sich in der Grasscham, Toulouse häufig aufgehalten, Xhcchsie auch den nahmen Tolosanische keyer bekommen-.Ursprung fuhren einige her von den kerro-üruirarns umcianis, die zu ende des XII. üecuü entstanden, und I Keck^in Languedoc überhand genommen; worauf hernan, ^Waldus gekommm. ( Siehe Bruys, Henrwus,.^ rndus.) Sie trennten sich vornemlich von der Calhom^Acks.che in dem Punct von dem Worte GOttes, von den ^menten, von der gewält des Paxsts, und andern- vauch vielen Manichäifchen ixrthummern beygepÜiM'-)'wiewol viele von ihren feinden selbst sie hierinnen »Aund einen gar grossen unterschied machen zwischenbigen oder Albigenfern , und zwischen denen CalvineManichaern; diesen nur wenige Archen, jenen M je'glaubliche menge zuschreibende. Die Albigenser chan M ^derlich an. »76. unter -er protection Raymmid«^^10^