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Pitseus thun seiner Meldung , aber ohne zu berichten, wenner gelebt habe ; jedoch muthmasset man , er habe in dem XVI.sil/LuIv gelebt.
Albinia, siehe Aubagne.
äe Gt.Mbino/ (Joh.) war an. 1587. zu Bourbon in Franck-reich aus einem adelichen geschlechte gebohren, und trat an. 1606.in die Soc. JEsn, worinnen er die Rhetoric gelehret und gepre-diget. Er ist an. 1660. zu Lyon gestorben, und hat in Französi-scher spräche eine Historie von der stadt und dem Stift Lyon, in-gleichen in versen eine LarWralm über das buch Hiob, den Pre-diger Salomonis geschrieben. Ärive/, bibl. 8.
* Albinoman , eine inful in dem Ost - Indianischen meer,gegen mittag einer andern insul gelegen, welche Rami genen-net wird, und die nur dreißig Meilen von der insul Ceilon liegt.Die einwohnere von Albinoman leben nur von der frucht einergattung dattel- oder palm-bäumcn, Cocos genannt.
bibi- Oriem.
* Albinos, ist der nähme/ welchen die Portugiesen den Mis-sen Mohren oder Mauritaniern geben, welche weiß-gelbes haar/blaue äugen / und eine solche weisst haut haben / daß man sievon weitem für Holländer oder Engelländcr anstehet / je naherman aber hinzu kommt / je mehr man des Unterschieds gewahrwird. Ihre weisst ist nicht natürlich oder leibfarb / sondernbleich und gelb / wie die färbe eines aussätzigen oder todten men-schen. Ihre äugen sind des tags blöd und etwas schielend / aberbey dem Mondschein scharf und funcklend. Die Schwachen hal-ten diese Albinos oder weist Mohren für Mißgeburten / und istihr abscheu vor diesen menschen so groß / daß sie ihnen nicht zu-lassen sich miteinander zu paaren und sich zu vermehren / berge,stalten / daß sie alle von einem schwachen vatter oder schwar-ten Mutter herkommen. Indessen haben sich die natur-kündigersehr bemühet / die ursach dieser weist zu erforschen. Einigeschreiben sie einer stamm einbildung einer schwängern schwar-ten frauen zu / welche in ihr durch das anschauen eines Mis-sen entstehet / eben wie auch bey einer Europäischen Missenfrauen durch das anschauen eines schwachen dergleichen wür-ckungen an ihrer leibes-frucht verursachet werden. Voßius er-zehlet in seinem ersten buch von dem Ursprung des Nili / daßin gewissen gegenden von Guinea gantze völcker von dieser färbsich befinden / welche weit von den küsten ihre Wohnung haben /und ist der meynung / daß die weist dieser Negern nichts andersseye als ein vollkommener aussah, der ihre haut auf das äusser-ste austrocknet. Man hält auch für gewiß / daß alle Negern die-ser gattung aussatzes unterworfen seyn wurden / wenn sie nichttäglich ihren leib mit öl und unschlit rieben / indem ein solchesreiben die haut in der feuchtigkeit erhält / und zu bewahrungder gesundhcit dienet. Dieweil die Albinos oder weist Negernbey tag / wie schon gedacht / ein schwaches gesicht haben / so pfle-gen ihre feinde / die Schwartzen / sie jederzeit am hellen mittaganzugreifen / da sie sie denn ohne mühe m die flucht treiben;die Albinos aber rächen sich gemeiniglich in der nacht / und in-sonderheit bey dem mondschem. Sintemalen guch sie sehr starcksind / hat man etliche derselben nach Brasilien gefuhret / umsie allda in den Minen arbeiten zu lastn / sie wollten aber lie-ber Hungers sterben als sciaven seyn. Voßius sagt auch / daßdergleichen weist Negern nicht allein in Africa / sondern auchin Indien, auf der insul Borneo und in Neu-Guinea anzutref-fen seyen, Oe /a Oora?, bitt. ciüik. vorn. 111. DaMer',bcschr. Afr. s-W. allgem. Nieder!, vic'kion.
Albinovanus / (C. Pedo) ein Lateinischer Poet / lebte zuden zeiten Augusti. Ovidius hat viel von ihm gehalten, undihn Sidereum genennet / auch ihm eine von seinen elegien dedi-ciret. Er hat Lster-immma und unterschiedene andere stücke ge-schrieben/ davon aber heutiges tages nichts mehr vorhanden/ alseine elegie an Liviam/ des Augusti gemahlen, über den tod ihressohns Drusi, und 2. über den tod des Mäcenatis. Der also ge-nannte Theodorus Gorallius / oder Clericus / hat dieselbige mitgrossem fleiß cum imerpretations L noris los. 8caligeri, Lin-äenbrogii und Xic. HsiiM an. 170;. zusammen heraus gege-ben. Ovttl. lib. IV. ep. 4. ex Lonw. in Löst.
sie Lost. Lar. c. 2. Liblivrbögus cboisie , tom. I.
Albinus / dieser zunähme ist vielen bey den Römern gemeingewesen / insonderheit unter den Kaysern / da vorher nur diePosthumii solchen geführet; wie man denn einen findet, dermit Constante an. ;;i. und einen andern / der mit Maximo,und wiederum einer / der mit Amantio / ingleichen mit demKayser Theodosio die Burgermeister-stelle bekleidet hat. So warauch einer dieses nahmens Bürgermeister / als Odoacer in Romkam / wie Caßiodorus berichtet. Plurarchus gedencket eines Ak-bini / der von dem Sylla abgeschickt / und von den soldaten zer-hauen worden / in vita Wirr. Caßiodorus meldet noch von ei-nem andern / der von der music soll geschrieben haben. *„Albinus, (Aulus Posthumius) war Bürgermeister mitC.LmnioLueullo, ungefehrsi. V. 60;. /l.N. ;8zz. ss. e.I^I.Er hat eine Römische Historie in Griechischer spräche geschrieben.(^S gedenckt auch seiner Cicero cie ÖrLtoribus, Plutarchus inOawsse ' und A. Gellius lib. 111. c. 10. Macrobius meldet,Lateinischer spräche verfertigt habe, welcherII c ^6^meldung thut seiner LmurnsUum, als stb.
Albinus, (Deeimus Clvdms) ein söhn Cejonii Posthumji
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Mini und Aurelia Messalinä, aus der stadt Adrumeto i»Africa gebürtig, ließ sich nach Pertinacis tod in Britannienund Gallien zum Römischen Kayser ausrüstn, worzu iywSeptimius Severus selbst behülflich war; wiewol es sich HAnach zeigte, daß Severus ihm niemals geneigt gewesen, sswHern ihn nur herum geführet, bis er mit denen 2. anderngeworstnen Kaysern, Pest. Nigro und Didio Juliano ssrMward; gestalt er denn von ihm hernach vor dem Rath zu N0»'als ein tyrann angeklagt, und mit öffentlichem kriege anffgriffen worden. Albinus beschützte sich so gut er konnte,seine trouppen bey Lyon versammle», und wagte um das W198. eine Wacht mit Severo , litte aber eine gäntzlicheVerlage, und erstach sich selbst. Dem leibe nach war er so»gutem ansehen, wohl gewachsen, und hatte eine sehr kl<wstimme. Es fehlte ihm nicht an hertzhafftigkeit, und war edem zorne gar sehr zugethan; er tranck wenig, doch ersetztesolches im essen, und scheint es fast ungläublich, was die Aschicht - Weiber dißfaüs von ihm berichten. Er hielt genaukriegs - disciplin, und war ein liebhaber der gelehrfamkeit »»7freyen kunste, wie er denn auch selbst fabeln und (leorgich ss;geschrieben haben.
Albinus, (Lucius) wird bey den Römern wegen seiner Edacht gegen diegöttcrgerühmet, indem er in der fast allgEnen flucht aus Rom nach der Alliensischen Wacht, als er 0'Priester und Vestalische Jungfern unter wegs mit denenihrer Verwahrung stehenden bildern und heiligthümmern zugehend angetroffen, mit seiner familie von den wagen gest>E,und diese bis gen Cäre darauf fahren lassen, i» ^
millo. I/a/r. lib. II. c. i. ex. ir. stlorus. *
Albmus, (Petrus) ein Geschicht-schreiber des XVI. siecv'!'war von Schneeberg in Meisten gebürtig, und verwechselte sVnen nahmen weist mit dem Lateinischen. Er lebte anfE,U Franckfurt an der Oder; hierauf erhielt er in
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löfessionem Voeksvs nebst dem titul eines Chur- Sächsi^p
HistoriLi. Von dar wurde er als Churfürst!. 8ecretgriusstegisiraror nach Dreßden beruffen, da er die Meißnische cyr.nick, welche er an. i;8°. in Wittenberg drucken lassen, " ^unter dem titul, Meißnische land-und berg-chronick, verM.E^heraus gab. Seine übrige schriften sind: Meißnische M Mchronick; Meißnische wapen - chronick ; Meißnischechronick; Meißnische Adel - chronick; Meißnische stadt - H..nick z Meißnische jahr-chronick; Meißnische sprach - chros"LLmiiia iVIerovingia; Larolins; Leringia; Liksnsts;tuor Keuet-e; LroZvmnvlmLtA novse 8sx. Historie; 8p^p vst.nc>v-anrigUN Piiuring.biüoriX. Deckmanns Anhält.hist' ^
* Albinus, ein Lateinischer Poet und Geschicht-schreibA^pum das jähr44. vor Christi geburt und II. st. 710. gelebt,. ^Lmisles in versen geschrieben, woraus Priscianus in wsiebenden buch folgende verse anführet:
Ille , cui ternis Laxirolia cellä trinmpbis
8ponte Oeüm paruers , cui kreta nulla repolio!?
Lblconsiers sinus, non tulse nioenibus urbes.
In diesen versen nun redet Albinus von den dreyen siegen, sssisi»Pompejus öl. in dreyen unterschiedlichen welt-theilenhat, nemlich in Spanien wider Sertorium, in AfrssssWÄHiarbas, König in Numidien, und in Asia wider MiE, p,e,Konig in Ponto, und die see-räuber. Gesnerus confuno"-Wsen Albinum mit A. Posthumio Albino, welcher eineHistorie in Griechischer spräche geschrieben hat, und B"Ester zu Rom gewesen ist. stg//.' sie Rist, L kose. Latin-
* Albinus, Landpfleger in Judäa unter Kayser Mfolgte in diesem amt Festo nach an. 60. nach ChristsgcbW^,ieJüdische Hohepriester Ananias, oder Ananus der iungELschEnicht lang nach Festi tod, und ehe Albinus in dem
lande ankäme, St. Jacobum, welcher in der H-der bruder des HErrn genennet wird, und der erste ^ ^gluzu Jerusalem gewesen seyn solle, nebst etlichen ander»oem vorwand der Übertretung des gesetzes steinige». jhvssDiese that nun mißfiel den Juden so sehr, daß etliche a»pAlbino, welcher nunmehro von Alexandria abgereiset Mgegen giengen, und ihm vorstellten, daß Ananusseye, ohne seine erlaubnis Rath und Gericht zu vW'ss pr^Albinus schrieb hierauf, Anano einen brief voll zorns rmhungen, daher der Jüdische König Agrippa, alsA ^ Emen, daß Albinus so sehr ergrimmet wäre, Ana»»bald, um Albinum zu besänftigen, feines HohenpAl.si vssamts entsetzte, und Jesum, Damnei söhn, anordnete. Albinus wandte in dem ansang seiner rePAlen fleiß an die ruhe in dem Jüdischen lande wieder hssA pEund dasselbe von den räubern, welche es verwusteten^aEderen Hinrichtung zu befreyen; aber hernach, als er . fa».haß Geßius Florus an seine statt zu einem RomW p ^ pe:Pfleger in Judäa ernennet wordenstellte er sich/AA Dd
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einwohnern zu Jerusalem eine gutthat erzeigen wollte,deroweaen alle aekanaene für sieb brinaen , von weicht,
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gen waren, mit einer geld-ftrafe belegte und los ssch'weife nun wurden zwar alle kercker leer, das land ^
de von neuem mit räubern angefüllet.cap. S.